
US-Bundesstaat West Virginia baut Unterstützung für Schwangere und junge Mütter aus11. April 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das Geld soll Hilfszentren zugute kommen, welche Schwangere und junge Mütter auf vielfältige Weise unterstützen. Nur Trägerorganisationen, die keine Abtreibungen durchführen und Frauen nicht an Abtreibungskliniken vermitteln, können Hilfe beantragen.
Charleston (kath.net/LifeNews/jg)
Jim Justice, der Gouverneur des US-Bundesstaates West Virginia, hat mit seiner Unterschrift ein Gesetz in Kraft gesetzt, welches die Finanzierung von Hilfszentren für Schwangere regelt. Das Gesetz sieht die Unterstützung von Müttern während der Schwangerschaft und nach der Geburt vor. Die Unterstützung soll über die Hilfszentren abgewickelt werden. 
Der Bundesstaat wird eine Million US-Dollar zur Verfügung stellen. Das Geld wird Schwangerschaftskrisenzentren, Entbindungs- und Wöchnerinnenheimen zur Verfügung gestellt. In Frage kommen nur Trägerorganisationen, die keine Abtreibungen durchführen und Frauen nicht an Abtreibungskliniken weitervermitteln. Die finanziellen Mittel können für alle Arten von Ausgaben verwendet werden, welche die Einrichtungen zur Erbringung ihrer Leistungen benötigen. Das Gesetz erhöht den Steuerfreibetrag bei Adoptionen von 4.000 US-Dollar auf 5.000 US-Dollar und gibt den Adoptiveltern Zugang zu Gesundheitsprogrammen für die Kinder.
Im September 2022 hat Gouverneur Justice ein Gesetz unterschrieben, welches Abtreibungen nach der achten Schwangerschaftswoche verbietet. Ausnahmen sind Fälle von Vergewaltigung, Inzest oder wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Legale Abtreibungen müssen in einem Krankenhaus durchgeführt werden, nicht in einer Abtreibungsklinik.
West Virginia hat ungefähr 1,8 Millionen Einwohner und ist gemessen am Durchschnittseinkommen einer der ärmesten Bundesstaaten.
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