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Top-15meist-diskutiert- Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
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Kardinalstaatssekretär Parolin: „Zweifellos ein schismatischer Akt“2. Juli 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kurienkardinal: Die Bischofsweihen der Piusbruderschaft werden „spezifische kirchenrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, deren wichtigste Folge die Exkommunikation ist. Ich weiß jedoch nicht, wann oder wie diese formell ausgesprochen wird.“
Vatikan (kath.net/pl) „Dies ist zweifellos ein Akt schismatischer Natur, da Bischofsweihen, die ohne päpstliche Vollmacht gespendet werden, einen Verstoß gegen die Einheit der Kirche darstellen und spezifische kirchenrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, deren wichtigste Folge die Exkommunikation ist. Ich weiß jedoch nicht, wann oder wie diese formell ausgesprochen wird. Ich hoffe, dass es trotz der heutigen Ereignisse möglich sein wird, den Dialog wieder aufzunehmen und auch für dieses Problem eine Lösung zu finden.“ So deutlich äußert sich der Kardinalstaatssekretär des Vatikans, Pietro Parolin, gestern Abend vor Journalisten. Zuvor hatte die Priesterbruderschaft Pius X. ohne Erlaubnis des Papstes in Écône/Schweiz vier Bischofsweihen vollzogen hat. Darüber berichtete das katholische polnische Nachrichtenportal „Opoka“ anhand von „Vatican News“-Berichten. 
Parolin erläuterte weiter, dass der entscheidende Punkt weiterhin die Haltung der Anhänger Lefebvres zum Zweiten Vatikanischen Konzil sei – die Frage, ob es akzeptiert und in rechter Weise angenommen werde. Er betonte, man könne nicht davon ausgehen, dass die Kirchengeschichte an einem bestimmten Punkt stehen geblieben sei. Die Geschichte der Kirche gehe weiter, und das Zweite Vatikanische Konzil stelle einen wichtigen Meilenstein in dieser Geschichte dar – einen Meilenstein, der akzeptiert und auf angemessene Weise umgesetzt werden müsse. „Ich hoffe, dass – wie schon in der Vergangenheit – weitere Bemühungen um einen Dialog unternommen werden, auch mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. Trotz dieser schweren Verletzung der Einheit der Kirche glaube ich, dass es möglich sein wird, die Gespräche wieder aufzunehmen und Wege zur Lösung dieses Problems zu finden“, erklärte der Staatssekretär des Heiligen Stuhls.
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Lesermeinungen| | Parcival 2. Juli 2026 | | | | @Smaragdos - Ein Kategorienfehler ist kein Argument Der Vergleich mit China trägt theologisch nicht. Dort geht es um Bischofsernennungen unter dem Zwang eines totalitären Staates und um spätere Schritte Roms zur Wiederherstellung der kirchlichen Einheit. Hier geht es um freie Bischofsweihen gegen den ausdrücklich erklärten Willen des Papstes. Das sind unterschiedliche historische, kirchenrechtliche und ekklesiologische Sachverhalte. Wer sie gleichsetzt, vermischt verschiedene Kategorien und gelangt deshalb zu einer unzutreffenden Schlussfolgerung. Eine theologische Argumentation lebt von präzisen Unterscheidungen, nicht von äußerlichen Analogien. |  2
| | | | | Parcival 2. Juli 2026 | | | | @Patroklos - warum machen Sie dasß Sie bauen erneut einen Strohmann auf. Niemand behauptet, das II. Vatikanum sei ein neues „Superdogma“. Darum geht es überhaupt nicht. Es geht um ein Grundprinzip der kath. Ekklesiologie: Das authentische Lehramt der Kirche endet nicht mit Pius XII. oder Johannes XXIII. Wer auswählt, welche Konzilien, Päpste oder lehramtlichen Entscheidungen er anerkennt und welche nicht, erhebt letztlich das eigene Urteil über das Lehramt. Genau darin liegt das Problem. Nicht das II. Vatikanum wird zum Dogma erhoben, sondern die Kontinuität des authentischen Lehramts der Kirche wird verteidigt. Das ist ein fundamentaler Unterschied. |  2
| | | | | Smaragdos 2. Juli 2026 | | | | Zweierlei Mass "Dies ist zweifellos ein Akt schismatischer Natur, da Bischofsweihen, die ohne päpstliche Vollmacht gespendet werden, einen Verstoß gegen die Einheit der Kirche darstellen und spezifische kirchenrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, deren wichtigste Folge die Exkommunikation ist."
Und wie steht es um die unerlaubten Bischofsweihen in China? Warum werden die im Nachhinein anerkannt? Seit wann hat die Kommunistische Partei Chinaus das Recht, Bischöfe zu ernennen? |  2
| | | | | Patroklos 2. Juli 2026 | | | | Superdogma? Ist Seine Eminanz nun so zu verstehen, daß die Annahme der Lehren des II. Vatikanischen Konzils konstitutiv für die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche ist?
Das wäre dann in der Tat etwas ganz Neues, bisher war es neben der Taufe das Credo und die Annahme der erklärten Dogmen der Kirche.... |  1
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