Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Putin ist nicht "christlich"!

16. Februar 2024 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ukrainisch-katholischer Geistlicher Generalvikar Kolasa verurteilt jüngsten russische Angriffe auf Wohngebiete - "Himmelschreiende Sünde" - Auch Kolasas Mutter von Raketenangriff auf westukrainische Stadt Lviv am Donnerstagmorgen betroffen


Wien/Lviv (kath.net/KAP) Mit heftigen Worten hat der Wiener Ostkirchen-Generalvikar Yurij Kolasa die jüngsten russischen Angriffe auf Wohngebiete in der Ukraine verurteilt. Donnerstagfrüh wurden u.a. in der westukrainischen Stadt Lviv einige Wohnviertel getroffen. Auch Kolasas Mutter war betroffen, wie der ukranisch-katholische Geistliche gegenüber Kathpress berichtete. Die alte pflegebedürftige Frau wurde zwar nicht verletzt, die Fensterscheiben ihrer Wohnung seien allerdings zerbrochen.

Kolasa: "Heute Morgen hatte es in Lviv minus 1 Grad. Meine Schwester lebt in Lviv und versucht, die Fenster mit Plastik abzudecken. Aber es gibt Tausende von alten und pflegebedürftigen Menschen, die unter diesen unmenschlichen Bedingungen allein gelassen werden, weil sie keine Kinder haben oder ihre Kinder die Ukraine verlassen haben." Es breche ihm das Herz, seine alte hilflose Mutter und die vielen anderen Menschen zu sehen, "die angstvoll und verzweifelt in ihrer eigenen Wohnung ohne Fenster in der Kälte auszuharren müssen".


Wörtlich hielt der Geistliche weiter fest: "Alle, die sich an diesen brutalen Angriffen auf Wohngebiete beteiligen, sowohl die Befehlsgeber als auch die Direktausführenden, sowie alle, die solche unmenschlichen Grausamkeiten rechtfertigen, müssen wissen, dass sie sich vor dem allmächtigen Gott verantworten. Dies ist eine himmelschreiende Sünde."

Kolasa appellierte an die österreichische Öffentlichkeit und an die internationale Gemeinschaft, die von Russland verübten "Staatsterrorakte" zu verurteilen. Er bitte zudem um das Gebet für die Opfer, die unter den Raketenanschlägen leiden, und für ein "Ende dieses völlig absurden Krieges".

Putin nicht "christlich"

Angesichts des jüngsten Interviews des US-Journalisten Tucker Carlson mit Russlands Präsident Wladimir Putin zeigte sich Kolasa empört: "Putin als christlichen Führer zu bezeichnen, ist ein extremer Zynismus." Christliche Führer seien diejenigen, "die Kriegsvertriebenen Zuflucht gewähren, das Leben von Millionen unschuldiger Kinder schützen, ihnen ein normales Leben und einen Schulbesuch ermöglichen und Frauen mit Kindern und vor allem älteren Menschen soziale und medizinische Grundversorgung gewährleisteten". Unschuldige Kinder zu töten, Wohngebiete mit Raketen zu beschießen, Tausende von hilflosen alten Menschen zu bedrohen und sie unmenschliche Bedingungen auszusetzen sowie Millionen von Frauen mit Kindern zwingen, ihre Häuser zu verlassen, sei hingegen alles andere als christlich, so der ukrainisch-katholische Generalvikar. 

 

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz