Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  2. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  3. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  6. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  7. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  8. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  9. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  10. "Hassprediger und Hofnarr"
  11. R.I.P. Martin Lohmann
  12. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  15. Drei Brücken zum Licht. Vom Zion zum Bosporus: Erneuerung der Einheit

Nur noch die Hälfte der Deutschen fühlt sich dem Christentum zugehörig

2. Juni 2023 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als sehr bzw. eher wichtig für den Alltag empfinden Religion bei Freikirchlern 70 Prozent, bei Orthodoxen 50 Prozent, bei den Katholiken 37 Prozent und bei den landeskirchlichen Protestanten 30 Prozent.


Wetzlar (kathn.net) Noch 50 Prozent der Deutschen empfindet sich dem Christentum zugehörig. Das ergibt die aktuelle Studie „Zusammenleben in religiöser Vielfalt“ der Bertelsmann Stiftung (Gütersloh). Diese Studie analysiert die Religionen in Deutschland auf der Basis der Daten des Religionsmonitors 2023, für die das Sozialforschungsinstitut infas die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 4.363 Bürgern ab 16 Jahren analysiert hatte. Darüber berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft nach dem Christentum ist in Deutschland der Islam, ihm fühlen sich 8,5 Prozent der Bevölkerung zugehörig. Der Hinduismus (1,3 Prozent), der Buddhismus (0,9 Prozent) und das Judentum (0,3 Prozent) liegen deutlich zurück. 35,9 Prozent der deutschen Bevölkerung fühlt sich überhaupt keiner Religionsgemeinschaft zugehörig, das ist über ein Drittel.


Auch die Christen sind natürlich keine homogene Gruppe. Gemäß der Studie verstehen sich 44,6 Prozent der Christen als katholisch, 43,7 Prozent als protestantisch – damit ist die Zahl derjenigen, die sich einer der beiden großen Konfessionen zugehörig fühlen, nahezu gleich groß. Weitere 3,7 Prozent der Christen zählen sich zu orthodoxen Kirchen, 2,3 verstehen sich als evangelikal-freikirchlich oder pfinstlerisch, als konfessionsfrei 4,3 Prozent.

Hochgradig interessant ist eine weitere Entdeckung beim Aufschlüsseln der Daten, „idea“ berichtet: „Von der Gruppe der frei- bzw. pfingstkirchlichen Christen sagen vier Fünftel (82 Prozent), dass sie Religion als sehr bzw. eher wichtig für ihren Alltag erachten. Bei den Orthodoxen äußern dies 50 Prozent, bei den Katholiken 37 Prozent und bei den landeskirchlichen Protestanten 30 Prozent.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  7. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz