Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

,Kirchen, die reden wie die Welt, braucht die Welt nicht‘

29. Februar 2024 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


NZZ kommentiert den Synodalen Weg: „Die katholische Kirche in Deutschland hat sich verrannt.“


Zürich (kath.net / pk) Mit dem Synodalen Weg zieht die deutsche Kirche „in ein Rennen, das sie nicht gewinnen kann“. So heißt es in einem Kommentar der NZZ zum Sonderweg der deutschen Kirche, den der Papst erneut abgelehnt hat.

„Die katholische Kirche in Deutschland hat sich verrannt – und statt nach neuen Wegen zu suchen, beschwert sie sich über die theologische Landkarte und verflucht den Kompass. Vieles lässt sich dem oft sprunghaft agierenden, meistens redseligen, manchmal unbeherrschten Pontifex vorwerfen. Aber gewiss will er sich nicht abschotten gegen die Anregungen der Ortskirchen.“

Die Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken machen sich aus römischer Sicht „der Hoffart schuldig, der Wurzelsünde“. „Einmalig nämlich ist der Vorgang, dass ein Papst unmittelbar vor einer bischöflichen Vollversammlung den Amtsbrüdern mitteilen lässt: Nein, so geht das nicht. Du, Bruder Georg aus Limburg, verlässt den Boden des Katholischen, wenn du so weitermachst.“


„Der Synodale Weg“ habe 2019 begonnen, um über die Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal zu beraten. Daraus erwachsen seien jedoch „Gassenhauer der Reformpropaganda“ wie „mehr Macht den Laien“, „weniger Kleriker im Kirchenraum“ oder „Abkehr vom Pflichtzölibat“.

Die Forderungen sollten in neuen Gremien fixiert werden erst im Synodalen Ausschuss, künftig im Synodalen Rat. Der Papst habe das abgelehnt, mit dem Hinweis, dass ein solcher Synodaler Rat ins Schisma führe. „Der Synodale Rat wäre das kollektivierte und insofern outgesourcte persönliche Gewissen, ein hölzernes Eisen und ein Bruch mit den weltweit geltenden katholischen Rechts[1]und Glaubensgrundsätzen.“

2023 untersagte Der Heilige Stuhl den Synodalen Rat. Im November warnte Franziskus davor, dass sich die deutsche Ortskirche immer weiter vom gemeinsamen Weg der Weltkirche entferne. Zum Abschluss der Vollversammlung habe sich Bätzing nun um Deeskalation bemüht und gemeint, es sei Ziel, „einen Synodalen Rat vorzubereiten, der kirchenrechtlichen Maßgaben entspricht“, kommentierte die NZZ.

„Es wäre die Quadratur des Kreises. Der Zustand der Kirchen in Deutschland ist katastrophal. Immer weniger Menschen gehören ihnen an, immer mehr Menschen sind glaubenslos, ohne das Geringste zu vermissen.“ Bätzing schiebe den Niedergang auf den allgemeinen Trend der Säkularisierung und auf eine mangelnde Windschnittigkeit seiner Kirche. „Damit lügt er sich in die eigene Tasche. Kirchen, die reden wie die Welt, denken wie die Welt und agieren wie die Welt, braucht die Welt nicht.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz