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Schweißtuch-Reliquie wird im Mainzer Dom gezeigt

18. Februar 2024 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Das Schweißtuch wird nach langer Zeit nun wieder einmal öffentlich gezeigt - Über das Tuch berichtet der Evangelist Johannes, dass es im Grabe das Haupt Christi verhüllte


Mainz (kath.net/pbm) Reliquien sind für Gläubige seit Jahrhunderten Objekte der Ehrfurcht und Faszination. Zugleich sind sie „Bilder des Katholischen“ par excellence, in denen sowohl Frömmigkeit als auch populäre Vorstellungen zusammenfließen. Mainz beherbergt einige besonders kostbare Reliquien. Dazu gehört das heute in der Ostkrypta des Doms bewahrte Tuch, von dem der Evangelist Johannes berichtet, dass es im Grabe das Haupt Christi verhüllt habe.


Dieses Sudarium, das sogenannte Schweißtuch, wird nach langer Zeit nun wieder einmal öffentlich gezeigt. Während des Abendlobs im Dom am Sonntag, 25. Februar, um 17.00 Uhr, wird es im Westchor vor den Stufen aufgestellt. Der Mainzer Generalvikar Dr. Sebastian Lang wird in seiner Predigt zum Abendlob die theologisch-spirituelle Dimension des Sudariums in den Blick nehmen.

Bereits am Mittwoch, 21. Februar, um 19.00 Uhr, wird der Direktor des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums, Dr. Winfried Wilhelmy, in der Akademie Erbacher Hof den kunstwissenschaftlichen Forschungsstand zum Sudarium aufzeigen. Mit diesem Abend eröffnet die Akademie ihren neuen Themenschwerpunkt „Bilder des Katholischen“.

Foto: Detail auf dem Reliquiar des Sudariums (c) Presse Bistum Mainz/Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz


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Lesermeinungen

 nazareth 18. Februar 2024 
 

Wir Katholiken erschauern ja in Ehrfurcht ob der Möglichkeit,dass wir das Grabtuch von Turin, das Schweißtuch der Veronika in Manopello oder das Tuch von Mainz, Jesu Gesichtsverhüllung im Grab, vor uns haben, die Jesu Leib während seines grausamen Todes verhüllt und berührt haben. Unglaublich beeindruckend. Wie ehrfurchtsvoll muss man damit sein, Christi Blut.


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