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| ![]() Bundesregierung hat keine umfassenden Daten zu sogenannten „Gehsteigbelästigungen"3. Juni 2024 in Prolife, keine Lesermeinung Stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion Andrea Lindholz (CSU) äußert schwere Kritik an Ampel - Deutsche Bundesregierung hat keine umfassende Datengrundlage, die das geplante Gesetz gegen „Gehsteigbelästigungen" rechtfertigen würde Berlin (kath.net/Corrigenda) Die Bundesregierung hat keine umfassende Datengrundlage, die das geplante Gesetz gegen „Gehsteigbelästigungen" rechtfertigen würde. Das Bundesfamilienministerium hatte wiederholt von einer Datenabfrage bei den Bundesländern gesprochen, die einen Handlungsbedarf ergeben hätte. Darauf macht die christliche Zeitschrift "Corrigenda" aufmerksam. Doch wie das Haus von Lisa Paus (Grüne) auf Corrigenda-Nachfrage mitteilte, sei eine „valide Quantifizierung und Aufschlüsselung des Phänomens" nicht möglich. Manche Bundesländer hätten mitgeteilt, ihnen seien „Gehsteigbelästigungen" sogar gänzlich unbekannt. Die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Andrea Lindholz (CSU), kritisierte den „Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes". Dieses reihe sich „in die ideologischen Projekte der Ampel-Fraktionen ein und ist zudem handwerklich schlecht gemacht". Die Juristin ergänzte: „Mit diesem Gesetz soll zugunsten Einzelner auf dem Rücken aller das Recht auf Meinungsfreiheit eingeschränkt werden." Auch Susanne Wenzel, Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben, äußerte Kritik. Dass das Ministerium keine Aufschlüsselung der Daten mitteilen könne, lasse den Schluss zu, „dass die Länderabfrage eben keinen Handlungsbedarf gezeigt hat". „Tatsache ist, dass alle bisherigen gerichtlichen Verfahren von den jeweiligen Initiatoren der Mahnwachen und Gehsteigberatungen aufgrund von Maßnahmen der Ordnungsbehörden angestrengt wurden und diese auch zugunsten der Initiativen ausgegangen sind." Link zum Corrigenda-Beitrag: Gesetz gegen „Gehsteigbelästigungen“ „Ein ideologisches Ampel-Projekt und handwerklich schlecht gemacht“ Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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