Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  15. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix

Athos: Krieg und Unsicherheit lassen Besucherzahlen steigen

vor 2 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zivilverwalter Stefanis in Zeitungsinterview über damit einhergehende Herausforderungen für die orthodoxe Mönchsrepublik - Auffallend viele ehemalige ukrainische Soldaten unter den orthodoxen Pilgern.


Athen (kath.net/ KAP) 
Die orthodoxe Mönchsrepublik Athos verzeichnet neue Höchstzahlen an Besuchern bzw. Pilgern. Das hat der Zivilverwalter des Athos, Alkividias Stefanis, gegenüber der griechischen Zeitung "Orthodoxi Alitheia" berichtet. Ausschlaggebend dafür seien die Kriege in der Ukraine und in Nahost und die allgemeine unsichere Weltlage. Täglich würden zwischen 1.000 und 1.500 Besucher kommen, in Summe mehr als 7.500 Personen pro Woche. Das sei inzwischen auch eine enorme Belastung für die Klöster. Stefanis: "Sowohl die Klöster als auch die Mönche stoßen an ihre Grenzen, und auch das Straßennetz ist überlastet." Die Zivilverwaltung stehe in ständigem Austausch mit den Klöstern, um nicht mehr Besuchserlaubnisse auszustellen, als bewältigbar sind.

Stark steigende Besucherzahlen seien erstmals nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 zu verzeichnen gewesen, berichtete Stefanis laut Meldung des Pressediensts der Stiftung Pro Oriente (Donnerstag). Die gegen Russland verhängten Sanktionen hätten demnach viele Russen veranlasst, ihre Pilgerreisen vom Heiligen Land zum Berg Athos zu verlegen. Diese Entwicklung habe sich dann im Sommer 2025 durch den damaligen Krieg zwischen Israel und dem Iran verstärkt. Wegen Flugbeschränkungen hätten viele orthodoxe Pilger, vor allem im Ausland lebende Russen und Ukrainer sowie Rumänen, den Berg Athos als Ziel gewählt.
Die allgemeine Unsicherheit und Angst, die in den letzten Monaten weltweit vorherrschten, spielten ebenfalls eine Rolle. Die Menschen glaubten, in der friedlichen und besinnlichen Atmosphäre der Halbinsel Athos Antworten auf ihre existenziellen Fragen zu finden, so der Athos-Verwalter.


Besucher aus fast allen Teilen der Welt
Die größte Pilgergruppe auf dem Berg Athos stellen laut Stefanis Griechen, gefolgt von Rumänen, die prozentual besonders stark vertreten sind. Besonders bemerkenswert sei zudem der jüngste Anstieg der Besuche ehemaliger ukrainischer Soldaten, die im Rahmen der staatlichen Unterstützung für Kriegsverletzte anreisen würden. "Sie kommen in Begleitung von Priestern aus ihrem Heimatland auf den Berg Athos und wohnen in Klöstern und Zellen", erklärte Stefanis und fügte hinzu: "So erhalten sie die notwendige seelische und geistige Unterstützung, um gestärkt in den Alltag zurückzukehren."

Auch aus Bulgarien pilgerten viele Menschen auf den Athos, vor allem zum Kloster Zografou, während serbische Pilger vornehmlich das Kloster Hilandar besuchen. Freilich: Angesichts der Tatsache, dass Mönche aus rund 50 Ländern im Klosterstaat des Berges Athos leben, sei es nicht verwunderlich, dass Besucher aus fast allen Teilen der Welt kommen, sagte Stefanis.
Die rund 335 Quadratkilometer große halbautonome Mönchsrepublik Athos befindet sich auf der östlichsten Landzunge der griechischen Halbinsel Chalkidiki. Aktuell leben auf dem Athos mehr als 2.500 Mönche. Die Mönchsrepublik setzt sich aus 20 Großklöstern und mehreren Skiten zusammen, wobei die Großklöster auch die Regierung des autonomen Heiligen Berges stellen.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz