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Homosexuelle Studenten stören Uni-Vorlesung in Köln

8. Dezember 2009 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Homosexuelle haben am 7. Dezember eine Vorlesung der evangelischen Philosophieprofessorin Edith Düsing an der Universität Köln gestört - Philosophin wehrt sich gegen Gesinnungsterror


Köln (kath.net/idea)
Homosexuelle haben am 7. Dezember eine Vorlesung der evangelischen Philosophieprofessorin Edith Düsing an der Universität Köln gestört. Düsing, die hauptsächlich an der Freien Theologischen Hochschule Gießen lehrt, sollte im Rahmen einer Ringvorlesung zum 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Schiller (1759-1805) auf Einladung der Philosophischen Fakultät sprechen. Die Störer sorgten dafür, dass die Vorlesung zunächst nicht beginnen konnte.

Sie hielten regenbogenfarbene Fahnen als Zeichen der Homosexuellen-Bewegung und Banner mit der Aufschrift „Homosexualität ist keine Krankheit“ und „Homophobie macht krank“ hoch. Einige trugen T-Shirts mit der Aufschrift: „Toll, Toller, Tolleranz“. Außerdem küssten sich homosexuelle Paare demonstrativ vor den Anwesenden.

Die Studenten erregten sich darüber, dass sich Düsing im Mai im Streit um den Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg hinter das Treffen gestellt hatte. Sie hatte mit mehr als 400 anderen Personen, darunter zahlreichen Wissenschaftlern, eine Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung“ unterzeichnet.


Das Papier richtete sich gegen die Forderung von Lesben- und Schwulenorganisationen, ein Redeverbot für die Referenten des Kongresses zu erteilen, die sich in der Vergangenheit kritisch mit Problemen der Homosexualität befasst hatten.

Aufruf zu Störaktionen

Zu den jetzigen Störaktionen hatte das Autonome Lesben- und Schwulenreferat an der Universität zu Köln (LUSK) aufgerufen. Nachdem der lautstarke Protest nicht enden wollte, ergriff der Prodekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Walter Pape, das Wort und forderte die Protestierenden auf, die Veranstaltung nicht weiter zu stören. Daraufhin entbrannte eine Diskussion über die angeblich homosexuellenfeindlichen Ansichten Düsings.

Kritiker warfen sowohl der Professorin als auch der Fakultät vor, Gesprächsangebote nicht angenommen zu haben. Einige Zuhörer stellten sich hinter Düsing. Ein Student forderte die Fakultätsleitung auf, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und die Polizei zu rufen.

Philosophin wehrt sich

Düsing ließ eine vorher abgefasste Stellungnahme verteilen. Darin wendet sie sich gegen den Versuch, „meine Person mit den Mitteln der Diskriminierung und Verleumdung als ,homophob’ diskreditieren zu wollen“. Für sie sei der unantastbare Wert jedes Menschen leitend. Dieser gelte „für Menschen uneingeschränkt und ausnahmslos, einerlei ob sie eine heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle oder transsexuelle Identität haben“.

Nachdem rund 50 Personen den Hörsaal verließen, konnte Düsing ihre Vorlesung mit etwa 35 Minuten Verspätung vor rund 70 verbliebenen Zuhörern weitgehend ungestört fortsetzen. Als die Philosophin den Hörsaal verließ, wurde sie mit Buhrufen verabschiedet.

AStA macht seit Monaten Druck

Bereits seit Monaten sieht sich die Philosophin Angriffen ausgesetzt. Der Allgemeine StudierendenAusschuss (AStA) forderte ihre Absetzung, wohl ohne zu wissen, dass sie nicht zum fest angestellten Kollegium der Universität gehört. Zudem verlangte das Gremium die Rücknahme von angeblich homophoben Äußerungen. Ferner startete der AStA eine Reihe von „Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie“ mit Diskussionen, Vorlesungen und Filmvorträgen.


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Lesermeinungen

 Erzmagier 8. Dezember 2009 

Kunstwort \"Homophobie\"

Obwohl meine Kenntnisse der lateinischen und griechischen Sprache eher ungenügend sind, möchte ich dennoch kurz auf diese häufig benutzte Wortschöpfung eingehen.

Homo (lateinisch) = Mensch
phobos, phobia ((alt-)griechisch) wurde scheinbar \"eingedeutscht\" zur Phobie = Furcht/Angst

An solchen Aktionen erkennt der Beobachter deutlich die Angst homosexueller Aktivisten vor Kritik an ihrer Neigung. Sie sollten sich ihrer Angst stellen und beginnen, die Ursache ihrer sexuellen Fehlentwicklung durch professionelle psychologische Hilfe zu ergründen.

@Tadeusz

Studentvertretungen bestehen nach meiner Erfahrung häufig aus politisch linksorientierten und/oder säkularen Studenten.


2
 
 Josephus 8. Dezember 2009 
 

Nec laudibus, nec timore

Man kann der Frau Professor nur wünschen, dass sie unbeirrt ihren Weg weitergeht!


2
 
 Urban II 8. Dezember 2009 
 

DRINGEND!!!

Vorgefertigter Protestbrief gegen die Homo-Ehe für die österreichischen Nationalratsver-
sammlung schon MORGEN!!! Nur zum Ausfüllen und Versenden.

http://www.hli.at/christliche-allianz/email_formular_NR_V2.html


1
 
  8. Dezember 2009 
 

faschistische Störaktion

Man kann den Versuch, die Vorlesung der Professorin zu stören, nur als untolerant und undemokratisch bezeichnen. Ich spreche allmählich von einem aufkommenden Homo-Faschismus, der alle in Grund und Boden stampft, der auch nur irgend etwas gegen Homosexualität zu sagen wagt. Ich tue es hier trotzdem: Gelebte Homosexualität ist [MOD] und sündhaft. Politiker, die die Schwulenbewegungen, aus welchen Gründen auch immer, unterstützen, machen sich am Niedergang der Gesellschaft schuldig. Mir sagte einmal ein Muslim, die Akzeptanz der Homosexualität in einer Gesellschaft ist immer ein deutliches Zeichen des Niederganges. Wenn es so weitergeht, werden in ein paar Jahren alle Bürger einer Gesinnungsprüfung unterzogen von der dann abhängig gemacht wird, ob jemand seinen Beruf ausüben oder sich öffentlich äußern darf. [...] Wir müssen uns wohl noch auf einiges gefasst machen.


2
 
 Tadeusz 8. Dezember 2009 

Ridiculous

Ist AStA ein Schwulen-Verein?


4
 

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