Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Neue Theorie zur Ursache von Homosexualität

17. Dezember 2012 in Aktuelles, 59 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Möglicherweise spielen sogenannte epigenetische Faktoren, die für die Aktivierung von Gensequenzen verantwortlich sind, eine Rolle bei der Entstehung homosexueller Neigungen.


Santa Barbara (kath.net/jg)
Wissenschaftler aus den USA und Schweden haben eine neue Theorie zum Ursprung von Homosexualität entwickelt. Ihr Auftreten sei möglicherweise von sogenannten epigenetischen Faktoren im Erbgut des Menschen abhängig besagt eine Studie, die am National Institute for Mathematical and Biological Synthesis an der Universität von Santa Barbara in Kalifornien erstellt wurde, berichtet „Bild der Wissenschaft“ in ihrer Online-Ausgabe.

In früheren Studien konnte gezeigt werden, dass homosexuelle Neigungen in manchen Familien häufiger vorkommen als in anderen. Aus diesem Grund wurde lange ein sogenanntes „Homosexuelle-Gen“ vermutet. Dieses konnte aber nicht gefunden werden. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die Eigenschaften eines Lebewesens nicht nur durch sein Erbgut bestimmt sind, sondern auch durch bestimmte Kontrollsysteme, sogenannte epigenetische Faktoren. Diese bestimmen, wann, wo und wie stark eine bestimmte Gensequenz aktiviert wird.


Die Forschungsgruppe hat auf Basis der epigenetischen Faktoren und anderer Untersuchungen zu Ursachen der Homosexualität ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem das Entstehen homosexueller Neigungen erklärt werden könnte. Diese seien durch epigenetische Faktoren verursacht, die den Fötus im Mutterleib vor Auswirkungen der natürlichen Schwankungen der Menge des männlichen Geschlechtshormons Testosteron schützen. Weibliche Föten haben epigenetische Schalter, die verhindern, dass bei hohen Testosteronwerten männliche Entwicklungsprozesse in Gang kommen. Umgekehrt verhindern männliche epigenetische Schalter eine Verweiblichung bei zu niedrigem Testosteronspiegel.

Die epigenetischen Schalter werden bei jeder neuen Generation gelöscht und dem Geschlecht entsprechend neu eingerichtet, heißt es in dem Bericht von „Bild der Wissenschaft“. Doch dies geschieht möglicherweise nicht immer vollständig. Bleibt der weibliche epigenetische Schalter aus dem Erbgut der Mutter bei der Entstehung eines männlichen Fötus erhalten, könnte dies Hirnentwicklungen begünstigen, die zu einer Vorliebe für das männliche Geschlecht führen, besagt die Theorie. Genauso könnten männliche epigenetische Schalter aus dem Erbgut des Vaters eine lesbische Neigung bei einem weiblichen Fötus verursachen.

Die Theorie ist bis jetzt nur ein mathematisches Modell, schreibt das Magazin „US News“ in seiner Online-Ausgabe. Sie könnte aber jederzeit durch empirische Studien am Erbgut von Eltern und deren Kindern überprüft werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest







Top-15

meist-gelesen

  1. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz