Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

„Wer nicht bereit ist mitzugehen, sich verwandeln zu lassen, wird die Auferstehung nicht begreifen“

13. April 2023 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Äbtissin Reemts OSB: „Die Botschaft von der Auferstehung setzt die ganze Bibel voraus, die gesamte Geschichte Gottes mit dem Menschen, das Evangelium, die Erfahrung der Kirche und last not least die eigene Glaubenserfahrung.“


Mariendonk (kath.net/pl) „Die Auferstehung Jesu Christi ist ein Mysterium, in das hineinzuwachsen man Jahrzehnte braucht. Daher kann ich Menschen gut verstehen, die zum Osterglauben nur spöttisch sagen: ‚Ziemlich unwahrscheinlich.‘ Das finde ich auch, das fanden auch die Apostel, das findet eigentlich jeder Mensch, der schon einmal einen Toten gesehen hat. Und die Botschaft von der Auferstehung ist als isolierter Satz auch gar nicht zu verstehen oder höchstens als ein sonderbares Wunder, das den Verdacht auf Scheintod nahelegt.“ Das schreibt die Mariendonker Äbtissin und profilierte Theologin Dr. Christiana Reemts OSB auf ihrem Blog im Beitrag am Ostermontag.

Immerhin setze die Botschaft von der Auferstehung „die ganze Bibel voraus, die gesamte Geschichte Gottes mit dem Menschen, das Evangelium, die Erfahrung der Kirche und last not least die eigene Glaubenserfahrung. Wer nicht bereit ist mitzugehen und d.h. sich verwandeln zu lassen, wird die Auferstehung nicht begreifen und im Grunde noch nicht mal wünschen können, denn es geht nicht in erster Linie um ein Weiterleben nach dem Tod, sondern um eine Beziehung, es geht darum dort zu sein, wo Christus ist („ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten“ Joh 14,2) und am Leben des dreifaltigen Gottes teilzuhaben.“


Dies seien durchaus „große Worte“, räumt die Benediktinerin ein, „aber wie gesagt“ brauche man „Jahrzehnte, auch nur etwas davon zu verstehen, und ich glaube nicht, dass ich schon wirklich weiß, was Auferstehung bedeutet“.

In einem vorigen Blogbeitrag hatte sich die Theologin schon in der Karwoche über einen anderen Aspekt Gedanken gemacht. So gebe es „auch bei Menschen, die glauben, was die Kirche zu glauben lehrt… eine Struktur der Glaubenserkenntnis, d.h. Wahrheiten, die stärker hervortreten und andere, die blass bleiben“, erläuterte sie. Für sie selbst, so die Äbtissin, sei „der zentrale Gedanke meines Glaubens, dass es den Tod nicht mehr gibt, und damit letztlich auch keinen Grund mehr zur Angst“. Dazu führte sie weiter aus: „Es ist egal, ob wir leben oder sterben, wenn wir nur in Christus sind. Wenn ich diesen Glauben auch nur ansatzweise äußere, stoße ich auch bei Christen auf Unverständnis.“

Dr. Christiana Reemts OSB (siehe Link) ist seit 2005 die Äbtissin der auf dem Gebiet des Bistums Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern veröffentlicht. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 bernhard_k 13. April 2023 
 

Christi Auferstehung ist v.a. Fakt!

Die Apostel und Jünger haben Jesus nach der Auferstehung erlebt!
Alle weiteren Interpretationen, Gefühle, Schlussfolgerungen etc. hängen an diesem Faktum der Auferstehung...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz