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Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn

vor 6 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Es verbreite sich ein "Gefühl der Müdigkeit, das Fehlen einer Wahrheits-Perspektive und eine Unfähigkeit, Beziehungen einzugehen".


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die in Rom versammelten Kardinäle der katholischen Kirche haben über das Thema Migration und die Krise der Demokratie debattiert. In einer am Freitagnachmittag verbreiteten Zusammenfassung der Debattenthemen des ersten Abschnitts des Kardinalstreffens heißt es unter anderem: 

"Es wurde über die Notwendigkeit gesprochen, sich in humaner und christlicher Weise mit dem Phänomen der Migration zu befassen; sie verändert das Erscheinungsbild der Völker, der Gesellschaften und der Gemeinden und unterstreicht die Notwendigkeit einer wirksamen Integrationspolitik, während neue Formen der Ausgrenzung zunehmen."

An einer anderen Stelle wird berichtet, Kardinäle hätten gesagt, die Kirche müsse zeigen "wie die Migranten für die Gesellschaften, die sie aufnehmen, ein Segen sein können". Ferner sei "unterstrichen worden, wie Polarisierung die Regierbarkeit und das Zusammenleben erschwert und wie die Gewalt als Mittel zur Lösung von Konflikten zunimmt".


An der ersten Gesprächsrunde im "außerordentlichen Kardinalskonsistorium" nahmen in Anwesenheit von Papst Leo XIV. laut vatikanischem Presseamt lediglich 178 Kardinäle teil. Statt der geplanten 20 gab es nur 18 Arbeitsgruppen. Mehr als 60 der eingeladenen Kardinäle waren nicht anwesend, mehrere hochbetagte Kirchenmänner hatten aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. 

Ausführlich sprachen die Kardinäle über die Krise der Demokratie und der Institutionen in manchen Staaten. Diagnostiziert wurde ein "verbreitetes Gefühl des Vertrauensverlustes, des Fatalismus und der Ohnmacht in Bezug auf die Institutionen, die Demokratie und die Zukunft". 

Dazu trügen der Verlust transzendentaler und geistlicher Werte ebenso bei wie die Meinung, dass das Leben keinen Sinn habe. Es verbreite sich ein "Gefühl der Müdigkeit, das Fehlen einer Wahrheits-Perspektive und eine Unfähigkeit, Beziehungen einzugehen". 

Weiter heißt es in dem Bericht, der die Inhalte ohne Zuordnung zu Namen oder Gruppen referierte:  Es gebe unter den Kardinälen ein starkes Bewusstsein der Verantwortung, die die Kirche in der gegenwärtigen historischen Lage habe. Sie müsse sich mütterlich und gastfreundlich zeigen und auch eigene Fehler anerkennen. 

Das Kardinalskollegium umfasst derzeit 241 Männer. 117 von ihnen sind unter 80 Jahren und wären bei einem Konklave zur Papstwahl berechtigt.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto aus diesem Konsistorium (c) Vatican News

 


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Lesermeinungen

 Fragender087 vor 1 Stunden 
 

ja es ist eine totale Müdigkeit zu spüren

und seit Jahrzehnten ist zu beobachten, dass viele die hiergekommen sind, und zuhause den Glauben hochgehalten haben, nun plötzlich mit dem Glauben nichts mehr am Hut haben wollen. Vielleicht liegt es daran, dass man hierzulande die Kirche nicht mehr als Heimat für die zugehörigen Mitglieder versteht.


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 Stefan Fleischer vor 2 Stunden 

Gefühl der Müdigkeit, das Fehlen einer Wahrheits-Perspektive

Dem abzuhelfen wärer m.E. relativ einfach. Die Kirche müsste nur aus ihre derzeitigen Menschzentriertheit heraustreten und wieder Gott und die Beziehung zu IHM ins Zentrum ihrer Verkündigung und ihres Lebens stellen. Ist nicht der Herr unsere Stärke und die Wahrheit in Person? Ist nicht das ewige Heil jene Perspektive, welche so viele Heilige so vieles ertragen liess?


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 Karlmaria vor 3 Stunden 

Es verbreite sich ein "Gefühl der Müdigkeit"

Darum geht es ja zunächst einmal bei der Mission zu der jeder Christ berufen ist. Gehet hin in Frieden und missioniert. Bei der Mission geht es dann zuerst einmal um dieses Gefühl der Sinnlosigkeit und keine Freude am Leben und auch das tiefe Misstrauen gegen die eigene Regierung. Du sollst Vater und Mutter ehren daraus folgt so wie ich das in asiatischen Ländern ganz selbstverständlich gelernt habe auch dass man seine eigene Regierung und jede Art von Oberen ehrt. Mindestens nicht schlecht über sie reden wie schon Mose in einem seiner 613 Gebote geboten hat. Was man alles nicht machen sollte ist bei der Mission ja nicht das erste Ziel sondern ein positives Gefühl für das was gut ist zu entwickeln. Jesus ich vertraue auf Dich ist der Spruch durch den man gerettet wird. Es geht darum die Fähigkeit zu vertrauen zu entwickeln!


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 Fragender087 vor 3 Stunden 
 

die Kirche sollte einfach mal anfangen sich um die eigenen Leute zu kümmern!

Genau daher kommt doch das richtig diagnostizierte Gefühl der Müdigkeit, des Fatalismus!


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 Paddel vor 5 Stunden 

Bindungsunfähigkeit und Depressionen

Ja, genau, diese sind zumindest hier in Deutschland zu einem großen Problem geworden.
Scheidungskinder, Sozial Media Kinder, ...


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