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USA: Demokraten wollen landesweit Abtreibung bis zur Geburt

29. April 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Alle Lebensschutzgesetze der Bundesstaaten sollen durch eine bundesweite Abtreibungsregelung aufgehoben werden.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Politiker der Demokratischen Partei haben einen Gesetzesvorschlag in den Kongress eingebracht, der Abtreibung bis zur Geburt landesweit legalisieren soll. Das derzeit geltende Verbot von Teilgeburtsabtreibungen würde damit aufgehoben, ebenso wie alle Einschränkungen und Verbote von Abtreibungen, welche die Bundesstaaten beschlossen haben.

Mat Staver von der christlichen Organisation Liberty Counsel hat einige problematische Punkte des Gesetzesvorschlages zusammengefasst.

In Abschnitt 2.11 des Gesetzesvorschlages wird behauptet, dass die Abtreibungsverbote einiger Bundesstaaten die potentiell lebensrettende medizinische Versorgung von Frauen mit ektopischen Schwangerschaften (z.B. Eileiterschwangerschaften) und Fehlgeburten unmöglich mache.


Diese Behauptung ist falsch. Die Behandlung ektopischer Schwangerschaften Fehlgeburten ist durch die Abtreibungsverbote nicht berührt. Die medizinischen Maßnahmen, die dabei angewendet werden, sind keine Abtreibungen.

In Abschnitt 2.17 wird behauptet, dass Abtreibungsverbote die „Freiheit, Würde, körperliche Autonomie, Gleichheit, Privatsphäre, Gesundheit und Freiheit von unmenschlicher Behandlung“ einschränke.

Bei einer Abtreibung verliert eine Person diese Rechte auf jeden Fall, nämlich das abgetriebene Ungeborene, schreibt Staver.

In den Abschnitten 2.12 und 2.13 wird behauptet, dass Abtreibungsverbote rassistisch seien und in erster Linie Minderheiten benachteiligen würden.

Margaret Sanger, die Gründerin von Planned Parenthood, dem größtem Anbieter von Abtreibungen in den USA, hat in ihren Schriften klargestellt, dass sie die Vermehrung von schwarzen und armen Menschen einschränken möchte. Bis heute ist eine überwiegende Mehrheit von Abtreibungskliniken in Wohngebieten von Farbigen zu finden.

Der Gesetzesvorschlag wird von 213 Abgeordneten des Repräsentantenhauses unterstützt. Die Demokraten haben im Senat eine knappe Mehrheit, im Repräsentantenhaus sind sie mit nur mit wenigen Sitzen Abstand in der Minderheit.

 


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Lesermeinungen

 KatzeLisa 29. April 2024 
 

Es ist unglaublich:
diejenigen, die den Küken Schmerzempfindung zugestehen und das Kükenschreddern (zu Recht) verbieten, haben kein Problem damit, ein Ungeborenes bis zur Geburt zu töten. Wer sich einmal darüber unterrichtet hat, wie eine solche Maßnahme durchgeführt wurde, bleibt traumatisiert zurück. Es ist grauenhaft.
Wenn man die Mitmenschen darüber aufklären will, hgeißt es immer wieder: "Ich möchte das gar nicht wissen."

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß?


1
 
 Johannes14,6 29. April 2024 
 

TEILGEBURTSABTREIBUNG

Ist ein so widerliches, grausames Verfahren der Zerstückelung des Ungeborenen, dass man die Details lieber nicht schildern möchte.

Von Büchner und Kaminski vom Bundesverband Leben gibt es ein Buch zum gesamten Thema Paragaph 218, in dem auch die besondere Problematik der Spätabtreibung behandelt wird,
als PDF hier kostenlos herunterzuladen:

www.tclrg.de/download/bvl_lebensschutz.pdf


3
 
 Katholiken-der-Film 29. April 2024 
 

@ottokar

Mitglied in der AfD sein (völlig unabhängig davon, ob man persönlich irgendetwas strittigens getan oder gesagt hat)? So jedenfalls handhabt es die zerfallende Kirche in Deutschland bereits punktuell, die an der kurzen Leine der Kirchensteuer der Ampelnegierung hängt. Und die wenigstens niemanden exkommunizieren kann.


3
 
 ottokar 29. April 2024 
 

Eine Partei, die so etwas fordert, darf die Wahl in Gottes Namen nicht gewinnen.

Hunderttausende von getöteten ungeborenen Kindern pro Jahr würde ein Wahlsieg der Demokraten in den USA bedeuten.Selbst wenn ein republikanischer Präsident Trump die militärische Unterstützung für die Ukraine einschränken würde, würden deshalb weit weniger Soldaten in diesem unsinnigen Krieg ihr Leben lassen müssen, verglichen mit der Zahl der in den USA im Mutterleib unschuldig getöteten Kinder. Ich weiss, dass solche Zahlenspiele brutal sind, aber so sind eben die Tatsachen.Ein ungewolltes gesundes Kind einer gesunden Mutter das abgetrieben werden soll, hat bei Demokraten keinerlei Rechte. Deren Vorhaben , angeführt von Biden,ist glasklar gesetzlich verankerter Auftragsmord (Wortlaut:Papst Franziskus).Was muss man in userer Kirche eigentlich noch anstellen, um exkommuniziert zu werden?


3
 
 Katholiken-der-Film 29. April 2024 
 

Das wollen unsere "Grüninnenden" auch

Hat die Bischofskonferenz etwa deswegen (!) eine skandalöse Wahlempfehlung u.a. für diese Partei vom Stapel gelassen? Und nein, wenn man dringend davon abrät, eine bestimmte Partei zu wählen, empfiehlt man glwichzeitig definitiv alle anderen Parteien als wählbar. Dass das Votum sogar einstimmig erfolgte, belegt, dass der Konformitätsdruck innerhalb der DBK inzwischen immens sein muss.


3
 

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