Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Ökumenisches Patriarchat verurteilt Ideologie der "Russischen Welt"

7. September 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alle Bischöfe des weltweiten Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel trafen in Istanbul zu einer "Synaxis" zusammen.


Istanbul (kath.net/ KAP)
Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios hat von 1. bis 3. September den gesamten Episkopat des Patriarchats von Konstantinopel zu einer "Synaxis" nach Istanbul geladen. Im Rahmen der Versammlung beschäftigten sich die Bischöfe mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die kirchliche Situation in diesem Land wie auch auf die orthodoxe Diaspora in Westeuropa. Ebenso wurde die kirchliche Situation in den Baltischen Staaten in den Blick genommen. An den Beratungen nahmen auch die Bischöfe der orthodoxen Kirchen von Estland und Finnland teil. Die Bischöfe setzten sich einmal mehr mit der Ideologie der "Russischen Welt" auseinander und verurteilten diese ausdrücklich.
Die "Synaxis" prangerten im Blick auf die Russische Orthodoxe Kirche die Mutation dieser Kirche in eine säkulare Institution sowie ihrer Instrumentalisierung zur Förderung staatlicher russischer Interessen an, wie einem Bericht des Infoportals "OrthodoxTimes" zu entnehmen ist. Die Bischöfe erklärten sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine, beteten für ein sofortiges Ende des Krieges und eines gerechten und dauerhaften Friedens. Friedensgebete gab es auch für den Nahen Osten, wo die Bischöfe ihre besondere Solidarität mit den orthodoxen Patriarchaten von Antiochien und Jerusalem bekundeten.


Zugleich bekräftigten sie ihre Unterstützung für das Patriarchat von Alexandrien, zu dessen Jurisdiktionsgebiet ganz Afrika gehört. Seit einigen Jahren hat die Russisch-Orthodoxe Kirche in Afrika aber eine Parallelstruktur aufgebaut und steht in Konkurrenz mit Alexandrien. Die "Synaxis" verurteilte dafür die Russiche Orthodoxe Kirche.
Weiters wurden bei der Bischofsversammlung im Phanar, dem Sitz des Patriarchats in Istanbul, kirchenrechtliche und liturgische Fragen sowie Fragen der Jugendseelsorge, des Mönchtums, der Ökumene und der Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die Kirche debattiert. Im Vorfeld der "Synaxis" fand noch eine Session des Heiligen Synods statt, des Leitungsausschusses des Ökumenischen Patriarchats mit zwölf Bischöfen. Diesem gehört aktuell auch der Wiener Metropolit Arsenios (Kardamakis) an.
In seiner abschließenden Ansprache blickte Patriarch Bartholomaios auf das Jahr 2025, in dem sich das Konzil von Nicäa zum 1.700. Mal jährt. Im Jahr 325 wurde im heutigen Iznik in der Türkei bei der ersten ökumenischen Versammlung der Kirchengeschichte das zentrale christliche Glaubensbekenntnis formuliert. Der Patriarch bekräftigte, dass zur Jubiläumsfeier im kommenden Mai auch Papst Franziskus sein Kommen zugesagt hat. Details wurden freilich noch nicht bekannt gegeben.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  4. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  7. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  8. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  9. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  12. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  13. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz