Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  9. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  10. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

US-Regierung benennt verpfuschte Sterbehilfe: Fünftägiger Todeskampf

3. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der britische „Catholic Herald“ über Bericht der US-Regierung, dass es zu Fällen kam, bei denen der Patient nach Einnahme des Todescocktails nicht „in Würde starb“, sondern unter Krampfanfällen oder zu langsam.


London (kath.net/pl) Der jüngste Bericht der US-Regierung über assistierten Suizid in Oregon hat ergeben, dass die Raten allein im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen sind. Das berichtet der britische „Catholic Herald“ und schreibt weiter, dass die offiziellen Statistiken „auch verblüffende neue Beweise für verpfuschte Sterbehilfen, bei denen ein Patient nach der Einnahme eines tödlichen Cocktails nicht ‚in Würde starb‘, sondern eine Rekordzahl von fünf Tagen brauchte, um zu sterben.“ So wurden beispielsweise im US-Bundesstaat Oregon „wiederholt Fälle von lang dauernden Todeskämpfen durch assistierten Suizid dokumentiert“.

Letzte Woche hat Oregon seinen sechsundzwanzigsten Bericht vorgelegt. Dies zeigt, dass im Jahr 2023 die Zahl der assistierten Suizide im Vergleich zu 2022, das selbst ein Rekordjahr war, um 20 Prozent zugenommen hat. Im Einzelnen starben in Oregon 2023 mindestens 367 Menschen durch assistierten Suizid, durchschnittlich einer pro Tag, berichtet der „Catholic Herald“ und bringt das in folgenden Vergleich: „Dies entspräche 15 assistierten Suiziden pro Tag bei einer Bevölkerung von der Größe des Vereinigten Königreichs.“ Dabei seien nicht alle diese Todesfälle „schnell oder einfach‘“ gewesen. „In 159 Fällen wurde der Tod durch die Angst motiviert, Familie, Freunden oder Betreuern zur Last zu fallen. In 28 Fällen geschah der Tod ohne die Anwesenheit oder auch nur das Wissen eines geliebten Menschen. Komplikationen wie Krampfanfälle oder Erbrechen traten in etwa 10 Prozent der Fälle auf, anhaltende Todesfälle sind darin [in dieser Zahl] nicht eingerechnet. Da Oregon weiterhin mit verschiedenen Cocktails tödlicher Drogen experimentiert, ist die mittlere Todesdauer gestiegen (von 22 Minuten im Jahr 1998 auf 52 Minuten im Jahr 2023).“


Dann macht der „Catholic Herald“ auf folgendes aufmerksam: „Bei einem Patienten im Jahr 2023 dauerte es mehr als fünf Tage, bis er verstarb. Wäre es eine Hinrichtung gewesen, wäre es eine grausame oder ungewöhnliche Bestrafung gewesen.“

Außerdem macht die katholische Zeitung darauf aufmerksam, dass Untersuchungen aus dem Jahr 2022 zeigten, dass in den Vereinigten Staaten die Legalisierung der ärztlichen Suizidunterstützung mit einem Anstieg der Selbstmordrate um 6 Prozent verbunden war, bei Frauen sogar um 14 Prozent. Obendrein stellt die Legalisierung von Sterbehilfe oder assistiertem Suizid „ eine Bedrohung für die Suizidprävention dar“.

Link zum Originalartikel im „Catholic Herald“: Oregon patient suffers five-day lingering death by assisted suicide as cases soar in US state


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  3. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  6. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  7. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  8. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  9. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  10. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  13. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  14. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz