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'Aus der Nähe zu Gott wächst Kraft'10. Dezember 2010 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Film über Trappistenmärtyrer in Algerien - Erzbischof Zollitsch: 'Besonders sehenswert', 'ein eindrucksvolles Zeugnis für die Größe und Kraft der christlichen Botschaft'
Freiburg (kath.net/dbk) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat den am 16. Dezember 2010 startenden Kinofilm Von Menschen und Göttern als besonders sehenswert gewürdigt. Zollitsch, der sich den Film in Freiburg vorab anschaute, zeigte sich tief beeindruckt. Der Film zeigt das Leben der Trappistenmönche von Tibhirine in Algerien, die 1996 brutal ermordet wurden. Er ist ein herausragendes Beispiel für die Vermittlung christlicher Werte im Kino. Er stellt eindrucksvoll dar, wie aus tiefer Spiritualität und der Nähe zu Gott die Kraft erwächst, die politisch brisante Botschaft der Liebe gerade in einer Situation der Bedrohung durch Gewalt konsequent zu leben, so Zollitsch. Der Mord an den Trappistenmönchen von Tibhirine wird islamistischen Terroristen zugeschrieben, ist aber bis heute nicht zweifelsfrei aufgeklärt. 
Der Film habe ihn sehr berührt, sagte Zollitsch. Er ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die Größe und Kraft der christlichen Botschaft. Der unbedingte Einsatz für Frieden und Versöhnung, den die Märtyrer von Tibhirine uns so dramatisch und einfühlsam vor Augen führen, verweist auf das Geheimnis der Inkarnation, dass Jesus dort lebendig wird, wo Menschen ihm nachfolgen mit allen Konsequenzen. Der Film greift zwar einen historischen Fall auf, aber er ist auch für uns von brennender Aktualität, weil er einen wichtigen Beitrag zum Thema des Dialogs zwischen Christentum und Islam, ein überzeugendes Plädoyer für eine differenzierte Betrachtungsweise und eine Grundhaltung der Versöhnung bietet. Ich bin sicher, dass es dem Film gelingt, Herz und Verstand der Menschen zu erreichen. Ein besonderes Lob gilt der Leistung der Schauspieler: sie verkörpern die Mönche so authentisch, dass dem Zuschauer ihr Schicksal sehr nahegeht. Dieser Film, so Erzbischof Zollitsch, sei ein rundum gelungenes Werk

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Lesermeinungen| | goegy 13. Dezember 2010 | | | | des hommes et des dieux hoch interessant, dieser Artikel von Thomas Schmid im \"monde diplomatique\". Man möchte wissen, was weiter daraus geworden ist? |  0
| | | | | resetlam02 10. Dezember 2010 | | | | Wie meinen Herr Bischof? \"Der Film greift zwar einen historischen Fall auf, aber er ist auch für uns von brennender Aktualität, weil er einen wichtigen Beitrag zum Thema des Dialogs zwischen Christentum und Islam, ein überzeugendes Plädoyer für eine differenzierte Betrachtungsweise und eine Grundhaltung der Versöhnung bietet.\"
... einen \"historischen Fall\"? Selbstverständlich \"historisch\" da es ja bereits geschehen ist. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass tagtäglich \"da draußen\" unseren Mitchristen gleiches, ähnliches oder noch grausameres widerfährt. Alle Heiligengeschichten sind \"historisch\".
Nebenbei sei noch erwähnt, dass der Fall soooo \"historisch\" nicht ist: Der Abt des Zisterzienserklosters Scourmont in Belgien, Armand Veilleux, - und nicht nur er - haben in langwierigen eigenen Recherchen die \"offizielle Versionen\" der Fährtenleger und Nebelwerfer ein wenig ins Wanken gebracht und für den französischen Staat unbequemes zu Tage gefördert. www.algeria-watch.org/de/artikel/strafverfahren.htm |  1
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