Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  4. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  5. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  6. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  7. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  8. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  9. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  10. „Gender widerspricht sich selbst“
  11. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  12. Die Synodale Parallelgesellschaft
  13. FAZ: „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender“
  14. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  15. Merz als Cancel-Kandidat

Abt des Klosters Ettal tritt zurück

24. Februar 2010 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf Bitte der Erzdiözese München und Freising - Das Kloster hat gegen die Meldepflicht bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch verstoßen


München (kath.net/ok) Der Abt der Benediktinerabtei Ettal, Barnabas Bögle OSB, tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Er kommt damit der dringenden Bitte des Generalvikars des Erzbischofs von München und Freising, Prälat Peter Beer, nach.

Abt Barnabas übernimmt mit diesem Schritt die Verantwortung dafür, dass in Zusammenhang mit einem möglichen Missbrauchsfall gegen die bischöflichen „Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche“ vom 27.9.2002 verstoßen wurde. Diese Leitlinien sehen unabhängig vom tatsächlichen Vorkommen eines Missbrauchsfalls eine Meldepflicht möglicher Verdachtsfälle an den Bischöflichen Beauftragten der Erzdiözese für die Prüfung von Vorwürfen sexuellen Missbrauchs vor. Dieser Meldepflicht ist das Kloster nicht nachgekommen.

Die Benediktinerabtei hatte Generalvikar Beer am Mittwochmorgen über den Regelverstoß in Kenntnis gesetzt. Der Münchner Generalvikar hatte Abt Barnabas daraufhin umgehend um seinen Rücktritt ersucht.

Die Erzdiözese München und Freising sieht in dem Rücktritt von Abt Barnabas einen respektablen und richtigen Schritt, um den guten Ruf der Schule und des Internats zu schützen und eine umfassende Aufklärung sowie eine positive Weiterentwicklung sicher zu stellen.

Leitlinien der DBK zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Jofichtel 24. Februar 2010 

Hysterie

So schlimm jeder einzelne Fall von Missbrauch auch ist, denke ich, dass hier nicht mehr besonnen reagiert wird. Ich möchte mal wissen, ob Abt Barnabas Bögle die Möglichkeit einer Erklärung gegeben wurde, warum er einem möglichen Missbrauchsfall nicht gemeldet hat. Lasst uns bitte nicht von der künstlichen Hysterie anstecken, die die Medien uns aufzwingen wollen.


4
 
 Gandalf 24. Februar 2010 

Gute Frage

ob man angesichts der aufgeheizten Stimmung hier ein Bauernopfer machen wollte?


7
 
 Katholik 24. Februar 2010 

Tatsächlich Meldepflicht?

Meldepflicht besteht gemäß den Richtlinien nur, wenn der Ordenspriester im Dienst des Bistums steht. War das der Fall?

Zitat: \"Die Zuständigkeit für die Prüfung von Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger
durch Ordensleute, die unter Gestellung in bischöflichem Auftrag tätig sind, liegt – unbeschadet der Verantwortung der Ordensoberen – bei der Diözese. In anderen Fällen bieten die Diözesen dem Ordensoberen Unterstützung an.\"


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Die Erhebung von Bischof McElroy in den Kardinalsstand ‚erfüllt mich mit Angst’
  2. ‚Für Jakobiner mag es genügen’
  3. Bischof Oster verteidigt Benedikt XVI.
  4. Papst: Bei Missbrauch Kirchenrecht mit "Strenge" anwenden
  5. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  6. Bischof Bonnemain: ‚Aufarbeitung und Prävention sind schmerzhaft’
  7. Kirche in Polen kritisiert staatliche Missbrauchskommission
  8. Ehemaliger Bundesrichter Thomas Fischer kritisiert ‚Dämonisierung’ von Kardinal Woelki
  9. Je mehr man die Sünde verschweigt
  10. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  5. BITTE um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  7. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  8. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  9. „Gender widerspricht sich selbst“
  10. Merz als Cancel-Kandidat
  11. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  12. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  13. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt
  14. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  15. Polnischer Pilgerbus nach Medjugorje in Kroatien verunglückt: Zwölf Tote

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz