Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. "Vaccine Amen"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Panik in Magdeburg
  8. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  9. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  10. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  11. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!

CSI appelliert an deutsche Bundesregierung, sich für syrischen Christen Suleiman Khalil einzusetzen

6. August 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Khalil, Christ und ehemaliger Bürgermeister, wird seit dem 8.2.2025 vom syrischen Regime unter Ahmed al-Scharaa ohne Angabe von Gründen festgehalten. Er befindet sich in Isolationshaft und erhält keine anwaltliche Vertretung.


München (kath.net/CSI) Die internationale Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) appelliert an die deutsche Bundesregierung, sich für die sofortige Freilassung des syrischen Christen Suleiman Khalil einzusetzen. Khalil (51), ehemaliger Bürgermeister der zwischen Damaskus und Homs gelegenen mehrheitlich christlichen Stadt Sadad, wird seit dem 8. Februar 2025 vom syrischen Regime unter Ahmed al-Scharaa ohne Angabe von Gründen festgehalten. Er befindet sich in Isolationshaft und erhält keine anwaltliche Vertretung.


Suleiman Khalil war 2011 zum Bürgermeister von Sadad gewählt worden und hatte sich maßgeblich für den Schutz der Stadt und den Erhalt ihres antiken christlichen Erbes eingesetzt. Sein Engagement wurde 2015 bei der erfolgreichen Verteidigung der Stadt gegen den Islamischen Staat (IS) besonders deutlich. Beobachter werten die willkürliche Verhaftung Khalils als späte Vergeltungsmaßnahme des neuen Regimes gegen eine christliche Führungspersönlichkeit. Diese Inhaftierung steht in direktem Widerspruch zu den Versprechen Ahmed al-Scharaas, die politische Verfolgung zu beenden und die Rechte aller Syrer zu schützen.

Natalie Khalil, Tochter des Inhaftierten, hat sich bereits mit einem dringenden Appell an den UN-Sondergesandten für Syrien, Geir Pedersen, gewandt. Sie fordert die Freilassung ihres Vaters und erinnert Pedersen an die notwendige Befreiung politischer Gefangener.

Die willkürliche Festnahme von Suleiman Khalil veranschaulicht die anhaltende Bedrohung für Christen und andere Minderheiten in Syrien sowie die fehlende Rechtsstaatlichkeit unter dem neuen Regime.

CSI hat deshalb eine Petition an Armin Laschet gestartet, den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag. Er soll die deutsche Bundesregierung auffordern, sich für die Freiheit von Suleiman Khalil einzusetzen.

Link: Weitere Informationen zum Fall Suleiman Khalil


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz