Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  9. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  10. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  14. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Guido Horst: Clemens hat bei jeder Gelegenheit über Gänswein gelästert

28. Juli 2012 in Aktuelles, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Tagespost" kritisiert jüngste Medienpolitik des Vatikans zu "Vatileaks" - UPDATE: Richtigstellung und Stellungnahme von P. Federico Lombardi


Rom (kath.net)
Die "Tagespost" (DT) übt in Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen von "Vatileaks" in einem aktuellen Kommentar Kritik an der Medienpolitik des Vatikans und fordert, dass die aktuellen Ergebnisse der Untersuchungen des Vatikans ans Licht kommen müssen. Derzeit verfolgen laut Guido Horst, dem Romkorrespondent der Zeitung, das Staatssekretariat und das Presseamt des Papstes die Strategie, "den Sack dicht zu machen". Man dürfe sich nicht wundern, dass "Stimmen in und rund um den Vatikan kraut- und rübenmäßig" in die Medien schießen. Die verbreitete These von Vatikansprecher P. Federico Lombardi, dass der Butler aus einem "Akt der Liebe" gehandelt habe und ein Einzeltäter sei, wird dann von Horst scharf kritisiert. "Wenn der Vatikan mit Billigung seines Sprechers einen solchen Quatsch in die Welt setzen lässt, provoziert er die Medien, selber zu recherchieren. Die Bild-Zeitung berichtet jetzt, dass der Papst von Deutschen, von engsten Mitarbeitern verraten worden sei." Die KNA habe dazu bereits "entsprechende Steckbriefe" der Verdächtigen veröffentlicht. Einer der Verdächtigen ist auch für Guido Horst zweifelsfrei Bischof Josef Clemens, der langjährige Privatsekretär von Kardinal Ratzinger. Im Falle von Clemens sei dies eine naheliegende Vermutung, weil dieser bisher jede Gelegenheit nutzte, um über seinen "Nachfolger" an der Seite Papst Benedikts XVI. zu lästern – "ob man das nun hören wollte oder nicht." Der Vatikankorrespondent meint dann abschließend, dass es nicht gelingen werde, die Gerüchteküche auszutrocknen. "Da hilft auch kein doppeltes Dementi" Man müsse die angekündigten "Überraschungen" jetzt auch öffentlich machen.



Berichtigung:

Im oben stehenden Artikel wird fälschlich behauptet, dass der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, die These verbreitet habe, dass „der Butler“ aus einem „Akt der Liebe“ gehandelt habe und ein Einzeltäter sei. Guido Horst hatte hingegen geschrieben: „Am Samstag hat Vatikansprecher Federico Lombardi SJ den beiden Verteidigern des geständigen Dokumentendiebs und päpstlichen Kammerdieners die Gelegenheit gegeben, vor Journalisten von einem ‚Akt der Liebe’ zu sprechen, der den Butler zu seiner verräterischen Tat getrieben habe“.

Zurecht dementierte P. Federico Lombardi die Aussage, er habe These gestützt oder verbreitet, nach der Gabriele „aus Liebe“ bzw. „allein gehandelt“ zu haben. Vielmehr seien dies Aussagen des Anwalts von Paolo Gabriele, Gabriele Fusco: „Es liegt gar nicht in meiner Kompetenz, derartiges zu sagen, und ich habe immer auf die aufmerksamste Weise die Vertraulichkeit des Gangs der Untersuchung eingehalten und mich jeder Erklärung oder Interpretation der Angelegenheit vor einer Wortmeldung der Staatsanwaltschaft und des Richters enthalten“, so Lombardi gegenüber kath.net.

Kath.net entschuldigt sich sowohl beim Direktor des vatikanischen Presseamtes als auch beim Romkorrespondenten der „Tagespost“, Guido Horst, für das Missverständnis.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  11. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  12. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  13. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  14. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat
  15. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz