Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  2. Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!
  3. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  4. Einspruch – um der Ehre der Gottesmutter Maria willen!
  5. 'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'
  6. US-Prediger sagte im März 2024 das Trump-Attentat voraus!
  7. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  8. Wahre missionarische Jünger sein, in der Gemeinschaft und in Nüchternheit des Lebens
  9. Nur 0,001 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als ‚divers’
  10. "... denn es war Gott allein, der das Undenkbare verhindert hat"
  11. Ab jetzt werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken
  12. Elon Musk twittert an deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz: „@Bundeskanzler, was ist das?“
  13. Glauben Katholiken an ‚Zeichen von den Toten’?
  14. In Tirol finden sich keine neuen Ärzte mehr für Abtreibungen
  15. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung

Prager Erzbischof: Bewaffneter Widerstand gegen Terror ist legitim

22. Dezember 2010 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Duka und slowakischer Militärbischof Rabek besuchten in Afghanistan stationierte Soldaten: Einsatz ist Verteidigung wehrloser Menschen auf der ganzen Welt vor Terror


Kabul (kath.net/KAP) Bewaffneter Widerstand gegen islamistisch motivierten Terror ist ethisch legitim: Dies betonte der Vorsitzende der Tschechischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Prag, Dominik Duka, bei einem vorweihnachtlichen Besuch bei tschechischen ISAF-Truppen am Hindukusch. Duka hatte die in Afghanistan stationierten Soldaten aus seinem Heimatland gemeinsam mit dem Chef des tschechischen Generalstabs, Vlastimil Picek, besucht.

Wenige Tage zuvor hatte auch der slowakische Militärbischof Frantisek Rabek "seine" Soldaten in Afghanistan aufgesucht und sich in ähnlichem Sinn geäußert. Rabek besuchte das Land am Hindukusch zusammen mit Staatspräsident Ivan Gasparovic und Verteidigungsminister Lubomir Galko.


Gegenüber der tschechischen Nachrichtenagentur CTK erklärte Duka in Afghanistan, das militärische Engagement in Afghanistan sei "nicht bloß eine Angelegenheit der Vereinigten Staaten". Er habe den "Eindruck, dass der Weltterrorismus seine operationale Basis gewissermaßen in Afghanistan und Pakistan" habe. Deshalb stelle der Einsatz tschechischer Soldaten in Westasien "eine Verteidigung der Heime, Familien und wehrlosen Menschen praktisch auf der ganzen Welt" dar.

Der Erzbischof wies auf die Grenzen des Dialogs hin. "Bedauerlicherweise" befänden sich unter den Muslimen "auch solche, die an keinem interreligiösen Dialog interessiert" seien.

Hervorzuheben sei aber auch der zivile Aspekt des Militäreinsatzes. So würden von den Feldkrankenhäusern afghanische Frauen und Kinder mitversorgt und von Soldaten Schulen und andere wichtige Einrichtungen gebaut.

Militärbischof Rabek hatte in seiner Predigt beim Gottesdienst in der Camp-Kirche in Kandahar betont, auch unter den Jüngern Jesu seien immer wieder Ängste bzw. Zweifel an der Richtigkeit ihres Weges aufgetaucht. Etwa, als sie von der Gefangennahme Johannes des Täufers und dessen grausamem Tod erfuhren.

Rabek rief die Soldaten auf, neben der Erfüllung ihrer militärischen Aufgaben den Kontakt mit ihren Familien in der Heimat zu pflegen und auch die persönlichen Beziehungen zu den Kameraden vor Ort zu vertiefen. Er verwies auch auf die ständige Anwesenheit eines slowakischen Militärkaplans in der Garnison in Kandahar.

Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Afghanistan

  1. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  2. Papst trifft christliche Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan
  3. Afghanistan: Gezielte Suche nach Christen
  4. Afghanistan: „Großer Rückschlag für die Menschenrechte“
  5. Letzter katholischer Priester in Afghanistan ist ein Italiener
  6. Einzige katholische Kirche in Afghanistan geschlossen
  7. Afghanistan: Taliban wollen Christentum 'auslöschen'
  8. Religionsfreiheit: In Afghanistan gibt es keine Kirche mehr
  9. Afghanistan: Trauer um ermordete evangelische Entwicklungshelfer
  10. Afghanistan: Von Todesstrafe bedrohter Christ ist frei






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. US-Prediger sagte im März 2024 das Trump-Attentat voraus!
  3. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  4. 'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'
  5. Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!
  6. "... denn es war Gott allein, der das Undenkbare verhindert hat"
  7. Ab jetzt werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken
  8. Trump ernennt einen gläubigen Katholiken zu seinem running mate: J.D. Vance
  9. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung
  10. Vamos España - 'Ohne Gott hat nichts im Leben einen Sinn.'
  11. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  12. Einspruch – um der Ehre der Gottesmutter Maria willen!
  13. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  14. Wer war Feuerwehrmann Corey Comperatore, der beim Attentat auf Trump starb?
  15. JETZT VORANMELDEN! kath.net-Leserreisen 2025-2026 - ROM - MALTA - BALTIKUM - ISLAND und MEDJUGORJE

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz