Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

„Wer nicht bereit ist mitzugehen, sich verwandeln zu lassen, wird die Auferstehung nicht begreifen“

13. April 2023 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Äbtissin Reemts OSB: „Die Botschaft von der Auferstehung setzt die ganze Bibel voraus, die gesamte Geschichte Gottes mit dem Menschen, das Evangelium, die Erfahrung der Kirche und last not least die eigene Glaubenserfahrung.“


Mariendonk (kath.net/pl) „Die Auferstehung Jesu Christi ist ein Mysterium, in das hineinzuwachsen man Jahrzehnte braucht. Daher kann ich Menschen gut verstehen, die zum Osterglauben nur spöttisch sagen: ‚Ziemlich unwahrscheinlich.‘ Das finde ich auch, das fanden auch die Apostel, das findet eigentlich jeder Mensch, der schon einmal einen Toten gesehen hat. Und die Botschaft von der Auferstehung ist als isolierter Satz auch gar nicht zu verstehen oder höchstens als ein sonderbares Wunder, das den Verdacht auf Scheintod nahelegt.“ Das schreibt die Mariendonker Äbtissin und profilierte Theologin Dr. Christiana Reemts OSB auf ihrem Blog im Beitrag am Ostermontag.

Immerhin setze die Botschaft von der Auferstehung „die ganze Bibel voraus, die gesamte Geschichte Gottes mit dem Menschen, das Evangelium, die Erfahrung der Kirche und last not least die eigene Glaubenserfahrung. Wer nicht bereit ist mitzugehen und d.h. sich verwandeln zu lassen, wird die Auferstehung nicht begreifen und im Grunde noch nicht mal wünschen können, denn es geht nicht in erster Linie um ein Weiterleben nach dem Tod, sondern um eine Beziehung, es geht darum dort zu sein, wo Christus ist („ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten“ Joh 14,2) und am Leben des dreifaltigen Gottes teilzuhaben.“


Dies seien durchaus „große Worte“, räumt die Benediktinerin ein, „aber wie gesagt“ brauche man „Jahrzehnte, auch nur etwas davon zu verstehen, und ich glaube nicht, dass ich schon wirklich weiß, was Auferstehung bedeutet“.

In einem vorigen Blogbeitrag hatte sich die Theologin schon in der Karwoche über einen anderen Aspekt Gedanken gemacht. So gebe es „auch bei Menschen, die glauben, was die Kirche zu glauben lehrt… eine Struktur der Glaubenserkenntnis, d.h. Wahrheiten, die stärker hervortreten und andere, die blass bleiben“, erläuterte sie. Für sie selbst, so die Äbtissin, sei „der zentrale Gedanke meines Glaubens, dass es den Tod nicht mehr gibt, und damit letztlich auch keinen Grund mehr zur Angst“. Dazu führte sie weiter aus: „Es ist egal, ob wir leben oder sterben, wenn wir nur in Christus sind. Wenn ich diesen Glauben auch nur ansatzweise äußere, stoße ich auch bei Christen auf Unverständnis.“

Dr. Christiana Reemts OSB (siehe Link) ist seit 2005 die Äbtissin der auf dem Gebiet des Bistums Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern veröffentlicht. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz