Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Österreichische Bischöfe fordern Verfolgung von russischen Kriegsverbrechern

17. März 2023 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die schweren Kriegsverbrechen des Aggressors seien durch nichts zu rechtfertigen "und die Verantwortlichen dafür müssen belangt werden".


Wien  (kath.net/KAP-ÖBK) Der "Wahnsinn des Krieges" in der Ukraine nimmt mehr als ein Jahr nach dem Überfall Russlands kein Ende. In einer Erklärung dazu hat sich die Österreichische Bischofskonferenz im Anschluss an ihre Frühjahrsvollversammlung in Seitenstetten (NÖ.) betroffen vom hohen Blutzoll, von gezielten Angriffen auf zivile Ziele und von Verschleppungen ukrainischer Kindern gezeigt. Die schweren Kriegsverbrechen des Aggressors seien durch nichts zu rechtfertigen "und die Verantwortlichen dafür müssen belangt werden", forderten die Bischöfe. So wie das ukrainische Volk das Recht habe, sich gegen den ungerechten Angriff zu verteidigen, habe die Staatengemeinschaft die Pflicht, die Opfer der Aggression zu schützen und zu unterstützen.


Dazu zählen aus Sicht der Bischöfe auch die gegen Russland verhängten Sanktionen: "Sie sind auch ein notwendiger Akt der Solidarität mit der Ukraine." Diese Solidarität belaste viele Menschen, "aber mangelnde Solidarität kostet noch viel mehr".

Gerade weil der Krieg "mit unverminderter Härte tobt", müsse auch die Hilfe für die Opfer weitergehen. Sie erfordere "einen langen Atem", schloss sich die Bischofskonferenz den oftmaligen Appellen der Caritas an. Da sich die Hoffnung auf ein rasches Ende des Krieges nicht erfüllt hat, brauche es Perspektiven für die rund 70.000 aus der Ukraine vertriebenen Menschen in Österreich. "Wer sein Leben hier in die Hand nehmen will, sollte dabei auch sozial abgesichert sein und daher von der Grundversorgung in das System der Sozialhilfe wechseln können", empfahlen die Bischöfe. Für ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben der Geflüchteten sei die Integration in den Arbeitsmarkt wesentlich. Dafür sollte ihnen eingeräumt werden, vom befristeten Vertriebenenstatus in langfristige Niederlassung zu wechseln.
Gebet hat verändernde Kraft

Den unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine und den von dort Geflüchteten versichern die Bischöfe erneut: "Wir Bischöfe und so viele Menschen in Österreich tragen euch in unseren Herzen, wir leiden mit euch, ihr seid nicht allein, wir sind an eurer Seite!" Dies gelte auch für die vielen Menschen weltweit, die von den Auswirkungen dieses Krieges betroffen sind.

Zum christlichen Anspruch, friedensstiftend zu wirken, gehört nach Überzeugung der Bischöfe auch das beharrliche gemeinsame Gebet. Seit Ausbruch des Krieges würden in der Ukraine viele täglich ab 19 Uhr (unserer Ortszeit) den Rosenkranz beten. Dass dies Wirkung erzielen könne, und "bei Gott nichts unmöglich ist", habe auch Österreich erfahren: Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten Hunderttausende um die Freiheit und Souveränität Österreichs gebetet. Somit laute der Appell der Bischöfe: "Beten wir mit den Menschen in der Ukraine für einen gerechten Frieden, für den Weg der christlichen Liebe und Versöhnung!"

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz