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US-Außenministerium beobachtet Fall einer Britin, die vor Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat

3. April 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Es sei „tragisch“, dass die Zunahme der Zensur in ihrem Land die USA dazu veranlasst hätte, das Vereinigte Königreich an gemeinsame Werte und grundlegende bürgerliche Freiheiten zu erinnern, bedauert Livia Tossici-Bolt.


Bournemouth (kath.net/jg)
Das US-Außenministerium beobachtet den Fall einer pensionierten Medizinerin in Großbritannien, die innerhalb einer Bannmeile um eine Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat. Dies gab das Bureau of Democracy, Human Rights & Labor („Büro für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit“, abgek. DRL), eine Abteilung des Außenministeriums der USA, auf X bekannt.

Das DRL sei „besorgt“ um die Redefreiheit im Vereinigten Königreich und beobachte daher den Fall von Dr. Livia Tossici-Bolt.

Livia Tossici-Bolt steht in Großbritannien vor Gericht, weil sie vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth ein Schild mit der Aufschrift „here to talk, if you want“ (dt. „Bin hier um zur reden, wenn Sie wollen“) gehalten hat. (Siehe Link) Das Urteil soll am 4. April verkündet werden. Der Richter ist derselbe, der Adam Smith-Connor verurteilt hat, weil dieser still innerhalb einer Bannmeile um eine Abtreibungsklinik gebetet hat.


Sowohl die USA als auch das Vereinigte Königreich hätten Respekt für Menschenrechte und Grundfreiheiten. Aber, wie bereits Vizepräsident Vance zum Ausdruck gebracht habe, sei man hinsichtlich der Redefreiheit in Sorge, heißt es in der X-Nachricht des DRL unter Anspielung auf die Rede von Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2025.

Bei seinem Aufenthalt im Vereinigten Königreich habe sich Sam Samson vom DRL mit Tossici-Bolt getroffen. Es sei wichtig, dass das Vereinigte Königreich die Redefreiheit respektiere und beschütze, fährt das DRL fort.

Tossici-Bolt bedankte sich in einer Stellungnahme beim US-Außenministerium dafür, dass es von ihrem Fall Notiz genommen habe. Großbritannien solle ein freies Land sein, doch sie sei vor Gericht gezerrt worden, nur weil sie einvernehmliche Gespräche angeboten habe.  Niemand sollte kriminalisiert werden, weil er die Bereitschaft zu Gesprächen habe, betonte sie.

Es sei „tragisch“, dass die Zunahme der Zensur in ihrem Land die USA dazu veranlasst hätte, das Vereinigte Königreich an gemeinsame Werte und grundlegende bürgerliche Freiheiten zu erinnern, bedauert Tossici-Bolt.

 


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