Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  8. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  9. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  10. Die große Täuschung
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Bischofs Strickland weist Vorwürfe wegen finanzieller Misswirtschaft zurück

2. Dezember 2023 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er habe die drei verantwortlichen Personen gekündigt. Danach sei es gelungen, die Diözese finanziell so stark zu machen wie nie zuvor. Trotzdem wolle der Vatikan dies als Grund für seine Absetzung darzustellen.


Tyler (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Joseph Strickland, der frühere Bischof von Tyler (Texas) hat in der jüngsten Ausgabe der Sendung „The Bishop Strickland Show“, abrufbar auf der Videoplattform Rumble, zu Vorwürfen finanzieller Misswirtschaft in seiner Diözese Stellung genommen.

Nach seinen Angaben betreffen die Vorwürfe Vorfälle während des Skandals um den früheren Kardinal Theodore McCarrick im Jahr 2018. Sie liegen also schon fünf Jahre zurück. Zu dieser Zeit hätten drei Mitarbeiter die Diözese nach eigenen Vorstellungen geführt und versucht, ihn für ihre Machenschaften zu benutzen. Er habe alle drei gekündigt.


Er sei vielleicht naiv gewesen, den drei Personen zu vertrauen, räumte Strickland ein, aber er bete jetzt für sie. Die drei hätten in ihren Dienstverträgen großzügige Abfindungen enthalten gehabt, die er für nicht angemessen halte und welche die Diözese finanziell belastet hätten.

Es sei jedoch gelungen, nach dem Abgang der drei genannten Personen die Diözese zu sanieren und sie finanziell so stark auszustatten wie noch nie. Beim jährlichen Spendenaufruf des Bischofs seien mehr als 3 Millionen US-Dollar gesammelt worden, ein Rekord an Spendeneinnahmen. Der Vatikan versuche aber, die zuvor genannten Vorfälle als Grund für seine Absetzung als Bischof darzustellen. Er könne das aber nicht zulassen, betonte Bischof Strickland.

Seine Absetzung habe eine abschreckende Wirkung auf den Episkopat gehabt. Viele Bischöfe hätten jetzt Angst vor Rom. Wenn ihre Führungskräfte Angst vor den Kräften im Vatikan hätten, sei das „ein trauriger Zustand für den Leib Christi“, sagte er wörtlich. Die Angst sei nicht irrational, es sei aber „eine Schande“, dass die Bischöfe aus Angst und nicht aus dem Glauben handeln würden, ergänzte er.

Seit seiner Entlassung könne er mehr Zeit vor dem Allerheiligsten verbringen. Dies gebe ihm nicht nur Frieden, sondern auch Kraft. Zur Anbetung sagte er weiters, dass die Menschen wissen sollten, wohin sie sich wenden könnten, wenn sie Hoffnung und Frieden in frustrierenden Situationen suchen. Er bete für alle Bischöfe der Welt, einschließlich Papst Franziskus, dass sie in der eucharistischen Anbetung und im Gebet wachsen mögen, weil dort das heiligste Herz Jesu zu finden sei, betonte Bischof Strickland.

 

© Foto Bischof Strickland: Diözese Tyler

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 heikostir 3. Dezember 2023 
 

@Jaques

Genau darin besteht doch das Problem. Denn wir lesen hier nur die Sicht der Dinge von einer Seite her, von der des Bischofs.

Die andere Seite, also die Sicht der drei Entlassen, wie auch die Argumentation von Rom kennen wir nicht(darum ist es für mich aus so seltsam, wenn Rom die Entlassung eines Bischofs nicht auf auch öffentlich begründet).

"Audiatur et altera pars", ist ein alter Rechtsgrundsatz, um zu einer möglichst ausgewogenen Beurteilung einer Sache zukommen. Mir ist dies in diesem Fall bislang nicht möglich.


0
 
 Jaques 2. Dezember 2023 
 

"Aussage gegen Aussage... Wer soll beurteilen, was die Wahrheit ist?"

Tja - die Aussage von drei offenbar rechtmäßig wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten gekündigter Verwaltungsangestellten gegen die eine Bischofs, der für sein standhaftes Eintreten für die Wahrheit des Evangeliums verfolgt wird.
Da fällt es einem wirklich schwer, zu entscheiden, wem man glauben will.

Und in anderer Richtung gesprochen: Es würde dem Vatikan und seiner Glaubwürdigkeit sicher helfen, wenn er Vorwürfe gegenüber dem Bischof nicht in Form von Gerüchten unbelegten Inhalts und daher auch kaum widerlegbar irgendwie in die Welt setzt, sondern sich klar äußert.

Was natürlich zum gegenwärtigen Regierungsstil ganz und gar nicht passen würde.


2
 
 heikostir 2. Dezember 2023 
 

Aussage gegen Aussage... Wer soll beurteilen, was die Wahrheit ist?


1
 
 SalvatoreMio 2. Dezember 2023 
 

Kath. Journalisten vor dem Vatikan und römische Polizisten

Lieber@ Zeitzeuge: die Geschichte, die da vor dem Vatikan und durch die Polizei in Rom vor sich ging, könnte eher passiert sein in der ehemaligen DDR und ihrem Staatsapparat. - Ich war oft in der DDR. Kleinigkeiten konnten dazu führen, dass man z. B. aus dem Zug herausgeholt wurde zu Leibesvisitation oder gar Arrest. - Und da wurden nun in Rom ausländische Journalisten auf entwürdigende Weise abgeführt, weil sie ein Banner zugunsten von Bischof Strickland bei sich führten - unfassbar!


5
 
 Ulrich Motte 2. Dezember 2023 
 

Es wird Hern Bischof Strickland helfen,

wenn er Belege vorlegt, daß der Vatikan ihm gegenüber die von ihm erwähnten Vorwürfe erhebt.


1
 
 JP2B16 2. Dezember 2023 
 

Wenn die Argumente fehlen, ...

...bleibt nur der schmutzige Griff in die Trickkiste. Der Vatikan hat erkannt, dass er ein massives Glaubwürdigkeitsproblem hat. Er macht es damit nur noch schlimmer. Erschreckend welche Dilettanten da am Werke sind und Papst Franziskus scheint altersbedingt die nötige Wachsamkeit bzw. Unterscheidungsfähigkeit zu fehlen.


5
 
 J. Rückert 2. Dezember 2023 
 

Schwarze Geschichten

Erschlage einen und erziehe 1000?
Wo gelogen wird, tanzt der Teufel.


6
 
 Zeitzeuge 2. Dezember 2023 
 

Ein leicht durchschaubares, böses "Spiel", was da der Vatikan betreibt

gegen einen das Glaubensgut verteidigenden Bischof,
jetzt greift sogar die it. Staatsgewalt gegen
Pro-Bischof-Strickland gesinnte kath. Gläubige ein,
mehr dazu im Link von den lifesitenews.com!

www.lifesitenews.com/de/blogs/katholische-journalisten-vor-dem-vatikan-festgehalten-banner-zur-unterstutzung-von-bischof-strickland-beschlagnahmt-2/?u


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  2. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  5. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  6. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  7. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  8. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz