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Initiative Neuer Anfang äußert Grundsatzkritik gegen synodalen Ausschuss: „schismatischer Akt“

10. November 2023 in Deutschland, 28 Lesermeinungen
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„Entgegen bindender römischer Weisungen macht sich eine Gruppe von Bischöfen und Laien zu Herren der Kirche und setzt mit dem Alleingang gegen den Papst einen bewussten schismatischen Akt.“


Neuss (kath.net/Neuer Anfang) Am 10./11. November treffen in Essen eine nicht mehr vollständige katholische Deutsche Bischofskonferenz und Vertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sowie gewählte Vertreter aus dem deutschen „Synodalen Weg“ zusammen, um einen sogenannten „Synodalen Ausschuss“ zu begründen.

Dieser Vorgang wirkt wie ein innerkirchlicher Streit, ist aber von größter Sprengkraft: Er macht einen tiefen Konflikt deutlich, der die katholische Kirche in Deutschland zerreißen kann und die Einheit mit Papst und Weltkirche gefährdet. Er kann sich zu einem vergleichbaren Konflikt ausweiten, wie ihn die Reformation herbeigeführt hat. Anlässlich der bevorstehenden Konstituierung des Synodalen Ausschusses erklärte die Initiative Neuer Anfang:

Die geplante Einrichtung des Synodalen Ausschusses stellt einen skandalösen, in jeder Hinsicht illegitimen Akt dar, dem wir uns als katholische Christen widersetzen. Entgegen bindender römischer Weisungen macht sich eine Gruppe von Bischöfen und Laien zu Herren der Kirche und setzt mit dem Alleingang gegen den Papst einen bewussten schismatischen Akt, indem sie die apostolische Verfassung der Katholischen Kirche im Kern verändert. Wir protestieren gegen die Anmaßung dieser Gruppe, für alle Katholiken in Deutschland zu sprechen. Die Installation eines Synodalen Ausschusses, der einen Synodalen Rat begründen soll, ist eine eklatante Verletzung kirchlichen Rechts, bedeutet eine Beschädigung der Einheit mit der Weltkirche und ist eine Übergriffigkeit, mit der Millionen von Kirchensteuergeldern für die verbotene Einrichtung eines Gremiums vergeudet werden.


Der „Synodale Ausschuss“ ist dazu da, einen „Synodalen Rat“ einzurichten, ein eigenständiges Gremium mit einer demokratisch-parlamentarischen Struktur, eigenen Rechts- und Entscheidungsbefugnissen und einem eigenen Etat. Das erklärte Ziel besteht darin, die Macht über die Kirche an sich zu reißen. Nach ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp geht es darum, eine „stetige Form zu finden, in der Bischöfe und Laien, also Amt und Volk Gottes gemeinsam, nicht nur beraten, sondern auch entscheiden.“

Damit würde das apostolische Leitungsamt der Bischöfe beschnitten, wenn nicht zerstört werden. Lumen Gentium 21 führt aus: „Die Bischofsweihe überträgt mit dem Amt der Heiligung auch die Ämter der Lehre und der Leitung, die jedoch ihrer Natur nach nur in der hierarchischen Gemeinschaft mit Haupt und Gliedern des Kollegiums ausgeübt werden können.“ Darauf hat der Vatikan gegenüber der Deutschen Bischofskonferenz hingewiesen.

Wenn die Kirche gerade im Rahmen der Weltsynode „Synodalität“ neu entdeckt – das gemeinsame Hören aller Gläubigen auf den Willen Gottes bedeutet es nicht, dass sie sich von unten konstituiert (was lokale Mehrheiten gerade wünschen), sondern: „Jesus ist der Herr“ (Röm 10,10). Die Bischöfe sind die berufenen Zeugen Christi. Sie allein leiten - beraten von den Gläubigen - die Kirche.

Am 21. Juli 2021 hatte der Heilige Stuhl schon festgestellt, dass der ‚Synodale Weg‘ in Deutschland nicht befugt ist, „die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten“ — eine Tatsache, die von deutschen Laienfunktionären ignoriert wird.

In einem von Papst Franziskus angeordneten Schreiben (16.1.2023) an den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz wird festgestellt, ein „Synodaler Rat“ stelle sich praktisch über die Gemeinschaft der Bischöfe und scheine „diese faktisch zu ersetzen“. Weiter wird festgestellt, „dass weder der Synodale Weg noch ein von ihm eingesetztes Organ noch eine Bischofskonferenz die Kompetenz haben, den ‚Synodalen Rat‘ auf nationaler, diözesaner oder pfarrlicher Ebene einzurichten“. (Quelle)

Das sich nun konstituierende Gremium behauptet, der Ausschuss werde im Namen der Bischofskonferenz zusammentreffen. Das trifft nicht zu. In Übereinstimmung mit der römischen Weisung und dem Kirchenrecht, dazu in Einheit mit dem weltweiten Kollegium der Bischöfe, haben vier Diözesanbischöfe dem Ausschuss gerechterweise die Finanzierung verweigert und damit ihre Mitwirkung aufgekündigt.

Weiterhin stellen wir fest: Durch die Finanzierungszusage verschiedener deutscher Bischöfe für einen widerrechtlich installierten „Synodalen Ausschuss“ setzen sich Hirten der Kirche dem Vorwurf der Veruntreuung von Kirchensteuergeld aus. Das vertieft die latente Spaltung, führt zu einer weiteren Erosion des Vertrauens in die Kirche und ihre angemessene Leitung durch die Bischöfe und provoziert neue Kirchenaustritte.

Wir sind dankbar für jeden Bischof, der sich seiner Berufung bewusst ist, sich den Pressionen von innen und außen entzieht und sich an dem Gründungskonvent in Essen nicht beteiligt. Bischöfe sind dazu da, den Glauben und die geistliche Gestalt der Kirche — die Heimat so vieler Menschen — zu schützen. Dazu gehört in dieser Stunde, den Synodalen Ausschuss sowie den geplanten Rat als das zu erkennen, was er ist: Ein Angriff auf die Integrität der Gemeinschaft und ein kirchenrechtliches Nichts.

Wir erinnern alle Katholiken in Deutschland daran, dass die Kirche eine epochale Herausforderung zu Erneuerung hat; sie kann aber nicht darin bestehen, sich eine Kirche nach deutscher Art selbst zu bauen.

Symbolbild: Säge


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Lesermeinungen

 modernchrist 12. November 2023 
 

Jesus sagte:

Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein! Gegen diese Weisung wird derzeit von so vielen Bischöfen, auch dem Papst, offensichtlich immer wiederverstoßen. Jesus wusste, warum er das sagt! Schwurbeleiein und Zweideutigkeiten, unklare, verschieden interpretierbare Aussagen bringen Verwirrung, Dubia und auch zornige Verzweiflung. Wie klar sprach da doch unser geliebter Benedikt XVI! Ausserdem redete er nicht permanent, sondern dachte mehr nach.


1
 
 Hibiskus 11. November 2023 
 

Vier Aufrechte haben wir noch

Das ist doch eine stolze Bilanz. Und wenn wir alle nur auf sie schauen, dann sind alle andern eine Null. Egal, wie groß die Mull, sie ist einfachnur nur nichts.
Es kommtnicht auf die Masse an, sondern auf jeden Aufrechten von uns. Mögen Papst und so viele Bischöfe machen was sie wollen. "Die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwinden!" Bleiben wir doch ruhig! Schauen wir nicht auf das Böse, das macht doch nur kaput.

Es kommt auf uns an, denen Einzelnen! Wichtig ist, dass wir uns weit genug von den Bösen trennen, egal wo wir sie treffen.


1
 
 ottokar 11. November 2023 
 

Wenn der Papst etwas gegen diesen Weg der deutschen Synodalen einzuwenden hätte:

dann hätte er sie längst zur Raison gerufen. Ich glaube im Anschluss an die Ergebnisse der zu Ende gegangenen Synode eher, dass ihm die deutschen Vorreiter als Wegbahner ganz recht sind. Seine Tendenzen sind nach der Ankündigung, dass gleichgeschlechtliche "Eltern" ihre Kinder taufen lassen dürfen und dass Homosexuelle und Transsexuelle auch Taufpaten sein dürfen, deutlich erkennbar. Man beachte das Wort "Eltern"! Wie überhaupt er sein Hauptaugenmerk derzeit mehr den Homo-und Transsexuellen, der Verurteilung jeglicher Tradition, dem interreligiösen Dialog, sowie dem Klima widmet , als der Neuevangelisierung und somit der Stärkung des eigenen , unseres katholischen Glaubens. Und katholisch.de macht sich über Kardinal Müller lustig, weil er als ewig Gestriger unsere Kirche verteidigt.


1
 
 Jothekieker 11. November 2023 
 

Vielleicht ließt einer der Bischöfe ja heute eine Messe

Dann sollte er nicht über den Schlußsatz des heutigen Evangeliums hinweglesen:
"Denn was die Menschen für großartig halten, das ist in den Augen Gottes ein Greuel."


2
 
 Waldi 10. November 2023 
 

Haben diese Synodalen Irrläufer

immer noch nicht gemerkt, dass sie den "Karren" schon längst an die Wand und zu Schrott gefahren haben?


2
 
 lesa 10. November 2023 

Darum hat die "Tradition" Zulauf.

Danke für den Widerstand des neuen Anfangs!
Diesen Bischöfen ist der Glaube verloren gegengen. Sie dersetzen ihn ersetzen ihn mit dem Diktat der Meinungen und werfen "das Unverwechselbare einer zweitausendjährigen Institution - das geoffenbarte Wissen einfach weg. "Wenn die gegenwärtige "Reform" der Kirche in eine weitere "Reformation" ausufert und wiederum Wesentliches negiert bzw. verworfen wird, wenn die modernist. Vertreter der Amtskirche bereit sind, sich dem göttlichen Recht zu widersetzen, wird die römische Kirche, ihre Daseinsberechtigung verlieren und eine Glaubensgemeinschaft von jener Art werden, wie es kirchliche Gemeinschaften der Reformation bereits zu Tausenden gibt. Nur durch den ständigen Rekurs auf die Schrift u. deren eigene, in vielen Jahrhunderten ausdifferenzierte Lehre konnte d. Kirche so lange überleben und immer mehr Zulauf verzeichnen. Nur diese Prinzipientreue hat es ihr ermöglicht, über eine so lange Zeit hinweg präsent zu bleiben." (L.Rilinger)


2
 
 girsberg74 10. November 2023 
 

Auch ich kann mir nichts anderes mehr denken !

@Joachim Heimerl „All dies ist die Frucht des gegenwärtigen Pontifikats, seiner Zweideutigkeiten und klaren Lehrabweichungen.“


3
 
 SalvatoreMio 10. November 2023 
 

Das Buch "Unterscheidung der Geister"

@benedettino: Danke für den wertvollen Hinweis. Ich bin sehr dankbar, dass ich das Buch geschenkt bekam.


1
 
 Smaragdos 10. November 2023 
 

Non serviam

Vollkommen unverständlich, dass sich nur vier Bischöfe diesem offenkundigen Theater widersetzen. Ich habe dafür nur eine Erklärung: die anderen Bischöfe sind vom übernatürlichen Glauben abgefallen und sind in einen "natürlichen", sprich verweltlichten Glauben abgerutscht.


1
 
 lakota 10. November 2023 
 

@Vox coelestis

Zustimmung - und vergessen wir eines nicht, Deutschland ist nicht allein!

