Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  15. Wussten Sie, dass es bereits mehrere Nachbauten der Medjugorje-Kirche St. Jakobus d.Ä. gibt?

Papst bestätigt Kardinal Re als Vorsitzenden der Kardinäle

7. Februar 2025 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


91-Jähriger bleibt weiter Kardinaldekan und damit Purpurträger mit dem höchsten Ehrenrang - Auch Kardinal Sandri als Subdekan wiedergewählt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Kurienkardinal Giovanni Battista Re (91) bleibt Dekan des Kardinalskollegiums. Papst Franziskus habe dessen Wiederwahl bereits am 7. Jänner bestätigt, teilte der Vatikan am Donnerstag mit. Ebenfalls bestätigte er die Wiederwahl des argentinischen Kurienkardinals Leonardo Sandri als Subdekan. Franziskus hatte die Amtszeit des Kardinaldekans 2019 auf fünf Jahre begrenzt. Res Amtszeit war Mitte Jänner abgelaufen, bisher war über seine Wiederwahl aber nichts bekannt gegeben worden.

Der Kardinaldekan ist der ranghöchste Kardinal der katholischen Kirche und leitet das Kardinalskollegium. Während eines Pontifikats hat der Kardinaldekan vor allem repräsentative Aufgaben, wie das Halten von Begräbnismessen für verstorbene Kardinäle oder die Vertretung des Papstes bei Zeremonien. Entscheidend wird seine Rolle jedoch, wenn ein Papst stirbt oder zurücktritt: Dann leitet er die Generalkongregationen vor dem Konklave, ruft die Kardinäle zur Wahl zusammen und steht dem päpstlichen Begräbnis vor. Falls er unter 80 Jahre alt ist, führt er auch die Papstwahl. So hatte Kardinal Joseph Ratzinger als Kardinaldekan im Jahr 2005 eine Schlüsselrolle, bevor er selbst zum Papst Benedikt XVI. gewählt wurde.


Die jüngste Neuwahl des Kardinaldekans sorgte für Spekulationen, da Franziskus einen möglichen Wechsel lange offenließ. Neben Amtsinhaber Re wurden auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der argentinische Subdekan Leonardo Sandri als mögliche Nachfolger gehandelt. Sandri, mit 81 Jahren bereits über der Altersgrenze für die Teilnahme an einem Konklave, galt jedoch als umstritten. Ein weiterer Kandidat war Kardinal Fernando Filoni, der aufgrund seiner Erfahrung als mögliche Alternative gesehen wurde. Am Ende setzte sich jedoch Re erneut durch.

Ebenfalls am Donnerstag gab der Vatikan bekannt, dass Franziskus den US-amerikanischen Kurienkardinal und Leiter der Bischofsbehörde, Robert Prevost (69), in den Rang eines Kardinalbischofs aufgenommen hat. Damit umfasst diese Gruppe nun 13 Männer. Kardinalbischöfe sind für die Wahl von Dekan und Subdekan verantwortlich. Sie besitzen damit unter den übrigen gut 200 Kardinälen einen Ehrenrang, aber keine sonstigen speziellen Rechte.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz