Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Päpstliche Akademie für das Leben: „Schutz des menschlichen Lebens ist oberstes Ziel der Menschheit“

7. März 2024 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die Päpstliche Akademie bekräftigt, dass es gerade im Zeitalter der universellen Menschenrechte kein ‚Recht‘ geben kann, einem Menschen das Leben zu nehmen“ – Vatikan reagiert darauf, dass Frankreich die „Freiheit zur Abtreibung“ ins Gesetz aufnimmt


Vatikan-Paris (kath.net/pl) „Die Päpstliche Akademie für das Leben bekräftigt, dass es gerade im Zeitalter der universellen Menschenrechte kein ‚Recht‘ geben kann, einem Menschen das Leben zu nehmen.“ Das schreibt die Päpstliche Akademie für das Leben in einer Erklärung. Sie reagiert damit auf die Aufnahme der sogenannten „Freiheit zur Abtreibung“ in die Französische Verfassung. Außerdem unterstützt die Päpstliche Akademie für das Leben ausdrücklich die ebenfalls kritische Position der Französischen Bischofskonferenz (CEF) zu dieser Gesetzesänderung. Am 29. Februar hatte die CEF bekräftigt, dass „die Abtreibung, die von Anfang an ein Angriff auf das Leben bleibt, nicht ausschließlich aus der Perspektive der Frauenrechte betrachtet werden kann“. Sie bedauert, dass in der eingeleiteten Debatte keine Unterstützungsmaßnahmen für diejenigen erwähnte, die ihr Kind behalten möchten.


Wörtlich heißt es in der Erklärung der Päpstlichen Akademie weiter: „Die Päpstliche Akademie für das Leben appelliert an alle Regierungen und alle religiösen Traditionen, ihr Bestes zu geben, damit in dieser Phase der Geschichte der Schutz des Lebens zu einer absoluten Priorität wird, mit konkreten Schritten zugunsten von Frieden und sozialer Gerechtigkeit, mit wirksamen Maßnahmen für den universellen Zugang zu Ressourcen, Bildung und Gesundheit. Die besonderen Lebenssituationen und schwierigen und dramatischen Kontexte unserer Zeit müssen mit den Mitteln einer Rechtskultur angegangen werden, die in erster Linie auf den Schutz der Schwächsten und Verwundbarsten achtet.

Der Schutz des menschlichen Lebens ist das oberste Ziel der Menschheit und kann sich nur in einer Welt ohne Konflikte und Zerrissenheiten entwickeln, mit einer Wissenschaft, einer Technologie, einer Industrie im Dienste der menschlichen Person und der Brüderlichkeit.

Für die katholische Kirche ist „die Verteidigung des Lebens keine Ideologie, sondern eine Realität, eine menschliche Realität, die alle Christen betrifft, gerade weil sie Christen und Menschen sind“. (...) „Es geht darum, auf kultureller und pädagogischer Ebene zu handeln, um künftigen Generationen die Haltung der Solidarität, Fürsorge und Gastfreundschaft zu vermitteln, wohlwissend, dass die Kultur des Lebens nicht das ausschließliche Erbe der Christen ist, sondern allen gehört, die sich für den Aufbau brüderlicher Beziehungen einsetzen und den Wert jedes einzelnen Menschen anerkennen, auch dann, wenn er zerbrechlich und leidend ist.“ (Papst Franziskus, Generalaudienz 25. März 2020).


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz