Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Die Krise: ein Weckruf an die Menschheit
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  13. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  14. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  15. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf

Bob Dylan, JP II und Benedikt XVI.

9. März 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Johannes Paul II und der damalige Kardinal Ratzinger waren sich in allen wichtigen Belangen einig. Eines teilte Benedikt XVI. allerdings nicht mit Johannes Paul – seine Vorliebe für Popmusik.


Rom (www.kath.net)
Als Kardinal Joseph Ratzinger 1997 erfuhr, dass Johannes Paul II. mit dem berühmten Sänger Bob Dylan bei einem Konzert auftreten würde, war er so erschrocken, dass er versuchte, diesen Doppelauftritt zu verhindern. Der Papst wies seinen damaligen Beistand jedoch zurück, so bekennt Benedikt XVI. in seinem neuen Buch „Johannes Paul II. - Mein geliebter Vorgänger“, wie der „Sydney Morning Herald“ berichtet.

In dem Buch, das nächste Woche in Italien veröffentlicht wird, schreibt Papst Benedikt, dass er, der mit seinem Vorgänger in den meisten Fällen übereinstimmte, seinen Gefallen an der Popmusik nicht teilen konnte. „Es gab einen Grund, skeptisch zu sein. Wirklich, in gewissem Sinne bin ich das heute noch.“

Auf dem Konzert, das während eines Internationalen Eucharistischem Kongresses 1997 in Bologna stattfand und von 300.000 Menschen besucht wurde, gab Bob Dylan, der in einer jüdischen Familie in Minnesota geboren wurde, aber später mit dem Christentum sympathisierte, die Lieder „Knockin' on Heaven's Door“ und seinen Anti-Kriegs Klassiker „A Hard Rain's A-Gonna Fall“ sowie die Zugabe „Forever young“ zum Besten.

Seinen Hit „Blowin' in the Wind“ von 1963 sang er nicht. Johannes Paul II zeigte jedoch seine Vertrautheit mit diesem Lied und bezog sich, im Bemühen, das Publikum zu erreichen, in seiner Predigt darauf. „Ihr sagt, dass die Antwort in den Wind geschrieben ist, meine Freunde“, sagte der Papst. „So ist es. Aber es ist nicht der Wind, der Dinge wegbläst, es ist der Atem und das Leben des Heiligen Geistes, die Stimme, ruft und sagt; Komm!“

Johannes Paul II fügte hinzu: „Ihr fragt, auf wie vielen Straßen ein Mann gehen muss, bevor er ein Mann wird. Ich antworte: es gibt nur einen Weg für die Menschen, es ist der Weg Jesu Christi, der sagte, ‚Ich bin der Weg und das Leben‘.“Der heutige Papst, der lieber Mozart mag, meint, dass er „bis zum heutigen Tag zweifle, ob es richtig war, diesen so genannten Propheten auf die Bühne kommen zu lassen“ – und das vor dem Papst. Bei dem Konzert hatten die Sänger „eine komplett andere Botschaft als der Papst“, so schreibt Papst Benedikt.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

BenediktXVI

  1. Der neue VIP-Weinberg
  2. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  3. Benedikt XVI. nun der wohl älteste (Ex-)Papst der Geschichte
  4. Kontroverse um die "Tagespost"
  5. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  6. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  7. „Den Menschen etwas von der Größe Gottes vermitteln“
  8. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  9. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  10. Die Sprache der Engel








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  9. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  10. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  11. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  14. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  15. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz