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Vatikanische Papst-Filmdoku wegen Rechtefrage gesperrt

vor 11 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung
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Film "Leone a Roma" aufgrund der von Rai beanspruchten Inhalte blockiert.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Wegen offenbar ungeklärter Urheberrechte ist eine vatikanische Doku über die römischen Jahre von Robert Francis Prevost vor seiner Papstwahl im Mai 2025 im Netz gesperrt worden. Der vom vatikanischen Kommunikations-Dikasterium produzierte Film "Leone a Roma" war am Freitag nicht zugänglich.
Zur Begründung hieß es auf der Internetseite von Vatican News: "Video nicht verfügbar. Es wurde aufgrund der von Rai beanspruchten Inhalte blockiert." Die Anfang Juli vorgestellte, etwa 50 Minuten lange Video-Dokumentation berichtete anhand von zahlreichen Fotos, Filmschnipseln und Zeitzeugeninterviews unter anderem über die Jahre, die der heutige Papst Leo XIV. als Student und junger Priester in Rom verbrachte.
Zudem wurden seine Jahre als Oberer der Augustiner in der Zentrale seines Ordens in Rom sowie die Zeit als Leiter der vatikanischen Bischofsbehörde und Kurienkardinal gezeigt. Schließlich dokumentiert der Film auch den Beginn des Konklaves, das Prevost am 8. Mai 2025 zum Papst wählte.


Das gesperrte Video ist das dritte und letzte in einer Reihe, die das vatikanische Kommunikations-Dikasterium nach aufwendigen Recherchen produziert hat. Als erstes erschien bereits im Juni 2025 der Film "León de Peru". Er zeigt die Jahre, die der heutige Papst als Missionar und später als Bischof in Peru verbrachte.
Im November 2025 folgte "Leo from Chicago" über die Kindheit und Jugend des ersten in den USA geborenen Papstes. Die beiden ersten Videos waren auch am Freitag weiterhin auf YouTube weltweit abrufbar. Das italienische Staatsfernsehen Rai und der Vatikan kooperieren seit Jahrzehnten technisch und inhaltlich eng miteinander. Direktübertragungen mit dem Papst erzielen regelmäßig hohe Einschaltquoten bei dem italienischen Sender.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


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