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'Wer betet, wird sicher gerettet'

1. August 2012 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Der Papst nimmt nach dem Urlaub sein Audienzprogramm wieder auf und erinnert in Castel Gandolfo an die Bedeutung des Gebetes


Castel Gandolfo (kath.net/KAP) "Wer betet, wird sicher gerettet, wer nicht betet, geht sicher verloren", zitierte Benedikt XVI. in seiner Ansprache den Tagesheiligen Alfons Maria de Liguori. Der Gründer der Redemptoristen, der zu den populärsten Heiligen des 18. Jahrhunderts gehört, hatte das tägliche persönliche Gebet und die Teilnahme an den Sakramenten als vorrangigen Weg zu einer persönlichen Gottesbegegnung bezeichnet.

Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch nach vierwöchiger Urlaubspause, die er in seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo verbrachte, seine Generalaudienzen wieder aufgenommen. Leicht gebräunt und sichtlich erholt begrüßte Benedikt XVI. die rund 5.000 Audienzgäste vor seiner Residenz oberhalb des Albaner Sees.


Die Teilnehmer hatten sich auf dem Vorplatz des Papst-Palastes versammelt, das Podium des Papstes war im Eingangsbereich des Gebäudes aufgestellt. In seiner kurzen Ansprache unterstrich er die zentrale Bedeutung des Gebets für das Leben des Christen. Nur durch das Gebet könne der Gläubige eine personale Beziehung zu Gott aufbauen.

In einer von Rigorismus geprägten Epoche habe der Heilige Alfons Maria de Liguori die Güte und das Verzeihen Gottes herausgestrichen, führte der Papst aus. Er habe das Gebet als "notwendigen und sicheren Weg zur Erlangung des Heils und aller Gnaden, die wir in seiner Nachfolge notwendig haben", bezeichnet. Das Gebet gebe in allen Lebenssituationen Ruhe und Sicherheit, ganz besonders in Momenten der Prüfung und der Schwierigkeiten.

Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte der Papst: "Ganz herzlich heiße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache willkommen. Wir feiern heute den Gedenktag des heiligen Alfons von Liguori. Er ist der Gründer der Redemptoristen und der Patron der Beichtväter. In seinen Schriften erinnert uns der Heilige daran, vor allem eine lebendige Beziehung zu Gott zu verwirklichen. Er hat ein kleines, schönes Buch über das Gebet geschrieben, in dem er uns sagt:

Der Mensch braucht die Beziehung zu Gott. Und wie soll er sie haben, wenn nicht anders als dadurch, daß er mit ihm spricht. Das tägliche Gebet und die Teilnahme an den Sakramenten lassen dann die Nähe und Gegenwart Gottes in uns wachsen, die uns hilft, den wahren Lebensweg zu finden.

Es gibt ein Wort des heiligen Alfons, das sehr elementar ist: »Wer betet, wird sicher gerettet, wer nicht betet, geht sicher verloren«. Der Heilige Geist helfe uns, daß wir Lust am Beten finden, gerade in den Ferien, und so die innere Beziehung zu Gott herstellen und unser Leben weiter, reicher und größer wird."

In einem Grußwort an italienische Pilger erinnerte Benedikt XVI. an das schwere Erdbeben vom Frühjahr in der Region Emilia Romagna und bekundete allen Opfern und Geschädigten seine Verbundenheit.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: © Vatican TV


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