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US-Regierung benennt verpfuschte Sterbehilfe: Fünftägiger Todeskampf

3. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
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Der britische „Catholic Herald“ über Bericht der US-Regierung, dass es zu Fällen kam, bei denen der Patient nach Einnahme des Todescocktails nicht „in Würde starb“, sondern unter Krampfanfällen oder zu langsam.


London (kath.net/pl) Der jüngste Bericht der US-Regierung über assistierten Suizid in Oregon hat ergeben, dass die Raten allein im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen sind. Das berichtet der britische „Catholic Herald“ und schreibt weiter, dass die offiziellen Statistiken „auch verblüffende neue Beweise für verpfuschte Sterbehilfen, bei denen ein Patient nach der Einnahme eines tödlichen Cocktails nicht ‚in Würde starb‘, sondern eine Rekordzahl von fünf Tagen brauchte, um zu sterben.“ So wurden beispielsweise im US-Bundesstaat Oregon „wiederholt Fälle von lang dauernden Todeskämpfen durch assistierten Suizid dokumentiert“.

Letzte Woche hat Oregon seinen sechsundzwanzigsten Bericht vorgelegt. Dies zeigt, dass im Jahr 2023 die Zahl der assistierten Suizide im Vergleich zu 2022, das selbst ein Rekordjahr war, um 20 Prozent zugenommen hat. Im Einzelnen starben in Oregon 2023 mindestens 367 Menschen durch assistierten Suizid, durchschnittlich einer pro Tag, berichtet der „Catholic Herald“ und bringt das in folgenden Vergleich: „Dies entspräche 15 assistierten Suiziden pro Tag bei einer Bevölkerung von der Größe des Vereinigten Königreichs.“ Dabei seien nicht alle diese Todesfälle „schnell oder einfach‘“ gewesen. „In 159 Fällen wurde der Tod durch die Angst motiviert, Familie, Freunden oder Betreuern zur Last zu fallen. In 28 Fällen geschah der Tod ohne die Anwesenheit oder auch nur das Wissen eines geliebten Menschen. Komplikationen wie Krampfanfälle oder Erbrechen traten in etwa 10 Prozent der Fälle auf, anhaltende Todesfälle sind darin [in dieser Zahl] nicht eingerechnet. Da Oregon weiterhin mit verschiedenen Cocktails tödlicher Drogen experimentiert, ist die mittlere Todesdauer gestiegen (von 22 Minuten im Jahr 1998 auf 52 Minuten im Jahr 2023).“


Dann macht der „Catholic Herald“ auf folgendes aufmerksam: „Bei einem Patienten im Jahr 2023 dauerte es mehr als fünf Tage, bis er verstarb. Wäre es eine Hinrichtung gewesen, wäre es eine grausame oder ungewöhnliche Bestrafung gewesen.“

Außerdem macht die katholische Zeitung darauf aufmerksam, dass Untersuchungen aus dem Jahr 2022 zeigten, dass in den Vereinigten Staaten die Legalisierung der ärztlichen Suizidunterstützung mit einem Anstieg der Selbstmordrate um 6 Prozent verbunden war, bei Frauen sogar um 14 Prozent. Obendrein stellt die Legalisierung von Sterbehilfe oder assistiertem Suizid „ eine Bedrohung für die Suizidprävention dar“.

Link zum Originalartikel im „Catholic Herald“: Oregon patient suffers five-day lingering death by assisted suicide as cases soar in US state


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