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Papst erhält weiterhin große Mengen Sauerstoff26. März 2025 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus wird nach seiner Spitalsentlassung in der Casa Santa Marta im Vatikan umfassend medizinisch betreut - Zudem wird dem Papst geraten, derzeit keine Einzel- oder Gruppentreffen abzuhalten
Vatikanstadt (kath.net/KAP/red) Auch am zweiten Tag nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus erhält Papst Franziskus weiter Medikamente sowie große Mengen Sauerstoff und wird umfassend medizinisch betreut. Wie am Dienstag aus dem Vatikan verlautete, wird dem 88-Jährigen auch in seiner Wohnung in der Casa Santa Marta nachts mittel Nasenkanülen intensiv Sauerstoff zugeführt, jedoch ohne Atemmaske. Tagsüber werde die Sauerstoffzufuhr schrittweise reduziert.
Der Papst befindet sich seit Sonntag in einer ärztlich angeordneten zweimonatigen Rekonvaleszenz-Zeit, ist jetzt aber wieder zu Hause im Domus Sanctae Marthae. Zuvor war er 38 Tage lang im römischen Gemelli-Krankenhaus wegen einer komplizierten und zeitweise lebensbedrohlichen Atemwegserkrankung behandelt worden.
In Santa Martha begleitet eine eine medikamentöse Therapie die Genesung des Papstes, begleitet von motorischer und respiratorischer Physiotherapie (letztere insbesondere zur Wiederherstellung seiner Stimme). Ebenso hat er Momente des persönlichen Gebets und kann die Messe in der Kapelle von Santa Marta mitfeiern. „Er folgt dem Genesungsplan, wie ihn die Ärzte am Samstag beschrieben haben“, erklärte gestern das Presseamt des Heiligen Stuhls. Der Leiter des Ärzteteams, das den Papst während seines Krankenhausaufenthalts betreute, und der behandelnde Arzt erklärten, dass der Papst die medikamentöse Therapie „noch für eine lange Zeit und in oraler Form“ fortsetzen müsse.
Zudem wird dem Papst geraten, derzeit keine Einzel- oder Gruppentreffen abzuhalten. Er wird rund um die Uhr medizinisch betreut, um seine „Bedürfnisse“, einschließlich der Sauerstoffzufuhr, sicherzustellen und im Falle von Notfällen eingreifen zu können. Dieser Dienst wird von der Direktion für Gesundheit und Hygiene des Staates der Vatikanstadt gewährleistet. Dieses Team von Medizinern und Krankenpflegern ist ständig an seiner Seite.
Laut Informationen aus dem Vatikan ist weiterhin nicht entschieden, in welcher Form Franziskus an den religiösen Feiern der Karwoche und der Ostertage teilnehmen wird. Die normalerweise immer mittwochs stattfindende Generalaudienz wurde für diese Woche bereits abgesagt. Die Botschaft des Papstes aus diesem Anlass soll erneut schriftlich verbreitet werden. Gleiches gilt für das Angelusgebet am kommenden Sonntag. Als Folge seiner Lungenerkrankung hat das Kirchenoberhaupt weiterhin große Mühe, zu sprechen.
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