"Nach vierwöchigen Beratungen hat die in Rom tagende "Welt-Synode zur Synodalität" am Samstag Grundlagen für mögliche künftige Veränderungen beschlossen. Die 346 abstimmenden Teilnehmer, unter ihnen mehr als 200 Bischöfe und etwa 50 Frauen, stimmten mit einer sehr breiten Mehrheit für die Prüfung theologischer und kirchenrechtlicher Veränderungen, die in einem nächsten Schritt konkrete Reformen ermöglichen.

Alle Punkte erhielten eine Mehrheit von mindestens 80 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Und wer ist verantwortlich?
Von den rund 360 vom PAPST ernannten stimmberechtigten Mitgliedern der Synode sind rund ein Viertel keine Bischöfe, sondern Priester, Ordensleute oder Laienkatholiken, unter ihnen Männer und Frauen."

Wie Pfarrer Heimerl sagt: Auf den Papst brauchen wir nicht hoffen!


2
 
 Vox coelestis 10. November 2023 
 

Zustimmung

Werter Herr Pfarrer @Heimerl,

ich bin ganz bei Ihnen. Nicht so sehr der Synodale Weg selber, sondern das Liebäugeln des Papstes mit den Ideen des Synodalen Wegs und seine Unentschlossenheit sind das eigentliche Problem jetzt.
Mit Benedikt XVI. und Kardinal Müller als Präfekt der Glaubenskongregation hätte es eine solche Entwicklung und ein so starkes Aufblühen schädlicher Früchte nicht gegeben.


3
 
 ThomasR 10. November 2023 
 

neue synodale bürokratische Strukturen (mit Klerikalismus im Hintergrund*)

sind auch im Münchner Ordinariat geschaffen worden

* es ist allein Entscheidung der Institution Kirche die Gelder der Kirche für die Finanzierung der synodalen Prozesse (und nicht für die Seelesorge oder Caritas) auszugeben

Damit ist Vertiefung und Ausbreiteung der Austrittwelle in München wie vorprogrammiert- die Gläubigen akzeptieren die Selbstzelebration des Münchner Ordinariates, begleitet durch Vernichtung des Pfarrgemeindelebens einfach nicht mehr.

www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Kardinal-Marx-Synodaler-Weg-ist-noch-lange-nicht-zu-Ende-43745.news


2
 
 Felix87 10. November 2023 
 

Synodalität: Weg ohne Ziel?

Besteht nicht ein innerer Zusammenhang zwischen der Weltsynode und dem Synodalen Weg in Deutschland? Bischof Eleganti hat ja in seinen letzten Beiträgen verdeutlicht, dass auch die Weltsynode einen massiven Angriff auf die kirchliche Verfassung (also Hierarchie) darstellt.
Bei einer Grundsatzkritik zur jetzigen Entwicklung fände ich es wichtig, generell bei der synodalen Vorgehensweise anzusetzen. Ich glaube nicht, dass man auf "Synodalität" etwas positives aufbauen kann. Wie soll das auch gehen, wenn von Anfang an niemand genau wusste, was damit eigentlich gemeint ist oder welches Ziel dieser Weg verfolgt?


3
 
 SCHLEGL 10. November 2023 
 

Nihil novi sub sole

"Der Erdkreis seufzte und stellte mit Verwunderung fest, dass er arianisch war."
Hieronymus (347–419)
Solche Ereignisse hat es in der Kirchengeschichte mehrfach gegeben! Das Zitat des hl. Hieronymus bezieht sich auf die Irrlehre des Arius, welche auf dem I. Konzil von Nizäa (325) verurteilt wurde. Dennoch hat sich die Irrlehre besonders bei den Germanen bis zur katholischen Taufe Chlodwig des Merowingers(ca. 497) gehalten, ebenso bei den Wandalen in Nordafrika.
Offensichtlich können viele Bischöfe dem Druck der synodal bewegten Laien nicht mehr standhalten.
Wie anders war da das Verhalten der griechisch-katholischen Bischöfe der Ukraine und Rumäniens, als sie aufgefordert wurden Rom die Treue zu brechen und sich der orthodoxen Landeskirche (die sich im Liturgie und Praxis NICHT von ihrer eigenen Kirche unterschieden hat) anzuschließen.
Diese Bischöfe haben praktisch fast alle ihr Leben in Straflagern verloren, blieben aber CONFESSORES/Vorbilder des katholischen Glaubens!


5
 
 Joachim Heimerl 10. November 2023 
 

Wer hier auf den Papst hofft, den muss ich enttäuschen.

All dies ist die Frucht des gegenwärtigen Pontifikats, seiner Zweideutigkeiten und klaren Lehrabweichungen.


4
 
 Joachim Heimerl 10. November 2023 
 

Keine Kirchensteuer mehr zahlen, "austreten" und dem Bischof einen

knackigen Brief schreiben!! - die "katholische Kirche" ist in Deutschland nicht mehr katholisch und muss auch von keinem Katholiken mehr finanziert werden. Die Sakramente können Sie dennoch überall empfangen, sofern sie gültig gespendet werden. Lassen Sie sich nicht mehr länger als Geldquelle der Häretiker und Schismatiker missbrauchen!


1
 
 Zeitzeuge 10. November 2023 
 

Wird ROM pflichtgemäß energisch dagegen vorgehen? Wohl eher nein;

der erste schismatische Akt der DBK war 1968 die
berüchtigte, "situationsethische" "Königsteiner
Erklärung", (ein Produkt der Feigheit, so 2008 von Kardinal Schönborn benannt), die Papst Paul VI. zwar bedauerte,
aber weder er noch seine Nachfolger verlangten
energisch deren doktrinär korrekte Revision.

Dabei geht es ja bei diesen schismatischen Akten
auch um das Ewige Heil Vieler...... .


1
 
 golden 10. November 2023 
 

Zuviel der Ehre

wird mit dem Geburtstag M. Luthers dem Tun des "Syn.Weges" zugeheimnist:
Luther lehrte immer,dass Gott gesprochen HAT und sein Wort+Gebot verbindlich ist.Der S.W. möchte eine Kirche,wo das Menschenwort alles modelliert.Gott habe keine bestandfesten Gebote gegeben.Ähnliche Behauptungen stehen auch in einer EKD-Denkschrift vom Reformationsjubiläum 2017 drinn,aber eben in ABSETZBEWEGUNG von M. Luther.


0
 
 Cosmas 10. November 2023 
 

Warum immer aus Deutschland?

Reformation-Marxismus-Brandbeschleuniger des Modernismus
Was ist dieses deutsche Wesen, an dem jedenfalls die katholische Welt eher verwesen, als genesen wird?
Welche Denkungsart, welcher Geist ist das?
Es ist mir ein Rätsel geblieben.


3
 
 lakota 10. November 2023 
 

@Johannes14,6

Bei den vier Bischöfen handelt es sich um Gregor Maria Hanke (Eichstätt), Stefan Oster (Passau), Rudolf Voderholzer (Regensburg) und Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln).

Für sie bete ich jeden Tag ganz besonders.


4
 
 benedettino 10. November 2023 
 

Zur Unterscheidung der Geister und zur Stärkung des Glaubens in dieser irrigen Zeit ist gute theologische Literatur sehr hilfreich. Das sei auch unseren Bischöfen empfohlen. Das Niveau Synodaler-Weg-Argumentation zeugt nicht unbedingt von katholisch-theologischer Fachkompetenz und ist vielleicht ja gerade deshalb in vielen Punkten so irrlehrig und daneben. Gute Abhilfe schaffen die kritischen Kommentare, die zum Synodalen Weg in der Tagespost veröffentlicht worden sind. Die gibt es jetzt gesammelt in einem Buch:
Binninger, Christoph (Hg.), Unterscheidung der Geister. Klarstellungen zum Synodalen Weg, Pustet F., ISBN 978-3-7917-3449-1, Preis € 19,95.
Meine Empfehlung besonders an die deutschen Bischöfe, die Mitglieder des ZdK und an alle sonst noch Synodaler-Weg-Bewegten.


3
 
 SalvatoreMio 10. November 2023 
 

Den Kopf hinhalten!

@Stephaninus: schauen wir auf Christus, der sein Herz auch für uns hinhielt. Er ist der Bräutigam, der uns heimholen wird! Tun wir alles, dass es niemandem gelingt, die Lampen der Liebe zu ihm auszulöschen. Das letzte Wort hat ER - definitiv!


5
 
 Stephaninus 10. November 2023 
 

@Vox coelestis

Mit dem Deppen sprechen Sie mir aus dem Herzen: Genau so fühle ich mich derzeit in der Kirche. Und rein menschlich: Die Unlust für die Kirche noch den Kopf hinzuhalten (im Freundeskreis, in der Familie etc.) hat bei mir stark abgenommen.


1
 
 SalvatoreMio 10. November 2023 
 

10. November 1483: Geburtstag von Martin Luther

Gibt es Zufälle? Dass dieser unselige Synodale Ausschuss weiterbastelt an einer neuen Kirche und sich dazu heute und morgen trifft, das ist wohl kein Zufall! "Herr, steh uns bei und segne die 4 Bischöfe, die sich quergestellt haben gegen diese Sintflut. Amen"


4
 
 Vox coelestis 10. November 2023 
 

Verkehrte Welt

Solange der Papst dem ganzen Treiben mehr oder weniger wohlwollend zusieht, stehen doch alle treuen Gläubigen da wie die Deppen im Regen.
Statt dass diese Schismatiker ausgegrenzt bzw. ausgeschlossen werden, trifft es uns, und wir werden an den Rand gedrängt, und es soll so aussehen, als seien wir diejenigen, die nichts kapiert haben und den Prozess der Erneuerung blockieren.
Wie schlau und listig Satan und seine Helfershelfer doch heutzutage vorgehen.
Da der Papst nicht einzuschreiten gedenkt, bräuchte es eine ganz große Gruppe von Bischöfen und Priestern, welche ganz klar Nein sagen und das ganze Theater nicht mitspielen.
Nur Woelki, Voderholzer, Oster...das sind einfach zu wenige um eine starke Gegenbewegung aufzubauen.
Trotzdem - deutliche Worte, deutliche Abgrenzungen , eine deutlich sichtbare Scheidung der Geister ist jetzt angesagt.
Dann wird sich auch der Papst umso deutlicher positionieren müssen.


5
 
 Johannes14,6 10. November 2023 
 

Die Kirche ist unter die Räuber gefallen

es bleibt ein Gefühl der Hilflosigkeit, gefangen wie auf einem Schiff, das von den Entführern in eine falsche Richtung gelenkt wird.

Wo ist ein Ausweg ?

Den Optimismus bezüglich der Weltsynode und "Entdeckung von Synodalität" kann ich im Übrigen leider auch nicht teilen.


3
 
 Johannes14,6 10. November 2023 
 

"Wir sind dankbar für jeden Bischof, der sich seiner Berufung bewusst ist, sich den Pressionen von innen und außen entzieht und sich an dem Gründungskonvent in Essen nicht beteiligt."

Dem ist zuzustimmen. Welche Bischöfe sind das ?


3
 
 Jothekieker 10. November 2023 
 

Kirche der Funktionäre

Der Synodale Ausschuß dient lediglich der Selbstverwirklichung unserer kirchensteueralimentierten Funktionärskaste. Er wird nur Ausschuß produzieren.


6
 

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