Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  4. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  5. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  6. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  7. Brava Giorgia!
  8. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  9. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  10. Demnächst Vatikan-Kongress über Schwarze Löcher und Urknall
  11. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  12. Deutschschweizer Frauenklöster verlassen Ordens-Dachverband
  13. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  14. Der Grundton der Heiligen Schrift
  15. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert

Fastentipp eines Schweizer Bistums: Bis Ostern nicht mehr nett sein

7. März 2024 in Schweiz, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Schweizer Bistum St. Gallen hat diese Woche auf Facebook einen eher bizarren Fastentipp eines Diakons veröffentlicht.


St. Gallen (kath.net)

Das Schweizer Bistum St. Gallen hat diese Woche auf Facebook einen eher bizarren Fastentipp eines Diakons veröffentlicht. Wörtlich schreibt das Bistum: "Diakon Carsten Wolfers hat einen ungewöhnlichen Fastenvorsatz gefasst: Bis Ostern will er nicht mehr nett sein." Er verweist dazu auf Jesus und behauptet, dass auch dieser nicht immer nett war. "Gerade in Kirchenkreisen packt man sich lieber mit Samthandschuhen an, mit so dicken Samthandschuhen, dass man die Hand im Handschuh gar nicht mehr spürt. Deswegen bewirkt das dann auch nix", begründet der Diakon dies und behauptet, dass dier aktuell wenig Zeit damit verliere, anderen zu gefallen. "Ich muss einräumen, dass ich noch nicht weit gekommen bin mit meinem Fastenvorsatz. Wenn dir eine gute Idee kommt, wie ich mir meine Nettigkeit etwas mehr abgewöhnen kann, dann melde dich. Vielleicht hast du einen brauchbaren Ratschlag für mich." Allerdings möchte er nach Ostern wieder "etwas netter" sein.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Benno Faessler-Good 8. März 2024 
 

"Tachless reden"

Manchmal ist "Tachless reden" anstelle von geheuchelter "Nettigkeit" sinnvoll, Zitat Wikipedia:

"umgangssprachlich: (jemandem gegenüber) ganz offen und freimütig seine Meinung äußern."

Bei der Beicht sprach manchmal der Beichtvater "Tachless" mit mir! In einem höflichen, angemessenen Ton!

Sodass ich über meine Sünden mir ein paar Gedanken machen konnte!

Wie gesagt, hier macht der Ton die Musik. Wobei, Un-Harmonien können in der Musik eine grosse Rolle spielen!


2
 
 lesa 7. März 2024 

Liebe@salvatoreMio: Danke für das schöne und wichtige Gebet!


1
 
 Matthäus 7. März 2024 

"nett"

Es kommt darauf an, was man unter "nett" versteht. Es kann positiv gemeint sein, es kann aber auch abwertend, spöttisch gemeint sein, wie "lau" (Offb 3,15-16), "unverbindlich" im Sinne von, "nach allen Seiten offen ... und nicht ganz dicht". Nett sein ist nämlich für Christen durchaus nicht immer angebracht. Denn "wer das Böse nicht bekämpft, arbeitet in Wirklichkeit mit ihm zusammen!" (Dietrich Bonhoeffer) oder, noch deutlicher, "wenn ich noch Menschen zu gefallen suchte, wäre ich Christi Diener nicht." (Gal 1, 10) Dies zu beherzigen erfordert mehr Opferbereitschaft, als "nett" zu sein.


3
 
 kant3 7. März 2024 
 

Nett-Sein, aber mit Freimut ... ich denke, so hat sich Jesus das vorgestellt! (2)

... Ich glaube, daß z.B. die deutschen Bischöfe, die diese Tugend nur wenn überhaupt sehr rudimentär besitzen, wenig geholfen wäre, wenn sie vom Nett-Sein fasten. Und dann wären sie nicht einmal nett ...

Also, lieber Herr Diakon, wie wäre es, wenn Sie und unsere Bischöfe statt vom Nett-Sein zu fasten. sich in der Fastenzeit in Freimut üben würden? Nett-Sein, aber mit Freimut ... ich denke, so hat sich Jesus das vorgestellt!


0
 
 kant3 7. März 2024 
 

Nett-Sein, aber mit Freimut ... ich denke, so hat sich Jesus das vorgestellt! (1)

Es ist wahr, daß Nettigkeit keine Tugend ist, die Jesus oder die Bibel lehrt, aber es ist auch wahr, daß zur Nettigkeit Aspekte gehören, die für das christliche Leben zentral sind, nämlich Liebe, Freundlichkeit, Sanftmut, Hilfsbereitschaft etc. Deshalb ist es nicht gut, vom Nett-Sein zu fasten.

Aber der Diakon meint wahrscheinlich, daß das Nett-Sein wichtige christliche Tugenden behindert. Mag sein, aber selbst wenn, ist sein Vorschlag nicht gut, denn beim Nett-Sein-Fasten verliert man die positiven Aspekte der Nettigkeit und kann sich nicht einmal sicher sein, daß die von ihr behinderten Tugenden damit gefördert werden.

Ein gutes Beispiel ist eine wenig bekannte Tugend des NT, der Freimut (paresia). Freimut bedeutet, beim Zeugnis für Jesus Christus keine Rücksicht auf die Menschen zu nehmen, d.h. Freimut macht unabhängig von Anerkennung oder Ablehnung durch die Menschen. ...


0
 
 Felmy 7. März 2024 
 

Jesus war auch nicht immer nett

Ich würde mal sagen,dass das stimmt. Die Geldwechsler und sonstige Händler trieb er aus dem Tempel( mein Haus soll ein Betthaus sein und keine Räuberhöhle) und auch die Priester bekommen ihr "Fett" ab( Weiß getünchter Gräber).Und wie würde Jesus heute reagieren,wenn er die Lage der RKK,bzw. ihrer Hirten beurteilen sollte?


2
 
 lesa 7. März 2024 

Differenzieren

Unter der Rücksicht Mainstreamhörigkeit und der totalitären Tendenzen, sogar per Gesetz freie Meinungsäußerung zu unterbinden, ist die Aufforderung durchaus sinnvoll. (Es gibt dazu ein Video von einem sehr wichtigen und informatives Vortrag von Frau Birgit Kelle "Zwischen Propaganda und Wahrheit)
Nur, wie gesagt, kann dieser "Fastenvorschlag" in unserer Zeit stark reduzierter Impulskontrolle noch den Effekt haben, dass man den Affekten feien Lauf lässt - bis hin zu Gewalttätigkeiten.
Eine Überlegung am Rande: Könnte man nicht den Brauch solcher Fastentücher wieder beenden?


1
 
 SalvatoreMio 7. März 2024 
 

Ein Morgengebet - nicht nur für die Fastenzeit

Gebet am Morgen
Herr, bleibe bei mir an diesem Tag und belebe meinen Taten, meine Worte und Gedanken.
Bewahre meine Füße vor Müßiggang, damit sie mich dorthin tragen, wo andere mich brauchen.
Behüte meine Hände, damit sie sich nicht nach dem Bösen ausstrecken, sondern zur Umarmung und zum Helfen.
Behüte meinen Mund, damit er nichts Falsches und Eitles von sich gibt und nichts Böses über den Nächsten ausspricht, sondern immer bereit ist, jeden zu ermutigen und Dich, den Herrn des Lebens, zu lobpreisen.
Behüte meinen Ausgang, damit ich keine Zeit verschwende, mir leere und falsche Worte anzuhören, sondern bereit bin, Deine einzigartige Botschaft aufzunehmen, um auch heute Deinen Willen zu erfüllen. Amen


3
 
 Josephus 7. März 2024 
 

Hat der Diakon vielleicht doch recht?!

Nett sein ist zu wenig. Die Nächstenliebe verlangt, dass man dem Mitmenschen auch sagt, was nicht in Ordnung ist und ihn nicht vor lauter Nettigkeit in allem bestätigt, was er tut. Jesus war gewiss nicht konfliktscheu - um der Wahrheit und der Liebe willen!


2
 
 SalvatoreMio 7. März 2024 
 

"Jesus war auch nicht immer nett" -

Das stimmt zwar, doch in der Aussage steckt ein grober Fehler, nämlich eine Fehleinschätzung! Es ist völlig vermessen, wenn wir uns Jesus gleichsetzen, nach dem Motto: "Er war nicht immer nett, also bin auch ich es nicht". Der Apostel Johannes schreibt: "Er wusste, was im Menschen ist" (Joh 2,25). Zu manchen Leuten war Jesus sehr grob; zu anderen liebenswürdig. Wir sollen ihn nachahmen, also überlegen: wie, wo und wann wir einander etwas sagen, was uns selbst und den Nächsten in Wahrheit und Liebe fördert. Manchmal gelingt es; manchmal nicht. Das können wir nicht einschätzen. - Ich halte es für fahrlässig, dass der Herr auch in der Liturgie zu oft einfach angesprochen wird mit: " Jesus, unser Bruder". Angemessener ist: "Herr Jesus Christus".


2
 
 Vox coelestis 7. März 2024 
 

@Gandalf

....da hast du dich jetzt aber schwer überwinden müssen, um SOO nett zu sein, stimmt's? ;-)


1
 
 lesa 7. März 2024 

Unmanipuliert, nicht mainstreamkonform, frei und FREUNDLICH

So ein Blödsinn! Das ist dem Gebot Christi entgegengesetzt. Davon haben wir genug!

"Nett" ist hier wohl gedacht als falsche angepasstheit, wo es nötig wäre, die Wahrheit zur Sprache zu bringen bzw. in der jeweils notwendigen Weise treu zu sein. Aber genau das macht innerlich frei und frählich. Wer mit sich im Reinen ist, kann fröhlich mit anderen kommunizieren, als wer von den im Keller angestauten Finsternissen geplagt ist.
Aber dieser Aufruf drückt auf die Tube der schlechten Laune, die ohnehin präsent genug ist.

Aber Gott sei Lob und Dank gibt es sie, die freundlichen Menschen. Mitten in einer Welt, wo sich so viele mit "rääächts-Geschrei" , Etikettierungen, Ellbogengebaren traktieren - und mit Waffen umbringen.


1
 
 naiverkatholik 7. März 2024 
 

Joseph Ratzinger, nicht nett, aber freundlich...

Leute, wir wissen doch was er meint. Auch die wenigsten kath.net-Beiträge sind nett.
Ich empfehle als Vorbild Joseph Ratzinger: Wenn es um die harten Seiten des Evangeliums geht, war er glasklar und nicht nett. Als Person aber immer unübertroffen freundlich.


4
 
 Gandalf 7. März 2024 

Was für ein Vollpfosten ;-)

war das NICHT NETT genug ;-)


1
 
 Vox coelestis 7. März 2024 
 

Wo sagt Jesus: "Seid weniger nett zueinander?"

Schon etwas seltsam.
Wenn Gott uns armen Sündern gegenüber weniger nett wäre könnten wir einpacken.
Wahres Glück findet man, indem man mehr liebt, und nicht indem man zu anderen weniger nett ist.
Jesus sagte: "Liebet einander", und nicht: "Seid weniger nett zueinander."
Geheucheltes Nett sein ist aber tatsächlich auch nicht gut und richtig. Vielleicht meint er ja dies und will hier offener und transparenter mit seinem Gemütszustand umgehen.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  2. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  3. Brava Giorgia!
  4. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  5. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  6. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  7. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  8. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  9. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  10. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  11. Der Räuber und das Fitnessstudio
  12. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom
  13. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  14. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  15. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz