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US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf

vor 6 Tagen in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Der Aufruf ist eine Reaktion auf die Kritik eines reformierten Pastors, der marianische und eucharistische Prozessionen als ‚Götzendienst‘ bezeichnet hat.


Portland (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Nachdem der reformierte Pastor Doug Wilson in einem Video katholische Eucharistie- und Marienprozessionen als „götzenbildlich“ bezeichnet und deren Verbot in einer vermeintlich christlichen Nation gefordert hatte, hat das römisch-katholische Erzbistum Portland mit einem Aufruf an die Katholiken reagiert, zu Fronleichnam an den eucharistischen Prozessionen teilzunehmen.

Wilson, Mitbegründer der Communion of Reformed Evangelical Churches (CREC) und bekannter Vertreter christlich-nationalistischer Positionen, erklärte in dem Beitrag sinngemäß: Öffentliche Prozessionen zu Ehren der Jungfrau Maria oder mit der Monstranz seien nicht akzeptabel. Er verglich diese mit hinduistischen Umzügen und stellte klar, dass zwar Kirchenglocken toleriert werden könnten, derartige „öffentliche Zurschaustellungen von Götzendienst“ jedoch in einem christlich geprägten „idealen Amerika“ verboten werden sollten.


Das Erzbistum Portland nahm die Äußerungen zum Anlass, um die katholische Öffentlichkeit gezielt zu mehr sichtbarem Zeugnis des Glaubens aufzurufen. Über seine offiziellen Social-Media-Kanäle veröffentlichte es einen Aufruf: Alle römisch-katholischen Gläubigen wurden gebeten, den Fronleichnamstag am 7. Juni 2026 zu markieren und in diesem Jahr noch größere eucharistische Prozessionen in Städten und Pfarreien zu organisieren.

Der Beitrag wurde mit Bildern kürzlich durchgeführter großer Prozessionen illustriert und verstand sich erkennbar als selbstbewusste Antwort auf die Kritik Wilsons. Das Erzbistum signalisiert damit, dass es die öffentliche Verehrung der Eucharistie nicht einschränken, sondern bewusst ausweiten möchte.

Doug Wilson ist in den USA nicht unbekannt. Er hat auf Einladung von Kriegsminister Pete Hegseth am 14. Februar einen Gottesdienst im Pentagon geleitet. Hegseth besucht Gottesdienste einer Kirche der CREC.

 


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Lesermeinungen

 Rolando vor 6 Tagen 
 

Das ist nicht ungefählich

Wenn solche Pastoren für Regierende sog. Gottesdienste halten, die Jesus und Maria in der Form ablehnen wie sie verehrt werden möchten, was kann da heraus kommen, wer hat da seinen Fuß, seine Krallen mit drin.

Es ist kein reformierter Pastor, von was wurde er denn reformiert, ist er nicht eher Rückständig, von der Kirche Jesu, die Säule und Fundament der Wahrheit ist, 1Tim 3,15, abgefallen, oder Abgefallenen hinterhergelaufen?


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