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'Unser Papst ist ein heiliger Mensch'

12. Mai 2005 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Der Vorsitzende der Bischöfe von Sri Lanka, Erzbischof Vianney Fernando, war zu Besuch bei Papst Benedikt XVI. - Erste Ad- limina-Audienz des neuen Papstes


Vatikanstadt (kath.net/Fidesdienst)
„Es war eine sehr bewegende Begegnung, die überhaupt nicht förmlich verlief. Papst Benedikt hat uns vor allem durch seine große Bereitschaft und Bescheidenheit beeindruckt“, so der Vorsitzende der Srilankischen Bischofskonferenz, Erzbischof Vianney Fernando von Candy, zum Fidesdienst, nach der Ad limina-Audienz der Bischöfe bei Papst Benedikt XVI.. „Es war für uns eine große Ehre und ein Privileg, als erste Bischöfe vom neuen Papst in Ad limina-Audienz empfangen zu werden“, so der Erzbischof. „Wir sind davon überzeugt, dass es zur Evangelisierung Asiens - die zu den wichtigsten Aufgaben der Kirche im dritten Jahrtausend gehört - der Heiligkeit bedarf. Dies ist die Sprache, die die asiatischen Völker kennen und schätzen. Unser Papst ist ein heiliger Mensch. Wir sind gewiss, dass während seines Pontifikats die Verbreitung der Frohbotschaft auf dem asiatischen Kontinent vorankommen wird.“

In seiner Ansprache an die Bischöfe erinnerte der Papst an die Notwendigkeiten in der Zeit nach der Tsunamikatastrophe. „Nachdem rund 40.000 Menschen starben und über eine Million obdachlos wurden“, so der Erzbischof im Gespräch mit dem Fidesdienst, „haben viele Familien ihre Angehörigen, ihre Wohnung und ihren Arbeitsplatz verloren: dies ist eine verheerende Tragödie. Die Welt hat mit großer Hilfsbereitschaft reagiert und auch die Weltkirche trägt ihren Teil dazu bei. Dank der Hilfen von Cor Unum und Caritas Internationalis können wir als katholische Kirche den Wiederaufbau mit über 4 Millionen Dollar unterstützen. Doch in Absprache mit der Regierung unseres Landes gibt es für uns vor allem zwei Prioritäten: Die Betreuung der Kinder und die Bewältigung psychischer Folgen. Beides ist sehr wichtig, damit unter den betroffenen Bevölkerungsteilen wieder Zuversicht und Hoffnung entstehen kann“.

Foto: (c) SIR



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