Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht

vor 10 Stunden in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Klosterneuburger Propst im "Kurier"-Interview über den Wechsel an der Spitze der Weltkirche und in der Erzdiözese Wien, warum Reformvorhaben in der Kirche so langsam vorangehen und was das Stift Klosterneuburg aus Missbrauchsfällen gelernt hat.


Wien (kath.net/KAP) 
Papst Leo XIV. hat in Vielem wieder mehr Ruhe in die Kirche hineingebracht. Das betonte der Klosterneuburger Propst Anton Höslinger im Interview mit der Tageszeitung "Kurier" (Freitag) und sagte: "Papst Franziskus hat es gut verstanden, Bilder zu vermitteln, auch im positiven Sinne zu provozieren." Das dürfte aber nicht die Art des jetzigen Papstes sein. Er versuche vielmehr, "in einer sehr ausgleichenden Art und Weise das große Schiff der Kirche nach vorne zu steuern".

Dass bei den kirchlichen Reformthemen so wenig vorangeht, begründete der Propst damit, dass "die Fragen aufgrund ihrer Komplexität und Schwierigkeit nicht von Heute auf Morgen lösbar sind. Diese Fragen gibt es ja schon seit Jahrhunderten, sie haben schon in der Reformation eine Rolle gespielt." Was den Zölibat betrifft, so könne man auch fragen: "Was gilt für Weltpriester, was für Ordensleute?" Und man müsse auch mitbedenken, "dass die katholische Kirche den Anspruch hat, solche Fragen global zu lösen". Hier gebe es doch erhebliche Unterschiede zwischen Europa, dem Westen und anderen Weltgegenden. Höslinger: "Die Kirche muss immer das Ganze im Blick haben und alle mitnehmen."


Im Wechsel von Kardinal Christoph Schönborn zu Erzbischof Josef Grünwidl an der Spitze der Erzdiözese Wien sehe er keine große Zäsur, so Höslinger. Schönborn habe aufgrund seiner Persönlichkeit und durch seine lange Amtszeit prägend gewirkt. Josef Grünwidl, der lange Zeit Pfarrer war, wisse von daher sicher sehr gut, "was sich an der Basis tut, was die Menschen bewegt, wie sie denken". Daher werde es mit ihm" gerade im pastoralen Bereich ein gutes Vorankommen geben", zeigte sich der Propst überzeugt.

Islam als Herausforderung
Auf Vorwürfe angesprochen, dass die Kirche zu naiv gegenüber dem Islam sei und zu wenig die vielfachen Herausforderungen sehe, die durch einen zunehmend wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteil entstünden, meinte der Propst: "Das ist tatsächlich ein sehr spannungsgeladenes Thema." Zum einen sei es aus dem christlichen Glauben heraus selbstverständlich, "dass ich Menschen, die in Not zu uns kommen, Hilfe anbiete". Auf der anderen Seite dürfe man die Sorgen der Menschen, die hier leben, nicht einfach negieren. Höslinger: "Wenn sehr viele Menschen aus anderen Kulturen zu uns kommen: Was macht das mit unserer Gesellschaft, was hat das für Auswirkungen auf diverse Bereiche des Zusammenlebens? Auch das muss man ernst nehmen." Er denke, so der Propst, "die Kirche versucht, diese Spannung so gut wie möglich auszutarieren".

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) Michael Hesemann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 pikkuveli vor 6 Stunden 
 

Ewigkeit

In der Auseinandersetzung mit dem Islam die Frage nach der Wahrheit nicht einmal anzudeuten, das geht nicht. Auch wenn es üblich geworden ist. Dagegen steht das Wort Jesu (Matthäus 10): Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.
Es gibt keinen Beleg dafür, dass der islamische Weg zum dreieinigen Gott und damit in die Ewigkeit bei ihm führt. Christen aber wissen um das Siegel der Auferstehung: Es ist alles wahr, was Christus gepredigt hat. Und das heisst, dass das gilt: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14)


1
 
 Jothekieker vor 10 Stunden 
 

Bloß nicht anecken!

Ein Interview, so glatt und weich wie von einem Politiker.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz