SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- So fühlt sich Nachhausekommen an
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
- Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!
| 
'Es braucht Zeuginnen und Zeugen der Auferstehung'1. April 2024 in Deutschland, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischof Hanke in der Osterpredigt: "Heute finde diese unglaubliche Botschaft, dass Jesus auferstanden sei, selbst bei Getauften kein sonderlich großes Echo mehr"
Eichstätt (kath.net/ pde)
Die Osterbotschaft auch in der heutigen Zeit als etwas Revolutionäres zu sehen, dazu ermutigt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt zum Ostersonntag. Es brauche dafür Zeuginnen und Zeugen der Auferstehung in der Kirche, „Männer und Frauen, in deren Herzen der Osterglaube wirkt und die dem Kommen des Herrn Wegbereiter sind“, sagt er im Pontifikalamt in der Eichstätter Schutzengelkirche.
Denn heute finde diese unglaubliche Botschaft, dass Jesus auferstanden sei, selbst bei Getauften kein sonderlich großes Echo mehr. Der Tod sei Tag für Tag in den Nachrichten, im Ukrainekrieg, in Palästina, und auch im eigenen Familien- und Freundeskreis. Man frage sich: „Könnte die Osterbotschaft am Ende nicht menschengemachte Beschwichtigung, Projektion sein, ein Placebo angesichts der Unausweichlichkeit des Todes?“ Niemand in der Kirche, den solche Zweifel plagen, müsse sich damit verstecken, so Bischof Hanke. Auch den Jüngern sei es ähnlich gegangen, als Jesus am Kreuz gestorben war. „Die Schwerkraft der Karfreitagserfahrung zog sie nach unten.“ In der Bibel sind ein oder – je nach Evangelium – zwei Engel die Boten der Auferstehungsnachricht. Die Frauen, die diese an Jesu Grab antreffen, werden zu Zeuginnen dieser Botschaft. 
Diese Zeuginnen und Zeugen brauche es auch in der Kirche heute, sagt Bischof Hanke. „Die Kirche ist ein Raum, in dem Trauer, Verzagtheit und Hoffnung, Zweifel und Zeugenschaft für den Glauben an den Auferstandenen oft nebeneinander bestehen.“ Es sei das Bild der Kirche unterwegs, Kirche in Entwicklung, diese bewegt von der Dynamik der Zeugenschaft. Neben den traurigen, skeptischen und zweifelnden Menschen brauche es Zeuginnen und Zeugen des Osterglaubens, „damit in der Kirche der Auferstandene erfahrbar wird.“
Bischof Gregor Maria Hanke nimmt in seiner Predigt Bezug auf den japanischen Arzt und Forscher Takashi Nagai, der den Atombombenabwurf auf Nagasaki am 9. August 1945 schwer verletzt und verstrahlt überlebt hatte und dessen geliebte Frau dabei starb. Dieser sei trotz seiner Situation überzeugt gewesen, dass der Tod etwas von der Verheißung der Auferstehung Christi in sich trage. „Jesu Auferstehung ist die Einladung Gottes in seine Zukunft“, sagte Bischof Hanke und ruft dazu auf, Zeugin und Zeuge der Auferstehung Gottes zu sein: „Und das nicht nur in guten Tagen, wenn ich mich wohl fühle, wenn alles läuft, sondern gerade auch unter dem Kreuz. Dann bricht der Ostermorgen an.“
Bild: Die Osterbotschaft auch in der heutigen Zeit als etwas Revolutionäres zu sehen, dazu ermutigt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt zum Ostersonntag. Foto: © Anika Taiber-Groh/pde
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lesa 2. April 2024 | |  | Die Würde der Frau liegt nicht in einer funktionellen Gleichschalterei @GGGMF: Bitte nicht Äpfel mit Birnen verwechseln! Die Tatsachen, die Sie anführen betonen ja gerade die Bedeutung der Frau. (Die Schöpfungsordnung bedeutet keine Diskriminierung der Frau, ganz im Gegenteil!) Deswegen wird die Schöpfungswirklichkeit, die auch in der Sprache 2000 Jahre lang ganz selbstverständlich zum Ausdruck kam, nicht verdreht! Die Würde der Frau liegt in der Bedeutung, die GOTT ihr gegeben hat, nicht in funktionalen, phantasielosen gleichschalterischen Vorstellungen. Diese sind eine Amputation und eine Entstellung der Wirklichkeit. |  2
| | | | | GGGMF 2. April 2024 | | | | Zeuginnen zuerst Die ersten Zeuginnen waren nun einmal die Frauen am Grab. Erst danach kamen die männlichen Zeugen (Jünger und Petrus).
Insofern ist diese Redeweise biblisch und gegen keine Tradition. |  0
| | | | | lesa 2. April 2024 | |  | Viele deutsche Hirten leiden an einem dämonischen Sprechvirus und verbreiten ihn Liebe@salvatoreMio@Adamo: Danke für Ihre Wortmeldungen. Viele stört dieser hässliche Virus, aber alle schlucken die dämonische Vedrehung. Mitten im Hochgebet ist das erst recht ein Gräuel. Was ist mit solchen Bischöfen passiert! Vielleicht sollten wir uns direkt an sie wenden. Vielleicht aber helfen nur Befreiungsgebete. Versuchen sollten wir es trotzdem.
TEXTUM heißt GEWOBENES. Wenn da sogar in die Heiligen Worte der Liturgie und im Raum der Verkündigung ständig die Lüge hineingewoben wird, wen muss dann der elende Zustand der Kirche in unseren Breiten wundern? Das trägt keine guten Früchte! |  2
| | | | | Adamo 1. April 2024 | | | | @SalvatoreMio, bei der Aussage: Zeuginnen und Zeugen platzt mir auch der Kragen. Bei dieser dümmlichen Anbiederung schalte ich sofort ab und lese ich nicht mehr weiter! |  2
| | | | | edih 1. April 2024 | | | | Zeuginnen? "Zeugen" als Begriff reicht vollkommen aus. Hauptsache schön korrekt Herr Bischof. Aber als bayerischer Spitzenbeamter muß man das ja. |  2
| | | | | SalvatoreMio 1. April 2024 | | | | Bei : "Zeuginnen und Zeugen" platzt mir schon der Kragen! Im Eucharistischen Hochgebet z. B heißt es offiziell:"Gedenke auch unserer Brüder und Schwestern, die entschlafen sind ..."In unseren Kirchen heißt es aber immer: "Unserer Schwestern und Brüder ..."(siehe auch "Gotteslob") |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
|