Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark

US-Außenministerium beobachtet Fall einer Britin, die vor Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat

3. April 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei „tragisch“, dass die Zunahme der Zensur in ihrem Land die USA dazu veranlasst hätte, das Vereinigte Königreich an gemeinsame Werte und grundlegende bürgerliche Freiheiten zu erinnern, bedauert Livia Tossici-Bolt.


Bournemouth (kath.net/jg)
Das US-Außenministerium beobachtet den Fall einer pensionierten Medizinerin in Großbritannien, die innerhalb einer Bannmeile um eine Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat. Dies gab das Bureau of Democracy, Human Rights & Labor („Büro für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit“, abgek. DRL), eine Abteilung des Außenministeriums der USA, auf X bekannt.

Das DRL sei „besorgt“ um die Redefreiheit im Vereinigten Königreich und beobachte daher den Fall von Dr. Livia Tossici-Bolt.

Livia Tossici-Bolt steht in Großbritannien vor Gericht, weil sie vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth ein Schild mit der Aufschrift „here to talk, if you want“ (dt. „Bin hier um zur reden, wenn Sie wollen“) gehalten hat. (Siehe Link) Das Urteil soll am 4. April verkündet werden. Der Richter ist derselbe, der Adam Smith-Connor verurteilt hat, weil dieser still innerhalb einer Bannmeile um eine Abtreibungsklinik gebetet hat.


Sowohl die USA als auch das Vereinigte Königreich hätten Respekt für Menschenrechte und Grundfreiheiten. Aber, wie bereits Vizepräsident Vance zum Ausdruck gebracht habe, sei man hinsichtlich der Redefreiheit in Sorge, heißt es in der X-Nachricht des DRL unter Anspielung auf die Rede von Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2025.

Bei seinem Aufenthalt im Vereinigten Königreich habe sich Sam Samson vom DRL mit Tossici-Bolt getroffen. Es sei wichtig, dass das Vereinigte Königreich die Redefreiheit respektiere und beschütze, fährt das DRL fort.

Tossici-Bolt bedankte sich in einer Stellungnahme beim US-Außenministerium dafür, dass es von ihrem Fall Notiz genommen habe. Großbritannien solle ein freies Land sein, doch sie sei vor Gericht gezerrt worden, nur weil sie einvernehmliche Gespräche angeboten habe.  Niemand sollte kriminalisiert werden, weil er die Bereitschaft zu Gesprächen habe, betonte sie.

Es sei „tragisch“, dass die Zunahme der Zensur in ihrem Land die USA dazu veranlasst hätte, das Vereinigte Königreich an gemeinsame Werte und grundlegende bürgerliche Freiheiten zu erinnern, bedauert Tossici-Bolt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz