Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

Studie bestätigt: Eine von drei Frauen leidet nach Abtreibung unter Depressionen

8. Dezember 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Depressionen sind ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit. Frauen sind zweimal so oft davon betroffen wie Männer.


London (kath.net/LifeNews/jg)
Eine von drei Frauen, die eine Abtreibung durchführen lassen, bekommt Depressionen. Dies hat eine Metastudie ergeben, die im Oktober im Fachmagazin BMC Psychology veröffentlicht worden ist.

Die Forscher haben 15 Studien untersucht, in welche insgesamt 18.207 Frauen verschiedener Länder und Kontinente nach einer Abtreibung einbezogen waren. Die Verfasser der Studie empfehlen, dass Frauen nach einer Abtreibung zusätzliche Betreuung und psychologische Unterstützung von professionellen Gesundheitsdienstleistern, aber auch von ihrem Partner, ihrer Familie und ihrem Umfeld erhalten sollen.


Die Metaanalyse hat ergeben, dass im weltweiten Durchschnitt 34,5 Prozent der Frauen nach einer Abtreibung in eine Depression fallen. Der durchschnittliche Anteil an Depressionen nach einer Abtreibung zeigt wenige Unterschiede zwischen den Kontinenten. Der höchste Anteil findet sich in Asien mit 37 Prozent, der niedrigste in Europa mit 33 Prozent. Das Einkommen scheint eine größere Rolle zu spielen. Länder mit einem niedrigen Durchschnittseinkommen haben den höchsten Anteil an Depressionen mit 43 Prozent, Länder mit hohem Durchschnittseinkommen haben einen Anteil von 25 Prozent.

Depressionen seien ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit. Frauen würden doppelt so häufig wie Männer in ihrem Leben eine Depression durchmachen. Depression sei weltweit eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit, schreiben die Verfasser.

Unter den 15 Studien waren drei aus China, jeweils zwei aus Deutschland und dem Iran, je eine Studie aus Australien, Dänemark, Jordanien, Kenia, Kosovo, Litauen, den Niederlanden und der Türkei.


Studien aus den USA und Kanada bestätigen die Ergebnisse. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2011 hat gezeigt, dass das Risiko für Frauen nach einer Abtreibung an einer Depression zu erkranken moderat bis stark erhöht ist. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2023 hat gezeigt, dass selbst Frauen, die für Abtreibung sind, zu 55 Prozent emotionale Probleme nach einer Abtreibung haben.


Foto: Symbolbild

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  6. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  7. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  8. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  9. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  10. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  15. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz