Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. Die Krise des Bischofsamtes
  4. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Der Realismus der Barmherzigkeit
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  14. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  15. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"

Neue polyreligiöse Mehrzweckhalle eröffnet

2. Dezember 2024 in Kommentar, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bauherr erwartet hohe Nachfrage: „Nicht-Christen sind eingeladen!“ – „Das über 40 Millionen Euro schwere Bauprojekt liegt voll im Trend der Zeit.“ Gast-Glosse von Yannick T. Schmitz


Berlin (kath.net) Am 24.11.2024 öffnete die neue Mehrzweckhalle am Bebelplatz in Berlin-Mitte ihre Türen. Der in schlichtem Weiß gehaltene Rundbau in bester Lage war zunächst als Kirche geplant, er stehe aber allen Menschen, besonders Nicht-Christen offen, so der Bauherr. Und in der Tat: Durch den weitgehenden Verzicht auf christliche Symbolik, Heiligenbilder oder Kruzifixe, kann das beinahe-profane Gebäude in Zukunft dynamisch umgebaut und beliebig für andere, nicht-kirchliche Zwecke verwendet werden.


Die in Berlin stetig wachsende muslimische Bevölkerung wird sich freuen: Da der Bau bereits nach Mekka ausgerichtet ist, müssten im ebenerdigen, ikonoklastischen Innenraum lediglich noch die Bänke durch Gebetsteppiche ersetzt werden. Das einzige Kreuz ist zum Glück samt Gestell beweglich.

Auch Freimaurer werden im Neubau einen geeigneten Ort für ihre rituellen Tempelarbeiten finden: Anscheinend hat man bereits darauf geachtet, dass die drei Kerzenständer in der Mitte ebenso im rechten Winkel zueinander angeordnet sind wie die drei Säulen der Freimaurerei in einem Tempelraum.

Doch nicht nur das: Durch die neue kreisförmige konkordanzdemokratische Sitzordnung können auch die Parlamente der Hauptstadt sowie Kirchen- oder Parteitage bei Bedarf in den Neubau am Bebelplatz ausweichen.

Das über 40 Millionen Euro schwere, teils staatlich finanzierte Bauprojekt liegt damit voll im Trend der Zeit. Schließlich haben immer mehr moderne Künstler und auch Klima-Aktivist*innen (ehemalige) Kirchenräume als Veranstaltungsorte für sich entdeckt. Der Initiator dieses postmodernen Pantheons war selbst überwältigt, der Kirchenraum sei „nicht mehr wiederzuerkennen“. Ziel erreicht! Man erwartet einen gewaltigen Ansturm von Besuchern aus aller Welt, auf diese neue farblose, blasse Perle der Berliner Nach-Wende-Architektur: Die neue St. Hedwigs Kathedrale des Erzbistums.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz