Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Papst: Wissenschaft darf nicht zum Nachteil der Menschen sein

21. Juni 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus anlässlich eines Kongresses über Schwarze Löcher und die Urknalltheorie in der Vatikanischen Sternwarte: Glaube und Wissenschaft sind keine Gegensätze


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Forscher an ihre Verantwortung für die Menschheit erinnert. "Glaube und Wissenschaft können in der Liebe vereint sein, wenn die Wissenschaft in den Dienst der Menschen unserer Zeit gestellt und nicht zu ihrem Nachteil oder gar zu ihrer Zerstörung verzerrt wird", sagte er am Donnerstag vor Teilnehmern eines internationalen Kongresses der Vatikanischen Sternwarte in Castel Gandolfo.

Bei der Konferenz mit knapp 200 Wissenschaftlern würden die neuesten Forschungsfragen diskutiert, etwa die Rätselhaftigkeit kosmologischer Singularitäten - vom Urknall bis zu Schwarzen Löchern - sowie "das sehr aktuelle Thema der Gravitationswellen", sagte Franziskus. "Die Kirche achtet auf solche Forschungen und fördert sie, weil sie die Sensibilität und Intelligenz der Männer und Frauen unserer Zeit erschüttern", betonte das katholische Kirchenoberhaupt.


"Der Beginn des Universums, seine endgültige Entwicklung, die tiefgreifende Struktur von Raum und Zeit versetzen den Menschen in eine hektische Sinnsuche und in ein gewaltiges Szenario, in dem er Gefahr läuft, sich zu verirren", so der Papst. "Es ist daher klar, dass diese Themen eine besondere Relevanz für Theologie, Philosophie, Wissenschaft und auch für das spirituelle Leben haben."

Bereits zum zweiten Mal findet eine Konferenz der Sternwarte zu Ehren des belgischen Priesters und Astrophysikers Georges Edouard Lemaitre (1894-1966) statt. Er gilt als Begründer der Urknalltheorie. Dieser sei bei seinen Forschungen zu der Erkenntnis gelangt, "dass Wissenschaft und Glaube zwei unterschiedliche und parallele Wege verfolgen, zwischen denen es keinen Konflikt gibt", sagte Franziskus. "Tatsächlich können diese Wege miteinander harmonieren, denn für einen Gläubigen haben sowohl Wissenschaft als auch Glaube die gleiche Matrix in der absoluten Wahrheit Gottes", so der Papst.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz