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Sprecher der US-Regierung: Zugang zu Abtreibung ermöglichen ist ‚heilige Verpflichtung’

22. Juli 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates befürchtet, Mitglieder der Streitkräfte zu verlieren, wenn diesen nicht die Möglichkeit geboten wird, auf Staatskosten zu einer Abtreibung zu fahren.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Es sei eine „heilige Verpflichtung“ Mitgliedern der Streitkräfte und ihren Angehörigen den Zugang zur Abtreibung zu ermöglichen, sagte John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der US-Regierung während einer Pressekonferenz.

Kirbys Aussage ist vor dem Hintergrund der Diskussion über den Verteidigungshaushalt zu sehen. Das Repräsentantenhaus hat in einem Zusatz der Regierung untersagt, die Kosten für die Reise zu einer Abtreibung zu übernehmen, falls die abtreibungswillige Frau in einem Bundesstaat stationiert ist, in dem sie keine Abtreibung durchführen lassen kann (siehe Link). Die Regierung Biden hatte ursprünglich eine neue Regelung vorgesehen, die es Mitgliedern der Streitkräfte oder Familienmitgliedern von Angehörigen der Streitkräfte auf Staatskosten erlauben würde, zu einer Abtreibung zu fahren.


Kirby vertrat die Ansicht, dass manche Frauen nicht in den Streitkräften dienen wollen, wenn sie in Bundesstaaten stationiert wären, in denen Abtreibung verboten oder stark eingeschränkt ist. Da die Streitkräfte der USA aus Freiwilligen bestehen, würden sie auf diese Weise Talente verlieren. Die Rekrutierung sei ohnehin schwer, da es viel Personalnachfrage aus der Privatwirtschaft gebe. Deshalb müsste alles getan werden, damit die Mitglieder der Streitkräfte im Dienst bleiben, sagte er.

Senator Tom Cotton von der Republikanischen Partei, verteidigte in einem Interview mit Fox News den Zusatz. Unter der von der Regierung gewünschten Regelung könnte ein schwangeres Mitglied der Streitkräfte auf Kosten der Steuerzahler zu einer Abtreibung reisen. Würde dieselbe Angehörige der Streitkräfte überraschend einen nahen Verwandten verlieren, müsste sie Urlaub nehmen und auf eigene Kosten zum Begräbnis fahren. Die meisten Amerikaner seien wohl der Meinung, dass das eine unsinnige Regelung sei, sagte Cotton.

 


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