Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Franziskus: Rücktritt vom Papstamt "weder mein Gedanke, noch meine Sorge, noch mein Wunsch"

16. Jänner 2024 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst will in Heimat Argentinien und nach Polynesien reisen - Franziskus im Interview zu Segnungen für Homosexuelle: "Der Herr segnet alle"


Mailand/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus plant eine Reise nach Polynesien und Argentinien. Im August wolle er nach Polynesien reisen, sagte er am Sonntagabend im Interview der italienischen Talkshow "Che Tempo Che Fa" (etwa: "Wie die Zeiten so sind") auf dem Sender Nove. Danach wolle er nach Argentinien fliegen, sofern es möglich sei. Er mache sich Sorgen um sein Heimatland, weil die Leute dort viel litten. "Es ist ein schwieriger Moment für das Land", sagte er.

Der Papst, der das Interview mit Moderator Fabio Fazio per Video-Stream aus dem Vatikan gab, ist während seiner fast elfjährigen Amtszeit noch nie in seine Heimat gereist. Argentiniens neuer Präsident Javier Milei lud ihn vor kurzem offiziell zu einem Besuch ein.

Eine zuletzt geplante Reise konnte Franziskus wegen einer Infektion in der Lunge nicht wahrnehmen. Eigentlich wollte er Ende November nach Dubai zum Weltklimagipfel fahren. "Ich lebe noch", sagte er am Sonntagabend auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand.


Auf einen möglichen Rücktritt angesprochen, führte er aus: "Das ist weder mein Gedanke, noch meine Sorge, noch mein Wunsch." Ein Rücktritt sei eine Möglichkeit, die jedem Papst offenstehe. Im Moment sei dies jedoch nicht der Mittelpunkt seiner Überlegungen. "Wenn ich mich in der Lage sehe, zu dienen, dann mache ich weiter. Wenn ich es nicht mehr schaffe, ist der Moment gekommen, um darüber nachzudenken", sagte Franziskus.

"Der Herr segnet alle"

Als dringendste Reform für die Kirche nannte der Papst eine "Reform der Herzen". "Die Strukturen der Kirche müssen aktualisiert und an die neuen Zeiten angepasst werden, aber das Herz muss täglich reformiert werden", betonte Franziskus.

Auch zur viel beachteten Entscheidung des Vatikans, Segnungen für unverheiratete und homosexuelle Paare zuzulassen, wurde der Papst in der Sendung befragt. "Der Herr segnet alle. Alle, die kommen", sagte Franziskus. "Aber dann müssen sich die Menschen mit dem Segen des Herrn auseinandersetzen und sehen, was der Weg ist, den der Herr ihnen vorschlägt." Die Kirche jedoch müsse die Menschen an die Hand nehmen und sie auf diesen Weg führen, anstatt sie von vornherein zu verurteilen, betonte der Papst.

Auf die Frage, ob er sich nicht manchmal einsam fühle aufgrund von Entscheidungen, die er getroffen habe, antwortete Franziskus: "Es gibt einen Preis der Einsamkeit, den man für Entscheidungen zahlen muss. Manchmal werden Entscheidungen nicht akzeptiert, aber die meiste Zeit akzeptiert man Entscheidungen nicht, weil man sie nicht kennt", sagte der Papst.

Bereits am Samstag hatte sich der Papst zur Grundsatzerklärung "Fiducia supplicans" geäußert. Es würden die Menschen und nicht die Sünde gesegnet, sagte er laut "Vatican News" bei einem Treffen mit Priestern der Diözese Rom. Die afrikanische Kultur akzeptiere solche Segnungen nicht, weil es unterschiedliche Empfindlichkeiten gebe.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz