Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Medienbericht: Deutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schleppern

29. September 2023 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mittels verdeckter Ermittler und Handyüberwachungen wurde nachgewiesen, dass vermeintliche "Rettungsorganisationen" mit den Schleusern in Libyen kooperieren.


Berlin-Rom (kath.net/rn)

Deutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schleppern. Dies soll laut einem Bericht von "Focus" ein 650-seitiger Report aus dem Jahr 2020 beweisen. In dem Bericht wird anhand von Bildern und Videos gezeigt, wie eng Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie „Jugend Rettet“, „Save the children“ oder „Ärzte ohne Grenzen“ mit libyschen Menschenhändlern kooperiert haben sollen. Laut dem Medienbericht hätten NGOs ihre internen Tricks, um diese Zusammenarbeit zu verbergen. Die betroffenen Organisationen weisen jede Schuld von sich.

Im FOCUS-Bericht wird auch auf einen Ermittlungsbericht der italienischen Strafverfolger in der westsizilianischen Stadt Trapani verwiesen. Daraus sei ersichtlich, dass es bei einem Schiff der deutschen Hilfsorganisation "Jugend rettet" Schlepper mit der Crew plaudern, während die "Geretteten" nur wenige Kilometer vor der nordafrikanischen Küste an Board klettern. Die Organisationen weisen sämtliche Anschuldigungen zurück. 2022 hatte aber die italienische Staatsanwaltschaft 21 Beschuldigte wegen der Beihilfe zur illegalen Einreise von Migranten angeklagt. Laut dem Ermittlungsbericht sollen die "Helfer" „ein komplettes System zur Organisation, Erleichterung und Unterstützung der illegalen Einwanderung auf der Grundlage von Schiffen entworfen“ haben.


FOCUS selbst hat bei einer Spurensuche Ermittlungen aus einer Razzia von 2017 gesichtet, darunter auch abgehörte Gespräche sowie der Einsatz eines verdeckten Ermittlers. So hielten die Hilfsorganisationen laut Polizei Fotos und Video unter Verschluss, die Schleuser zeigten, wenn sie Migranten zu den Rettungsbooten brachten. Das Problem für die "Hilfsorganisationen". Ein verdeckter Ermittler fotografierte diese Zusammenkünfte und so konnte Mitglieder eines mächtigen Schleuser-Clan in der westlibyschen Hafenstadt Sabrata erkannt werden. Clanchef Dabbashi der Schleuserorganisation steht wegen seiner Verbrechen auf der EU-Sanktionsliste. Das Syndikat kontrollierte laut italienischer Polizei zahlreiche sichere Häuser sowie den Strand von Sheherazade, wo Migranten vor der Überfahrt zusammengepfercht sind. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die oben beschriebenen Ereignisse deutlich machen, wie eine tatsächliche abgesprochene Übergabe von Migranten durch Menschenhändler an Vos Hestia stattfand“, so die Strafverfolger.

Italien meldet 2023 mit bisher knapp 130.000 Migranten doppelt so viele wie 2022. Auf der Seeroute nach Italien sollen auch 2300 Menschen ums Leben gekommen sein. Die meisten starten übrigens in Libyen.

LINK: Der exklusive FOCUS-Bericht

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  4. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  5. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  6. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  7. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  8. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  9. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  10. Auf Christus schauen!
  11. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  12. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  13. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  14. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  15. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimmt und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz