Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

George Soros unterstützt pro-Hamas Organisationen

5. Dezember 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über seine Open Society Stiftungen soll der Millardär Gruppen finanziell unterstützen, welche die Zerstörung von Israel gutheißen.


New York City (kath.net/jg)
Gilad Erdan, der Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, hat dem Milliardär George Soros vorgeworfen, über seine Stiftungen mehr als 15 Millionen US-Dollar an nichtstaatliche Organisationen gespendet zu haben, welche Berichten zufolge die Hamas unterstützen.

„George Soros’ Spenden an Organisationen, welche die Zerstörung Israels als jüdischen Staat unterstützen ist beschämend“, sagte Erdan wörtlich gegenüber Fox News Digital.

Soros habe seit Jahren Geld an Organisationen überwiesen, die „BDS“ unterstützen, also den Boykott Israels, Desinvestition in Israel und Sanktionen gegen Israel fordern. Diesen sei es niemals um echten Frieden oder eine Lösung des Konflikts Israel-Palästina gegangen, fügte der Botschafter hinzu. Die Parlamente von Österreich und Deutschland haben „BDS“ als antisemitische Bewegung eingestuft, da sie an den Boykott jüdischer Unternehmen während der NS-Zeit erinnere.

Rachel Ehrenfeld, die Autorin des Buches „The Soros Agenda“, sagte gegenüber Fox News Digital, dass die Unterstützung von pro-Hamas und pro-palästinensischen Organisation in den USA auch von Stiftungen im Land selbst komme. Dazu zählten die Open Society Stiftungen von George und Alexander Soros.

George Soros hat die Kontrolle über sein Finanzimperium vor wenigen Monaten an seinen Sohn Alexander übergeben. Dazu zählten auch die Open Society Stiftungen. (Siehe Link)


Die USA und die Europäische Union haben die Hamas als terroristische Organisation eingestuft. Eine Reihe von kürzlich durchgeführten Untersuchungen ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Open Society Stiftungen erhebliche Mittel an antiisraelische Organisationen gespendet haben, die offenbar die Anliegen der Hamas befürworten. Beispielsweise hat die New York Post in einem Artikel geschrieben, dass Soros über seine Stiftungen seit 2016 mehr als 15 Millionen US-Dollar an pro-palästinensische Gruppen hat.

13,7 Millionen US-Dollar gingen an das in Kalifornien angesiedelte Tides Center. Dieses gibt das Geld weiter. Unter den Empfängern des Tides Center sind Organisationen, welche laut dem Bericht der New York Post die Zerstörung des jüdischen Staates rechtfertigen.

Tides unterstützt unter anderem das Adalah Justice Project im Bundesstaat Illinois. Diese Gruppe hat auf Instagram ein Foto einer Planierraupe hochgeladen, welche am 7. Oktober den israelischen Schutzzaun zerstört. Als Bildunterschrift war zu lesen: „Israelische Kolonisatoren glauben, sie könnten zwei Millionen Menschen endlos in einem Freiluftgefängnis einsperren ... kein Käfig bleibt unbehelligt.“

Fox News Digital hat etliche Anfragen an die Open Society Stiftungen gestellt, um die Frage zu klären, ob die Stiftungen Hamas als Terrororganisation einstufen. Ein Sprecher der Stiftungen in London beantwortete die Frage nicht direkt, schrieb aber, dass die Open Society Stiftungen „die brutalen Angriffe auf israelische Bürger vom 7. Oktober“ absolut verurteilen. Weiters heißt es in der Stellungnahme: „Wir trauern um die Toten und Verletzten, um die Geiseln und ihre Familien. Wie so viele andere Menschen auf der ganzen Welt empfinden wir heute den gleichen Schmerz für die palästinensischen Bürger, deren Zahl der Todesopfer durch den Konflikt auf tragische Weise zunimmt.“ Die an Kriegsverbrechen Schuldigen müssten zur Verantwortung gezogen werden, fügte der Sprecher hinzu.

Auf die Frage, ob die Stiftungen pro-Hamas Organisationen unterstützen lautete die Antwort, dass sich die Stiftungen bewusst seien, dass die Empfänger ihrer Mittel unterschiedliche Perspektiven hätten und einander widersprechen. Es gebe strenge Antiterrorgesetze in den USA, die festlegen, welche Organisationen die Stiftungen unterstützen könnten. Die Open Society Stiftungen würden viel Sorgfalt darauf verwenden, diese Richtlinien genau einzuhalten, schrieb der Sprecher.

George Soros hat im Jahr 2007 einen Gastkommentar in der Financial Times geschrieben, in welchem er die Regierungen der USA und Israels dafür kritisierte, Hamas nicht als legitime Regierung des Gaza-Streifens anzuerkennen.

Die Open Society Stiftungen haben zwei progressive Organisationen unterstützt, die Jewish Voice for Peace (JVP) und IfNotNow. Am 7. Oktober veröffentlichte die JVP eine Stellungnahme in der sie „die israelische Apartheid und Okkupation – und die Mittäterschaft der USA bei dieser Unterdrückung“ als „Quelle der Gewalt“ bezeichnete.

Die JVP hat 2018 den „Großen Rückkehrmarsch“ der Hamas unterstützt. Dies war ein Versuch der Palästinenser in Gaza, in Israel einzudringen indem sie an zahlreichen Stellen die Grenzsicherungen durchbrachen.

Die jüdische Organisation Anti Defamation League bezeichnet die JVP als radikal antiisraelisch und antizionistisch. Sie repräsentiere nicht die Ansichten der Mehrheit der jüdischen Gemeinschaft. Die Open Society Stiftungen haben seit 2017 mindestens 650.000 US-Dollar an die JVP gespendet.

Die Niederlassung in Detroit von IfNotNow hat ein Flugblatt mit dem Bild eines Gleitschirms verbreitet, ein klarer Hinweis auf die Hamas Terroristen, von denen einige mit Hilfe von Gleitschirmen in Israel eingedrungen sind, um dort Anschläge zu verüben. IfNotNow ist eine der Hauptorganisatorinnen der derzeit in den USA laufenden Kampagne gegen Israel. Laut Berichten haben die Open Society Stiftungen 400.000 US-Dollar an IfNotNow gespendet.

Die Open Society Stiftungen würden obskure jüdische Organisationen finanziell unterstützen, die ihre jüdische Identität dazu benutzen, um mit politisch und sozial korrekten Kampagnen Israel zu schaden. Auf diese Weise könnten Vorwürfe des Antisemitismus von vornherein vermieden werden, schreibt Joshua Muravchik.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz