Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Leere der kirchlichen Lehre
  11. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  12. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  13. Maria, die Mutter des Friedens
  14. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  15. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“

‚Sakrileg’ – Begräbnisfeier für ‚Trans-Aktivistin’ in St. Patrick’s Kathedrale

22. Februar 2024 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Viele Katholiken fragen sich, wie es möglich war, dass eine Trauerfeier für die ‚Trans-Aktivistin’ und bekennende ‚Atheistin’ ‚Cecilia’ Gentili in der Kathedrale stattfinden konnte.


New York City (kath.net/jg)
In der St. Patrick’s Kathedrale in New York City fand am 15. Februar ein Trauergottesdienst für „Cecilia“ Gentili statt. Gentili war ein biologischer Mann, der sich als Frau identifizierte, sich für Transgender-Anliegen engagierte und zum Atheismus bekannte. Die Erzdiözese New York verurteilt die Veranstaltung als Beleidigung für den katholischen Glauben. Man sei sich weder der geschlechtlichen Identität noch des Atheismus der verstorbenen Person bewusst gewesen, berichtet exxpress.at.

Viele Katholiken fragen sich, wie es überhaupt zu einer katholischen Trauerfeier für Gentili in der Kathedrale kommen konnte. Mehr als 1.000 Personen, viele davon Transgender-Personen und nur knapp bekleidet, nahmen an der Veranstaltung teil. Gentili war „Schauspielerin“ und engagierte sich für auch für Prostituierte und Transgender-Personen. Am Fuß des Altars war ein Bild aufgestellt, welches Gentili mit Heiligenschein zeigte. Daneben standen die spanischen Worte für „Hure“, „Transvestit“, „gesegnet“ und „Mutter“, berichtet der National Catholic Register.


Während der Feier wurde Gentili unter dem Applaus der Teilnehmer als „Diese Hure. Diese große Hure. St. Cecilia, die Mutter aller Huren!“ bezeichnet. Einen etwa zwei Minuten langen Ausschnitt aus der Feier, der diese Aussagen enthält, hat CatholicVote auf X veröffentlicht.

Die Erzdiözese New York veröffentlichte am Samstag, den 17. Februar, eine Erklärung, in der sie sich von der Veranstaltung distanzierte. Sie kritisierte „das skandalöse Verhalten“ während der Feier. Enrique Salvo, der Pfarrer von St. Patrick’s, sagte, die Kirche sei sich nicht über den Hintergrund oder die Überzeugungen von Gentili im Klaren gewesen, als sie der Feier zugestimmt habe, berichtet exxpress.at. Auf Veranlassung von Timothy Kardinal Dolan, dem Erzbischof von New York, sei mittlerweile eine Sühneesse gefeiert worden, berichtet der National Catholic Register.

Raymond Arroyo, Moderator des katholischen Fernsehsenders EWTN, sagte in einem Interview mit Fox News, wörtlich von einer „Katastrophe“ für Katholiken. Er erhob den Vorwurf, dass die Organisatoren bezüglich der Ansichten Gentilis gelogen hätten. Sie hätten nicht gesagt, dass es sich um eine „Trans-Aktivistin“ und „Atheistin“ gehandelt habe. Trotzdem müsse man sich die Frage stellen, wer die Zustimmung für die Feier erteilt habe. Nicht jeder könne in der St. Patrick’s Kathedrale eine Begräbnisfeier haben. Das Kirchenrecht verbiete diese für Personen, die in Sünde verharren und deren Begräbnis Anlass zu einem öffentlichen Ärgernis sei. Die St. Patrick’s Kathedrale sei kein Theater, sondern Gotteshaus, in welchem die Regeln der Kirche zu beachten seien, betonte er. Der Sprecher der Erzdiözese New York habe am Abend vor der Feier erfahren, dass es sich um eine „Trans-Aktivistin“ handle und wer kommen würde, sagte Arroyo. Die Veranstaltung sei ein „Sakrileg“ gewesen und hätte nie erlaubt werden dürfen. Jetzt müsse geklärt werden, wie es dazu kommen konnte, verlangte er.

Laut einem Bericht der New York Times ist Arroyos Vorwurf gegen die Organisatoren berechtigt. Ceyeye Doroshow, die Person, welche die Feier organisiert hat, sagte, sie habe Gentilis Transgender-Status und Atheismus vor den Vertretern der Kirche verheimlicht. Gentilis Freunde hätten die Trauerfeier in der St. Patrick’s Kathedrale gewollt, weil diese eine Ikone sei. Das Gleiche gelte nach Ansicht der Freunde auch für Gentili.

 

 

Foto Innenansicht St. Patrick's Kathedrale: Bruce Emmerling

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz