Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  2. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  3. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  4. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  5. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  6. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  7. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  8. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  9. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  10. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  11. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  12. Kardinal Sarah ‚sehr stolz’ auf afrikanische Bischöfe nach Ablehnung von Fiducia supplicans
  13. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  14. Kardinal Nichols verbietet Ostertriduum im Alten Ritus für Erzdiözese Westminster
  15. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt

Schlagersänger Heino: Mache Kirchentournee für meine Frau

10. Dezember 2023 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher Sänger will mit seinen Auftritten in Kirchen den Glauben mittransportieren


St. Pölten (kath.net/KAP) Der deutsche Schlagersänger Heino (84) absolviert seine aktuelle Kirchentournee, die ihn auch in Gotteshäuser in ganz Österreich führt, im Andenken an seine Anfang November verstorbene Frau Hannelore. Diese habe sich bereits vor 14 Jahren gewünscht, dass der Sänger in Gotteshäusern auftreten soll, erzählte der Künstler im Interview mit der St. Pöltner Kirchenzeitung "Kirche bunt" (aktuelle Ausgabe). Seither trat Heino unter dem Motto "Die Himmel rühmen" in 250 Pfarrkirchen, Domen, Kathedralen und Basiliken auf. Am 12. Jänner gibt er ein Konzert im St. Pöltner Dom.


Der Glaube ist für den Sänger nach eigenen Angaben ein wichtiger Anker: "Ich bin sehr katholisch und ich wurde sehr religiös erzogen". So seien seine Eltern beide gläubig gewesen und sein Großvater habe als Kantor im Kölner Dom gewirkt, "ich glaube, dass ich von ihm auch die Musikalität habe", so Heino. "Ich will den Glauben mittransportieren - und dass er wieder wichtig wird im Leben der Menschen."

Kritik an seinen Auftritten in Gotteshäusern weist Heino zurück. "Die Kirche als Institution sollte grundsätzlich froh sein, dass ich diese Art von Konzerte mache und die Kirchen fülle. In einer Zeit, wo sich die Kirche nicht so leicht tut, sind die Kirchen bei meinen Konzerten voll." Er singe bei diesen Konzerten sakrale und klassische Lieder von Mozart, Beethoven, Schubert, und Brahms, und Lieder wie "Großer Gott, wir loben dich", "Lobet den Herrn" oder "Ich bete an die Macht der Liebe". Er habe nie vorgehabt, die Schlager, die ihn berühmt machten, in einer Kirche zu singen.

Die Konzerte sollten jene Menschen anregen, die Abstand zur Kirche haben, wieder einen Weg zum Glauben zu finden, so der Sänger. Es gebe sehr gute und engagierte Pfarrer, die seine Auftritte nutzten, um Kirchenferne anzusprechen. "Es braucht solche Pfarrer und Bischöfe", zeigte sich der Musiker überzeugt. So habe er etwa den St. Pöltner Bischof Alois Schwarz, als einen "guten und bodenständigen Bischof" kennengelernt.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 11. Dezember 2023 
 

Viele wertvolle Überlegungen sind hier zu finden, die alle Beachtung verdienen!

Heino in Ehren! - Mich bewegen Probleme, die uns das ganze Jahr begleiten! Wenn ich die 4 Gemeinden meiner Umgebung betrachte: wir mutieren immer stärker in "stumme Gläubige". Die weniger werdenden Messbesucher singen kläglicher denn je; selbst das "Amen" usw. wird oft nur dahingehaucht. - Kommt eine außerordentliche Solo-Einlage von der Empore durch eine stimmbegabte Person, so spricht der Pfarrer Lobeshymen aus und fordert uns alle auf zu starkem Applaus. Die Organisten führen uns nicht gut, sie spielen laut, sie singen zu laut; die Gemeinde wird nicht "animiert". Insgesamt ist unser Verhalten im Gott geweihten Raum verflacht. So empfinde ich die Eucharistiefeier immer öfter als "Theater". Und gibt es außerordentliche Veranstaltungen und Konzerte, so wird das Gotteshaus noch schneller zum "Kinosaal". - Grundlegend hat sich eine Schieflage breitgemacht. Daran müsste vorrangig gearbeitet werden. Macht man aber darauf aufmerksam, so stößt man auf Granit.


1
 
 early bird 11. Dezember 2023 
 

Allerheiligster...

Was tun wir, wenn wir unmittelbar vor Gott stehen? ER ist da, so wie ein Mensch mir gegenübersteht.

Was tue ich, wenn ich Queen Elizabeth begegnet wäre, so ganz direkt?

Ehrfurcht in beiden Fällen, doch im Tabernakel ist der Allerheiligste, der, welcher Himmel, Erde, dich, mich erschaffen hat. ER der die Welt bewegt, Flut und Ebbe, Wolken, Gewitter, Regenbogen an den Himmel setzt. Und da werde ich ganz klein...

Habe mich intensiv mit der Bundeslade befasst, dem Zelt für den grössten Schatz auf Erden..wie erfurchtsvoll dort dem Allerheiligsten begegnet wurde.

Die Kirchräume sind zum Teil ähnlich aufgebaut wie das Zelt, näher wir uns Gott in der Liturgie wie die damaligen Leviten und "verkaufen" wir nicht seine "Wohnung" hier bei uns.

Heinos Singen ist absolut ehrenvoll, ja, in einem Gottesdienst zu Ehren Gottes und zur Freude der Teilnehmenden... auf wenn es geht auf der Empore.

Gott mit euch!


1
 
 priska 10. Dezember 2023 
 

Die Kirchen sind ein Haus des Gebetes ,und nicht für Konzerte..


3
 
 veritatis 10. Dezember 2023 
 

Keine Konzerte!

Nun ist es sehr schade, dass er dem Wunsch seiner Ehefrau in den 14 Jahren nicht nachgekommen ist.

Ich bin strikt gegen solche Konzerte in einer katholischen Kirche! Es ist naiv (!) zu glauben, dass Heino eine Welle der Evangelisierung auslöst! Naiv! Ich erinnere an seine "Karriere" beim Heavy Metal!

In den "normalen" katholischen Kirchen ist ein solches Theater durchaus denkbar! In den Kirchen und Gemeinden der Tradition, wo "römisch-katholisch" nicht nur ein Etikett ist, nicht!


2
 
 lakota 10. Dezember 2023 
 

@Doose Rosa

Sie fragen:
" Wie verhalten sich "Kirchenfremde" bei einem Konzert in der katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten?"

Andererseits:" Wenn Heino in den Sonntagsgottesdiensten singen würde, kämen dorthin vielleicht auch Interessierte und würden wieder zu Gott zurückfinden." (Also auch "Kirchenfremde".)

Wie würden sich denn die "Interessierten" in Gegenwart des Allerheiligsten verhalten und das auch noch IN einer Hl.Messe?

Wenn Heino NUR Kirchenlieder singt, glaube ich nicht, daß viele "Kirchenfremde" kommen werden.


4
 
 Anton_Z 10. Dezember 2023 

Vielen Dank, Heino

Ein allseits bekannter Sänger (Katholik) singt wunderschöne Lieder; Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Großer Gott, wir loben dich, Lobet den Herrn in einer Kirche. Wie kann man da nur Kritik üben?


5
 
 Doose Rosa 10. Dezember 2023 
 

Zur Ehre Gottes

Dem Kommentar von early bird möchte ich zustimmen. Wenn Heino in den Sonntagsgottesdiensten singen würde, kämen dorthin vielleicht auch Interessierte und würden wieder zu Gott zurückfinden. Kann Heinos Konzert wenigstens mit einer Andacht verbunden werden, so dass wirklich zur Ehre Gottes und nicht nur für das Vergnügen der Zuhörer gesungen wird? Verdient Heino an diesen Konzerten? In Gotteshäusern müsste unentgeltlich gesungen werden. Eingegangene Spenden sollten für einen guten kirchlichen Zweck verwendet werden. Ich frage noch: Wie verhalten sich "Kirchenfremde" bei einem Konzert in der katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten?


1
 
 Marianus 10. Dezember 2023 

@Wolf 75, besten Dank für den Hinweis auf das Konzert auf YouTube!

Nachdem ich das eben gesehen habe, kann ich mich ihrer Empfehlung aus ganzem Herzen anschließen: Die Kirche brechend voll, zahlreiche Anwesende singen „Großer Gott wir loben dich!“ mit und einige halten ein Blatt, vermutlich mit dem Liedtext in der Hand.
Gottes Segen für Heino und seine Konzerte!

Christus wird sich freuen, vor allem wenn Er die gewiss nicht wenigen Menschen in Seinem Haus sieht und singen hört, die lange in keiner Kirche waren.

Mögen die Konzerte von Heino in Kirchen für möglichst viele den Anstoß für eine Wiederbegegung mit dem Herrn geben. Etwa indem sie sich auf die Suche nach einem Glaubenskurs machen, wo sie eine Neuevangelisierung erleben dürfen, wie sie beispielsweise der Dominikanerpater Markus Langer im Dominikanerkloster St. Maria Rotunda in Wien anbietet. Kurze Zeit nach meiner Neu-Bekehrung hatte ich das große Glück, an einem solchen Kurs von Pater Markus teilzunehmen. Eine unvergessliche Erfahrung!

Hier geht es zu seiner eigenen Homepage:

glaubenundverstehen.net/


3
 
 Wolf75 10. Dezember 2023 
 

@early bird

im Prinzip teile ich Ihre Auffassung, dass Kirchen nicht als Konzerträume "mißbraucht" werden sollen; bei Heino sehe ich das aber völlig anders. Er singt ja nur Lieder, die wir sonst im Gottesdienst auch singen und wer einmal seine Interpretation von "Großer Gott wir loben Dich" (auf YouTube abrufbar) gesehen hat, wie er dort Menschen erreicht die sonst niemals in eine Kirche gegangen wären, wird überzeugt sein, dass seine "Missionsreise" nur zu begrüßen ist.


4
 
 early bird 10. Dezember 2023 
 

Edel, toll... aber...

Diese Aktion möchte ich unter edel, toll, rühmenswert sehen... doch sorry, unsere Kirche sind keine Konzertsäle...wenn Heino oder all die anderen Musiker in Kirchen singen, dann sollte das n u r zur Ehre Gottes sein.

Meiner Meinung nach werden hier die Liturgischen Räume missbraucht...

Heino könnte jeden Sonntag in der Sonntagsmesse seine Lieder singen, Jesus und die Gottesdienstbesucher erfreuen.

Stehe ich hier alleine da mit dieser Meinung?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  11. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  12. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  13. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  14. „Ein Zeuge der Wahrheit, der Freude und des Lebens“
  15. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz