Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  2. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  3. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  6. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  7. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  8. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  9. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  10. "Hassprediger und Hofnarr"
  11. R.I.P. Martin Lohmann
  12. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  15. Drei Brücken zum Licht. Vom Zion zum Bosporus: Erneuerung der Einheit

P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"

28. Februar 2024 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wallner übt bei Kritik an AfD-Erklärung der DBK: "Totentanz" der deutsch-synodalen Kirche. Es könnte der "Total-Crash" kommen. "Liberale Strömungen haben keine Zukunft" – Lebensrechtsbewegung wird in Deutschland nicht ausreichend unterstützt!


Wien (kath.net/rn)
„Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr“. P. Karl Wallner, der bekannte Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich und Zisterzienser des Stiftes Heiligenkreuz, hat bei einem Gespräch bei K-TV über ein jüngstes Gespräch mit Kardinal Schönborn erzählt, bei dem der Kardinal ihm mitgeteilt habe, dass deutsche Bischöfe bei der Weltsynode keine Rolle mehr spielen. P. Karl bezeichnete die synodalen Vorgänge in Deutschland als einen „Totentanz“. „Die Deutsche Kirche soll missionarisch werden. Wo sind denn diese Themen? Wo ist denn das alles in der deutschen Kirche?“, frage er sich und erinnert dann daran, dass das ständige Abdriften vom Evangelium zu nichts geführt habe. Man sollte auch ein „bisschen Mut“ haben und eine Alternative darzustellen und nicht dem Zeitgeist nachzulaufen. Wallner warnt davor, dass es in der katholischen Kirche in Deutschland zu einem „Total-Crash“ kommen könnte. „Liberale Strömungen haben keine Zukunft und sind irrelevant. Kirche bekehre Dich in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. Wir brauchen eine Binnenmission in den Glauben hinein.“


Angesprochen auf die jüngste Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz zur AfD verweist P. Karl Wallner auf Österreich und betont, dass so etwas in Österreich nicht möglich wäre. Es sei nicht klug, explizit eine Partei in einer Stellungnahme einer Bischofskonferenz zu benennen. „Österreichische Bischöfe würden nie eine Partei nennen.“ Er sehe eher auch Gefahren, die aus dem linken Spektrum kommen. „Ich sehe, wie die Lebensrechtsbewegung in Deutschland nicht in dem Maß unterstützt wird, wie es notwendig wäre. Auch das wird in 30 Jahren ein Thema sein. Warum hat die Kirche da geschwiegen. Es gibt verschiedene Themen, wo ich mir Lautstärke von der Kirche wünschen würde“, betont der Theologe.

P. Karl Waller kritisiert dann, dass deutsche Bischöfe stark das Bedürfnis haben, auf gewisse Trends aufspringen. Es sei leicht gegen rechts zu sein und schwierig gegen linke Ideologie aufzutreten. Doch „Linksideologie“ ist auch tödlich. „Wo ist die allgemeine Ächtung des Staatskommunismus?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"
  15. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz