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Vatikan-Außenminister Gallagher betet in Kiew für Frieden

vor 12 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Kurienerzbischof Gallagher glaubt an Durchhaltewillen der Ukrainer - Etwa ein Prozent der ukrainischen Bevölkerung gehören römisch-katholischen Kirche an.


Kiew (kath.net/ KAP) 
Der vatikanische Außenminister Paul Richard Gallagher hat in Kiew einen Gottesdienst für Frieden in der Ukraine gefeiert. Papst Leo XVI. bete jeden Tag für die Ukraine, versicherte er am Samstag in der römisch-katholischen Nikolauskirche den Gläubigen. Zugleich würdigte der Kurienerzbischof die Beharrlichkeit der Ukrainer. "Ihr besitzt die Tugend der Ausdauer", so Gallagher. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihr bis zum Ende durchhalten werdet." Es mangele nicht an Schwierigkeiten und Problemen, sagte er mit Blick auf den russischen Angriffskrieg. "Aber bleibt standhaft in Glaube, Hoffnung und Liebe", riet er den Anwesenden.
Gallagher besucht die Ukraine im Auftrag des Papstes. Anlass ist der 35. Jahrestag der Wiedererrichtung der katholischen Kirchenstrukturen des lateinischen Ritus in dem Land. Dieser wird am Sonntag mit einer Messe im Marienwallfahrtsort Berdytschiw gefeiert. In der 170 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Stadt befindet sich das nationale Heiligtum der römisch-katholischen Kirche.


Zu Beginn seiner Ukraine-Reise traf sich der Vatikan-Vertreter in Lwiw unter anderen mit dem dortigen Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki. Gallagher war bereits im Mai 2022, knapp drei Monate nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, ins Land gekommen.
Erst vor wenigen Tagen hatte auch der Sondergesandte des Papstes im russisch-ukrainischen Krieg, Kardinal Matteo Zuppi, in die Ukraine gereist. Er traf sich in Kiew auch mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha.

Etwa ein Prozent der ukrainischen Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an. Deutlich mehr Menschen bekennen sich zur mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche, nämlich sieben Prozent. Rund 60 Prozent sind orthodoxe Christinnen und Christen.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


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