Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

Kaum noch Christen in südirakischer Metropole Basra

4. Februar 2024 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von einst 7.000 christlichen Familien sind nur 350 geblieben - Christliche Präsenz im Südirak stark gefährdet=


Bagdad/Rom (kath.net/KAP) Von den 7.000 christlichen Familien, die einst in der südirakischen Metropole Basra lebten, sind nur noch etwa 350 und damit rund fünf Prozent vor Ort. Das berichtet das kirchliche Infoportal "AsiaNews" laut Mitteilung des Pressediensts der Stiftung "Pro Oriente" (Freitag). 17 Kirchen gab es einst in der Stadt. Neun wurden geschlossen, zwei verwüstet bzw. zerstört. Sowohl die geflohenen bzw. ausgewanderten als auch die verbliebenen Christinnen und Christen gehören unterschiedlichen Konfessionen an: der Assyrischen Kirche des Ostens, der Chaldäisch-katholischen Kirche, der Syrisch-orthodoxen und der Syrisch-katholischen Kirche. "AsiaNews" sieht die christliche Präsenz in der Region ernsthaft gefährdet.


Ein kleinerer Teil der Christinnen und Christen flüchtete in die Autonome Region Kurdistan im Norden des Irak, wo die Sicherheitslage weitaus besser ist. Der Großteil aber emigrierte in den Westen, wo sich inzwischen große christliche Diaspora-Gemeinschaften gebildet haben.

Ein Mitglied der chaldäischen Erzdiözese von Basra führte gegenüber dem kurdischen Sender "Rudaw" die Marginalisierung der Christen, mangelnde Stabilität und Sicherheit sowie eine hohe Kriminalitätsrate als Gründe für die Auswanderung an: "Wenn die Gesetze schwach sind, der Staat nicht funktioniert oder die eigenen Rechte nicht anerkannt werden und man als Bürger dritter Klasse gilt, wandert man ins Ausland aus, wann immer sich eine Gelegenheit bietet".
Maximal 300.000 Christen noch im Irak

"AsiaNews" führte in dem aktuellen Beitrag auch Stimmen an, die von einer Beruhigung der Situation sprachen. In den vergangenen Jahren war Basra allerdings Schauplatz schwerer ethnischer und konfessioneller Gewalt, die die Kirchen dazu veranlasste, bis auf das pastorale Engagement ihre Aktivitäten weitestgehend einzustellen.

Genaue Angaben über die Zahl der Christinnen und Christen im Irak gibt es nicht. Vor 2003 und der Invasion der USA und ihrer Verbündeten im Irak belief sich die Zahl geschätzt auf zwischen 800.000 und 1,5 Millionen. Nun sollen es nur mehr zwischen 150.000 und maximal 300.000 sein. Davon lebt ein Großteil im Nordirak, ein kleinerer Teil in Bagdad und nur mehr eine sehr geringe Zahl im Süden des Landes.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 canis.lupus 4. Februar 2024 
 

@Metzgermeister

George W. Bush ist Republikaner, genau wie sein Vater, der den ersten Golfkrieg begann.


1
 
 SalvatoreMio 4. Februar 2024 
 

Riesenunglück

@Hängematte: bei all dem Unheil, das Saddam anrichtete- danach wurde alles viel schlimmer.


4
 
 Metzgermeister 4. Februar 2024 
 

So viel Schaden wie George W. Bush angerichtet hat, er steht dem Abtreibungsbeführworter Biden in nichts nach. Die Amis sollten sich merken, bei den Wahlen immer Republikaner wählen, wie z.b. Donald Trump. Die Demokraten richten fast immer Unheil an!


1
 
 Hängematte 4. Februar 2024 
 

Was für ein Riesenunglück war die Invasion

der Amerikaner, um Saddam Hussein zu beseitigen. Wie wir wissen, hat das erst das Terror-Regime des "Islamischen Staates" auf den Plan gerufen. Viele Christen und moderate Muslime haben das mit dem Leben bezahlt. Soviel Unglück und Vertreibung.
Ist sich George Bush bewusst, was er angerichtet hat????


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  5. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. Ein Frühstück für den Verleugner
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz