Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  4. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Prager Erzbischof: Bewaffneter Widerstand gegen Terror ist legitim

22. Dezember 2010 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Duka und slowakischer Militärbischof Rabek besuchten in Afghanistan stationierte Soldaten: Einsatz ist Verteidigung wehrloser Menschen auf der ganzen Welt vor Terror


Kabul (kath.net/KAP) Bewaffneter Widerstand gegen islamistisch motivierten Terror ist ethisch legitim: Dies betonte der Vorsitzende der Tschechischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Prag, Dominik Duka, bei einem vorweihnachtlichen Besuch bei tschechischen ISAF-Truppen am Hindukusch. Duka hatte die in Afghanistan stationierten Soldaten aus seinem Heimatland gemeinsam mit dem Chef des tschechischen Generalstabs, Vlastimil Picek, besucht.

Wenige Tage zuvor hatte auch der slowakische Militärbischof Frantisek Rabek "seine" Soldaten in Afghanistan aufgesucht und sich in ähnlichem Sinn geäußert. Rabek besuchte das Land am Hindukusch zusammen mit Staatspräsident Ivan Gasparovic und Verteidigungsminister Lubomir Galko.


Gegenüber der tschechischen Nachrichtenagentur CTK erklärte Duka in Afghanistan, das militärische Engagement in Afghanistan sei "nicht bloß eine Angelegenheit der Vereinigten Staaten". Er habe den "Eindruck, dass der Weltterrorismus seine operationale Basis gewissermaßen in Afghanistan und Pakistan" habe. Deshalb stelle der Einsatz tschechischer Soldaten in Westasien "eine Verteidigung der Heime, Familien und wehrlosen Menschen praktisch auf der ganzen Welt" dar.

Der Erzbischof wies auf die Grenzen des Dialogs hin. "Bedauerlicherweise" befänden sich unter den Muslimen "auch solche, die an keinem interreligiösen Dialog interessiert" seien.

Hervorzuheben sei aber auch der zivile Aspekt des Militäreinsatzes. So würden von den Feldkrankenhäusern afghanische Frauen und Kinder mitversorgt und von Soldaten Schulen und andere wichtige Einrichtungen gebaut.

Militärbischof Rabek hatte in seiner Predigt beim Gottesdienst in der Camp-Kirche in Kandahar betont, auch unter den Jüngern Jesu seien immer wieder Ängste bzw. Zweifel an der Richtigkeit ihres Weges aufgetaucht. Etwa, als sie von der Gefangennahme Johannes des Täufers und dessen grausamem Tod erfuhren.

Rabek rief die Soldaten auf, neben der Erfüllung ihrer militärischen Aufgaben den Kontakt mit ihren Familien in der Heimat zu pflegen und auch die persönlichen Beziehungen zu den Kameraden vor Ort zu vertiefen. Er verwies auch auf die ständige Anwesenheit eines slowakischen Militärkaplans in der Garnison in Kandahar.

Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Afghanistan

  1. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  2. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  3. Papst trifft christliche Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan
  4. Afghanistan: Gezielte Suche nach Christen
  5. Afghanistan: „Großer Rückschlag für die Menschenrechte“
  6. Letzter katholischer Priester in Afghanistan ist ein Italiener
  7. Einzige katholische Kirche in Afghanistan geschlossen
  8. Afghanistan: Taliban wollen Christentum 'auslöschen'
  9. Religionsfreiheit: In Afghanistan gibt es keine Kirche mehr
  10. Afghanistan: Trauer um ermordete evangelische Entwicklungshelfer






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Liegt ein Schisma in der Luft?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz