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'Es braucht Zeuginnen und Zeugen der Auferstehung'

1. April 2024 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Bischof Hanke in der Osterpredigt: "Heute finde diese unglaubliche Botschaft, dass Jesus auferstanden sei, selbst bei Getauften kein sonderlich großes Echo mehr"


Eichstätt (kath.net/ pde)
Die Osterbotschaft auch in der heutigen Zeit als etwas Revolutionäres zu sehen, dazu ermutigt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt zum Ostersonntag. Es brauche dafür Zeuginnen und Zeugen der Auferstehung in der Kirche, „Männer und Frauen, in deren Herzen der Osterglaube wirkt und die dem Kommen des Herrn Wegbereiter sind“, sagt er im Pontifikalamt in der Eichstätter Schutzengelkirche.

Denn heute finde diese unglaubliche Botschaft, dass Jesus auferstanden sei, selbst bei Getauften kein sonderlich großes Echo mehr. Der Tod sei Tag für Tag in den Nachrichten, im Ukrainekrieg, in Palästina, und auch im eigenen Familien- und Freundeskreis. Man frage sich: „Könnte die Osterbotschaft am Ende nicht menschengemachte Beschwichtigung, Projektion sein, ein Placebo angesichts der Unausweichlichkeit des Todes?“ Niemand in der Kirche, den solche Zweifel plagen, müsse sich damit verstecken, so Bischof Hanke. Auch den Jüngern sei es ähnlich gegangen, als Jesus am Kreuz gestorben war. „Die Schwerkraft der Karfreitagserfahrung zog sie nach unten.“ In der Bibel sind ein oder – je nach Evangelium – zwei Engel die Boten der Auferstehungsnachricht. Die Frauen, die diese an Jesu Grab antreffen, werden zu Zeuginnen dieser Botschaft.


Diese Zeuginnen und Zeugen brauche es auch in der Kirche heute, sagt Bischof Hanke. „Die Kirche ist ein Raum, in dem Trauer, Verzagtheit und Hoffnung, Zweifel und Zeugenschaft für den Glauben an den Auferstandenen oft nebeneinander bestehen.“ Es sei das Bild der Kirche unterwegs, Kirche in Entwicklung, diese bewegt von der Dynamik der Zeugenschaft. Neben den traurigen, skeptischen und zweifelnden Menschen brauche es Zeuginnen und Zeugen des Osterglaubens, „damit in der Kirche der Auferstandene erfahrbar wird.“

Bischof Gregor Maria Hanke nimmt in seiner Predigt Bezug auf den japanischen Arzt und Forscher Takashi Nagai, der den Atombombenabwurf auf Nagasaki am 9. August 1945 schwer verletzt und verstrahlt überlebt hatte und dessen geliebte Frau dabei starb. Dieser sei trotz seiner Situation überzeugt gewesen, dass der Tod etwas von der Verheißung der Auferstehung Christi in sich trage. „Jesu Auferstehung ist die Einladung Gottes in seine Zukunft“, sagte Bischof Hanke und ruft dazu auf, Zeugin und Zeuge der Auferstehung Gottes zu sein: „Und das nicht nur in guten Tagen, wenn ich mich wohl fühle, wenn alles läuft, sondern gerade auch unter dem Kreuz. Dann bricht der Ostermorgen an.“

Bild: Die Osterbotschaft auch in der heutigen Zeit als etwas Revolutionäres zu sehen, dazu ermutigt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt zum Ostersonntag. Foto: © Anika Taiber-Groh/pde

 


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Lesermeinungen

 lesa 2. April 2024 

Die Würde der Frau liegt nicht in einer funktionellen Gleichschalterei

@GGGMF: Bitte nicht Äpfel mit Birnen verwechseln! Die Tatsachen, die Sie anführen betonen ja gerade die Bedeutung der Frau. (Die Schöpfungsordnung bedeutet keine Diskriminierung der Frau, ganz im Gegenteil!) Deswegen wird die Schöpfungswirklichkeit, die auch in der Sprache 2000 Jahre lang ganz selbstverständlich zum Ausdruck kam, nicht verdreht! Die Würde der Frau liegt in der Bedeutung, die GOTT ihr gegeben hat, nicht in funktionalen, phantasielosen gleichschalterischen Vorstellungen. Diese sind eine Amputation und eine Entstellung der Wirklichkeit.


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 GGGMF 2. April 2024 
 

Zeuginnen zuerst

Die ersten Zeuginnen waren nun einmal die Frauen am Grab. Erst danach kamen die männlichen Zeugen (Jünger und Petrus).
Insofern ist diese Redeweise biblisch und gegen keine Tradition.


0
 
 lesa 2. April 2024 

Viele deutsche Hirten leiden an einem dämonischen Sprechvirus und verbreiten ihn

Liebe@salvatoreMio@Adamo: Danke für Ihre Wortmeldungen. Viele stört dieser hässliche Virus, aber alle schlucken die dämonische Vedrehung. Mitten im Hochgebet ist das erst recht ein Gräuel. Was ist mit solchen Bischöfen passiert! Vielleicht sollten wir uns direkt an sie wenden. Vielleicht aber helfen nur Befreiungsgebete. Versuchen sollten wir es trotzdem.
TEXTUM heißt GEWOBENES. Wenn da sogar in die Heiligen Worte der Liturgie und im Raum der Verkündigung ständig die Lüge hineingewoben wird, wen muss dann der elende Zustand der Kirche in unseren Breiten wundern? Das trägt keine guten Früchte!


2
 
 Adamo 1. April 2024 
 

@SalvatoreMio, bei der Aussage: Zeuginnen und Zeugen platzt mir auch der Kragen.

Bei dieser dümmlichen Anbiederung schalte ich sofort ab und lese ich nicht mehr weiter!


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 edih 1. April 2024 
 

Zeuginnen?

"Zeugen" als Begriff reicht vollkommen aus. Hauptsache schön korrekt Herr Bischof. Aber als bayerischer Spitzenbeamter muß man das ja.


2
 
 SalvatoreMio 1. April 2024 
 

Bei : "Zeuginnen und Zeugen" platzt mir schon der Kragen!

Im Eucharistischen Hochgebet z. B heißt es offiziell:"Gedenke auch unserer Brüder und Schwestern, die entschlafen sind ..."In unseren Kirchen heißt es aber immer: "Unserer Schwestern und Brüder ..."(siehe auch "Gotteslob")


3
 

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