Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort

"Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle"

15. Februar 2024 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Pfarrer von Bad Ischl verteidigt in einem Interview seine Live-Übertragung eines Nackt-Puder-Tanzes in seiner Kirche und sieht darin sogar "gewisses Evangelisierungspotential" - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)
Nein, es ist noch nicht 1. April. Doch daran eine Meldung des Bad Ischler Pfarrer in einem Interview mit "Vatican News" (deutschsprachige Ausgabe). Dieser teilt dort ernsthaft mit, dass er Verkündigungspotential in den Begegnungen der kürzlich eröffneten Kulturhauptstadt sehe. So meinte Pfr. Oehler dann sogar davon, dass das Projekt "Europäische Kulturhauptstadt" ein "gewisses Evangelisierungpotenzial habe. Wir erinnern uns: "Nackte mit Babypuder bei Minusgraden, bei bei dem Menschen jeden Alters, mit unterschiedlichen Körpern sich nackt darstellten und reichlich Babypuder immer wieder nachlegten." All dies wurde auf einer Leinwand live in die Kirche übertragen. Bei der "Kathpress" heißt es dazu wörtlich: "Auch Spannungen blieben nicht aus. So erntete Pfarrer Oehler Kritik, weil er die Eröffnungsfeier zur Europäischen Kulturhauptstadt live auf eine Leinwand in seiner Kirche direkt über dem Altar (!) übertragen ließ und bei einer dabei gezeigten Kunst-Performance nackte Menschen zu sehen waren." - Ach! "Spannungen" blieben nicht aus, liebe Kollegen der "Kathpress". Wie man Unsinn in einer Kirche relativiert.


Oehler selber verteidigte den Schwachsinn seiner Live-Übertragung ernsthaft unter Berufung auf die Propheten der christlichen Tradition und meint: "Das waren immer auch Menschen, die provoziert haben, das heißt, die etwas hervorgerufen haben, eben provoziert haben, das im Untergrund gebrodelt hat und das sie sichtbar gemacht haben." Meint der Pfarrer ernsthaft, dass irgendein Prophet der Heilsgeschichte so einen Unsinn gutgeheißen hätte? Natürlich nicht. Bitte aber dann auch nicht wundern, wenn die nächsten Kirchenaustrittszahlen kommen.

Unser Herr hat klar gesagt, was er von solchen Machenschaften in Kirchen hält. "Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle." (Mt 21, 12 ff). Vielleicht sollten Katholiken bei solchen Ereignissen in so manchen Kirchen in Zukunft über diese Bibelstelle etwas meditieren?

P.S. Aja, sowohl der Bischof von Linz als auch der Generalvikar schweigen bis heute zu diesem Vorfall.

KONTAKT PFARRER ÖHLER

KONTAKT BISCHOF SCHEUER

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  13. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  14. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat
  15. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz