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| ![]() Hatte der nun verstorbene Patriarch Ilia II. einen Geburtenboom in Georgien ausgelöst?vor 2 Stunden in Familie, keine Lesermeinung 2007 hatte ermutigte der georgisch-orthodoxe Patriarch dazu, mehr Kinder zu bekommen, danach stieg die Geburtenrate deutlich an: von ca. 49.000 auf ca. 57.000 im Folgejahr, später sogar auf über 60.000 Kinder. Von Petra Lorleberg Tiflis (kath.net) Der jüngst verstorbene Patriarch Ilia II. hatte in Georgien tatsächlich einen spürbaren Geburtenboom ausgelöst bzw. stark dazu beigetragen. Der langjährige Katholikos-Patriarch der Georgischen Orthodoxen Kirche Ilia II. (1933–2026) hatte Ende 2007 angekündigt, dass er persönlich jedes dritte und jedes weitere Kind orthodoxer, kirchlich getrauter Ehepaare taufen und/oder Pate werden würde. Das war seine direkte Reaktion auf die extrem niedrige Geburtenrate, hohe Abtreibungsraten und den Bevölkerungsrückgang nach dem Ende der Sowjetunion gewesen. Was dann folgte, war erstaunlich: Die Geburtenzahl stieg 2008 deutlich an (von ca. 49.000 auf ca. 57.000, später sogar auf über 60.000). Besonders die Dritt- und Mehrgebärten nahmen stark zu – Studien sprechen von einer Verdopplung der dritten Kinder in den Folgejahren. Die nationale Fertilitätsrate (Kinder pro Frau) stieg um etwa 17 % (von ca. 1,8 auf über 2,0 in Spitzenzeiten). Ilia II. wurde Pate von über 40.000–50.000 Kindern (die Angaben schwanken leicht je nach Quelle). Es gab regelmäßige Massentaufen mit Hunderten oder sogar über 1.000 Kindern gleichzeitig in der Dreifaltigkeitskathedrale in Tiflis.
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