Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

USA: Demokraten wollen landesweit Abtreibung bis zur Geburt

29. April 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alle Lebensschutzgesetze der Bundesstaaten sollen durch eine bundesweite Abtreibungsregelung aufgehoben werden.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Politiker der Demokratischen Partei haben einen Gesetzesvorschlag in den Kongress eingebracht, der Abtreibung bis zur Geburt landesweit legalisieren soll. Das derzeit geltende Verbot von Teilgeburtsabtreibungen würde damit aufgehoben, ebenso wie alle Einschränkungen und Verbote von Abtreibungen, welche die Bundesstaaten beschlossen haben.

Mat Staver von der christlichen Organisation Liberty Counsel hat einige problematische Punkte des Gesetzesvorschlages zusammengefasst.

In Abschnitt 2.11 des Gesetzesvorschlages wird behauptet, dass die Abtreibungsverbote einiger Bundesstaaten die potentiell lebensrettende medizinische Versorgung von Frauen mit ektopischen Schwangerschaften (z.B. Eileiterschwangerschaften) und Fehlgeburten unmöglich mache.


Diese Behauptung ist falsch. Die Behandlung ektopischer Schwangerschaften Fehlgeburten ist durch die Abtreibungsverbote nicht berührt. Die medizinischen Maßnahmen, die dabei angewendet werden, sind keine Abtreibungen.

In Abschnitt 2.17 wird behauptet, dass Abtreibungsverbote die „Freiheit, Würde, körperliche Autonomie, Gleichheit, Privatsphäre, Gesundheit und Freiheit von unmenschlicher Behandlung“ einschränke.

Bei einer Abtreibung verliert eine Person diese Rechte auf jeden Fall, nämlich das abgetriebene Ungeborene, schreibt Staver.

In den Abschnitten 2.12 und 2.13 wird behauptet, dass Abtreibungsverbote rassistisch seien und in erster Linie Minderheiten benachteiligen würden.

Margaret Sanger, die Gründerin von Planned Parenthood, dem größtem Anbieter von Abtreibungen in den USA, hat in ihren Schriften klargestellt, dass sie die Vermehrung von schwarzen und armen Menschen einschränken möchte. Bis heute ist eine überwiegende Mehrheit von Abtreibungskliniken in Wohngebieten von Farbigen zu finden.

Der Gesetzesvorschlag wird von 213 Abgeordneten des Repräsentantenhauses unterstützt. Die Demokraten haben im Senat eine knappe Mehrheit, im Repräsentantenhaus sind sie mit nur mit wenigen Sitzen Abstand in der Minderheit.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  5. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  6. „Recht auf Gebet“: Trump-Administration erlässt neue Richtlinien für US-Schulen
  7. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit

Abtreibung

  1. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  5. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  6. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  7. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz