Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

US-Erzbischof Broglio: Evangelisierung bei Synode priorisieren

21. März 2023 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorsitzender der US-amerikanischen Bischofskonferenz: "Wir sehen, wie die Möglichkeit, das Evangelium zu verkünden, in vielen Ländern der Ersten Welt beschnitten wird"


Würzburg/Washington (kath.net/KAP) Einsatz für Evangelisierung, Berufungen und das Pochen auf Religionsfreiheit: Diese drei Themen sollen aus Sicht des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Erzbischof Timothy Broglio (71), Vorrang im aktuellen weltweiten Synodalen Prozess in der katholischen Kirche haben. "Das Interesse für die missionarische Dimension der Kirche scheint zu schwinden, doch es sollte an erster Stelle stehen", sagte Broglio im Interview für die aktuelle Ausgabe der katholischen Wochenzeitung "Die Tagespost" (Freitag).

Die Synode müsse daher zuallererst die Evangelisierung ansprechen und erörtern, "wie wir andere Menschen mit dem Evangelium erreichen". Dabei gelte es, junge Menschen zum Glauben einzuladen, digitale Medien zu nutzen, Kontakt zu halten sowie "Neubekehrte und Menschen, die Fragen stellen, zu begleiten", sagte der Erzbischof. "Es heißt nicht, die Forderungen des Evangeliums auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu reduzieren."


Mit den Bemühungen der Kirche um Evangelisierung verbunden sieht Broglio das Thema geistlicher Berufungen. "Sie scheinen überall da zurückzugehen, wo der materielle Wohlstand wächst."

Als drittes Thema nannte der US-Bischofskonferenz-Vorsitzende Religionsfreiheit. Die Möglichkeit, das Evangelium zu verkünden, werde in vielen Ländern der Ersten Welt beschnitten, sagte Broglio der "Tagespost". "Dem Wohlstand und geheimen - wenn auch manchmal sehr offenen - Versuchen, jede Stimme zum Schweigen zu bringen, die nicht der derzeitigen Mentalität folgt, muss irgendwie entgegengetreten werden, damit die Menschen die Wahrheit wenigstens hören können", so der Erzbischof.

Konkrete Beispiele nannte Broglio in dem Interview nicht. Er zog aber eine Parallele zu Nicaragua, wo Staatschef Daniel Ortega seit einigen Jahren mit harter Hand gegen Kritik der katholischen Kirche, von Nichtregierungsorganisationen und unabhängigen Medien zur Menschenrechtslage im Land vorgeht, "Was Präsident Ortega in Nicaragua öffentlich getan hat, indem er jeden, der nicht seiner Meinung war, einsperrte, zum Schweigen brachte oder aus dem Land wies, geschieht in wohlhabenderen Gesellschaften häufig auf unmerklichere Weise", sagte der US-Erzbischof.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. MAGNIFICA HUMANITAS
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz