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George Soros unterstützt pro-Hamas Organisationen

5. Dezember 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Über seine Open Society Stiftungen soll der Millardär Gruppen finanziell unterstützen, welche die Zerstörung von Israel gutheißen.


New York City (kath.net/jg)
Gilad Erdan, der Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, hat dem Milliardär George Soros vorgeworfen, über seine Stiftungen mehr als 15 Millionen US-Dollar an nichtstaatliche Organisationen gespendet zu haben, welche Berichten zufolge die Hamas unterstützen.

„George Soros’ Spenden an Organisationen, welche die Zerstörung Israels als jüdischen Staat unterstützen ist beschämend“, sagte Erdan wörtlich gegenüber Fox News Digital.

Soros habe seit Jahren Geld an Organisationen überwiesen, die „BDS“ unterstützen, also den Boykott Israels, Desinvestition in Israel und Sanktionen gegen Israel fordern. Diesen sei es niemals um echten Frieden oder eine Lösung des Konflikts Israel-Palästina gegangen, fügte der Botschafter hinzu. Die Parlamente von Österreich und Deutschland haben „BDS“ als antisemitische Bewegung eingestuft, da sie an den Boykott jüdischer Unternehmen während der NS-Zeit erinnere.

Rachel Ehrenfeld, die Autorin des Buches „The Soros Agenda“, sagte gegenüber Fox News Digital, dass die Unterstützung von pro-Hamas und pro-palästinensischen Organisation in den USA auch von Stiftungen im Land selbst komme. Dazu zählten die Open Society Stiftungen von George und Alexander Soros.

George Soros hat die Kontrolle über sein Finanzimperium vor wenigen Monaten an seinen Sohn Alexander übergeben. Dazu zählten auch die Open Society Stiftungen. (Siehe Link)


Die USA und die Europäische Union haben die Hamas als terroristische Organisation eingestuft. Eine Reihe von kürzlich durchgeführten Untersuchungen ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Open Society Stiftungen erhebliche Mittel an antiisraelische Organisationen gespendet haben, die offenbar die Anliegen der Hamas befürworten. Beispielsweise hat die New York Post in einem Artikel geschrieben, dass Soros über seine Stiftungen seit 2016 mehr als 15 Millionen US-Dollar an pro-palästinensische Gruppen hat.

13,7 Millionen US-Dollar gingen an das in Kalifornien angesiedelte Tides Center. Dieses gibt das Geld weiter. Unter den Empfängern des Tides Center sind Organisationen, welche laut dem Bericht der New York Post die Zerstörung des jüdischen Staates rechtfertigen.

Tides unterstützt unter anderem das Adalah Justice Project im Bundesstaat Illinois. Diese Gruppe hat auf Instagram ein Foto einer Planierraupe hochgeladen, welche am 7. Oktober den israelischen Schutzzaun zerstört. Als Bildunterschrift war zu lesen: „Israelische Kolonisatoren glauben, sie könnten zwei Millionen Menschen endlos in einem Freiluftgefängnis einsperren ... kein Käfig bleibt unbehelligt.“

Fox News Digital hat etliche Anfragen an die Open Society Stiftungen gestellt, um die Frage zu klären, ob die Stiftungen Hamas als Terrororganisation einstufen. Ein Sprecher der Stiftungen in London beantwortete die Frage nicht direkt, schrieb aber, dass die Open Society Stiftungen „die brutalen Angriffe auf israelische Bürger vom 7. Oktober“ absolut verurteilen. Weiters heißt es in der Stellungnahme: „Wir trauern um die Toten und Verletzten, um die Geiseln und ihre Familien. Wie so viele andere Menschen auf der ganzen Welt empfinden wir heute den gleichen Schmerz für die palästinensischen Bürger, deren Zahl der Todesopfer durch den Konflikt auf tragische Weise zunimmt.“ Die an Kriegsverbrechen Schuldigen müssten zur Verantwortung gezogen werden, fügte der Sprecher hinzu.

Auf die Frage, ob die Stiftungen pro-Hamas Organisationen unterstützen lautete die Antwort, dass sich die Stiftungen bewusst seien, dass die Empfänger ihrer Mittel unterschiedliche Perspektiven hätten und einander widersprechen. Es gebe strenge Antiterrorgesetze in den USA, die festlegen, welche Organisationen die Stiftungen unterstützen könnten. Die Open Society Stiftungen würden viel Sorgfalt darauf verwenden, diese Richtlinien genau einzuhalten, schrieb der Sprecher.

George Soros hat im Jahr 2007 einen Gastkommentar in der Financial Times geschrieben, in welchem er die Regierungen der USA und Israels dafür kritisierte, Hamas nicht als legitime Regierung des Gaza-Streifens anzuerkennen.

Die Open Society Stiftungen haben zwei progressive Organisationen unterstützt, die Jewish Voice for Peace (JVP) und IfNotNow. Am 7. Oktober veröffentlichte die JVP eine Stellungnahme in der sie „die israelische Apartheid und Okkupation – und die Mittäterschaft der USA bei dieser Unterdrückung“ als „Quelle der Gewalt“ bezeichnete.

Die JVP hat 2018 den „Großen Rückkehrmarsch“ der Hamas unterstützt. Dies war ein Versuch der Palästinenser in Gaza, in Israel einzudringen indem sie an zahlreichen Stellen die Grenzsicherungen durchbrachen.

Die jüdische Organisation Anti Defamation League bezeichnet die JVP als radikal antiisraelisch und antizionistisch. Sie repräsentiere nicht die Ansichten der Mehrheit der jüdischen Gemeinschaft. Die Open Society Stiftungen haben seit 2017 mindestens 650.000 US-Dollar an die JVP gespendet.

Die Niederlassung in Detroit von IfNotNow hat ein Flugblatt mit dem Bild eines Gleitschirms verbreitet, ein klarer Hinweis auf die Hamas Terroristen, von denen einige mit Hilfe von Gleitschirmen in Israel eingedrungen sind, um dort Anschläge zu verüben. IfNotNow ist eine der Hauptorganisatorinnen der derzeit in den USA laufenden Kampagne gegen Israel. Laut Berichten haben die Open Society Stiftungen 400.000 US-Dollar an IfNotNow gespendet.

Die Open Society Stiftungen würden obskure jüdische Organisationen finanziell unterstützen, die ihre jüdische Identität dazu benutzen, um mit politisch und sozial korrekten Kampagnen Israel zu schaden. Auf diese Weise könnten Vorwürfe des Antisemitismus von vornherein vermieden werden, schreibt Joshua Muravchik.

 


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